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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Gerettete, nun betet anBibellied, Melodie: Der Herr bricht ein, um Mitternacht zu Matth. 3,13-17
Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe.... Matth. 3,13-17 (Luther 1912) |
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1. Gerettete, nun betet an
Den, Der das All erfüllt!
Der auf Verlor´ner Rettung sann,
für uns in Staub sich hüllt!
In dreißig Jahren dienet Er
um uns so treu und gern;
Dann schreitet Er zur Tauf´ daher –
Johannes sieht den Herrn!
2. Dem Jordan naht der Herr der Welt,
bezeichnet uns den Steg;
Wer nun des Herrn Gebote hält,
betritt der Taufe Weg,
wallt dahin, wo sein Jesus lag
im kühlen Wassergrab -
steigt froh am höchsten Ehrentag
zu seinem Herrn hinab.
3. Der Vater heiligt Jesu Tat,
sie krönt der Heil´ge Geist,
da hast du, Jünger, Gottes Rat,
der Segen dir verheißt.
Gesegnet ist der heil´ge Ort,
wo Jesus Christus lag!
Gesegnet, wer nach seinem Wort
Ihm folgt in Fluten nach!
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(Bibellied, Autor: Julius Köbner (1806 - 1884))
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