Gedichte zu Bibelversen

Gottes Botschaft in Reimform

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.09.2020

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Sind wir bereit auf dn Bräutigam Jesus zu treffen?

Und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wenn Er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf dass, wenn Er kommt und anklopft, sie Ihm sogleich auftun.

Lukas 12,36

Die Gemeinde als Christi Braut,
voller Liebe Ihm ganz vertraut,
`Herr, komme doch und hol` uns bald!`
sehnsuchtsvoll ihr Ruf erschallt.

Frage: Woher kommt diese starke Sehnsucht der Gemeinde nach der Wiederkunft Jesu?

Vorschlag: Die Gemeinde Jesu besteht aus vielen Menschen, die sich in ihrem Leben ganz bewusst zu Jesus bekehrt haben. Als schuldbeladene Sünder bekannten sie Ihm ihre notvolle Lage und baten Ihn um Vergebung. Der Herr erhörte sie und schenkte ihnen Seinen Frieden. Er hat sich mit Ihnen verbunden, die Bibel nennt das auch: `Verlobt` (Hosea 2,21). Die Gemeindeglieder leben gemäß der Heiligen Schrift, Ihm zur Ehre. Jetzt sehnen sie sich, Jesus bald einmal von Angesicht zu treffen, wenn Er beim Schall der Posaune Gottes in den Wolken erscheint um diese glückliche Schar zu sich in die Herrlichkeit zu holen.

( Link-Tipp zum Thema: www.youtube.com/watch?v=xtpOOEivPaA )

Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

Inhalt

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Frömmigkeit

Bibelgedicht zu Lukas 18,9-14



Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis:...

Lukas 18,9-14 (Luther 1912)


Zöllner und Pharisäer

Der eine scheint fromm, er gibt sich gern so.
Der andere nicht, er frisst nicht nur Stroh.
Er greift schon mal zu, er nimmt dich gern aus,
ihn sieht man selten im Gotteshaus.
Doch heute, welch Wunder, es ist kaum zu glauben,
geht er in die Kirche; was will er hier rauben?

Der Fromme, er sieht ihn mit staunendem Blick
und denkt dabei still: „Ach, was für ein Glück,
dass ich nicht bin wie dieser da.
Ich bin Gottes Kind, Halleluja.
Ich bin hier zuhause, ich fühl mich hier wohl,
ich bringe den Zehnten und erfülle mein Soll.“

Der andere jedoch, seiner Fehler bewusst,
senkt voller Reue den Kopf bis zur Brust.
„Ich kann nicht mehr, es tut mir leid.
Hast du, Gott, für mich einen Ausweg bereit?
Ich habe versagt, die Schuld drückt mich schwer.
Gott, sei mir gnädig. Ich bereue es sehr!“

Jesus hat diese Geschichte erzählt
und uns dadurch deutlich vor Augen gestellt,
dass Gott mehr sieht als den äußeren Schein.
Sein Blick geht durch, durch Mark und durch Bein.
Er sieht das Herz, er weiß, was uns treibt,
sodass uns keine Entschuldigung bleibt.

Echt oder nicht? Das ist hier die Frage.
Gerecht oder nicht? Er kennt meine Lage.
Ein neues Herz brauche ich, eine Transplantation.
Sonst bin ich verloren vor Gottes Thron.
„Jesus, hast du nicht ein Herz für mich?
Ein reines, beständiges – ich brauche dich!“


(Bibelgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2006)


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