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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Der verlorene SohnBibelgedicht zu Lukas 15, 11 - 32
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Gott, in Dir bin ich geborgen
Du reichst mir die Vaterhand.
Deiner Liebe weichen Sorgen
führst mich ins gesegnet Land.
Hobst mich auf, als ich gefallen
hörtest meinen Hilfeschrei.
Voll Freude lässt den Ruf erschallen
mein Sohn kam von der Sünde frei.
Du hieltest auf mir Deine Arme
lang schon schautest nach mir aus.
Ich verfiel in blindem Schwarme
verlockend Sünd' macht mir den Graus.
Mein ganzes Erbteil ich verprasste
mit leichten Mädchen, Sauferei.
Wollt nichts wissen von Geboten
ohne sie fühlt ich mich frei.
Lachte aus, die gläubig lebten
hielt Christus nur für Träumerei.
Die Hände sehr von Schuld bald klebten
was soll ’s, ob kommt noch mehr dabei.
Von Arbeit könnt ich auch nicht leben
vom Hungerlohn wurd ich nicht satt.
Nun war es aus, das leichte Leben
es wendet sich mein Lebensblatt.
Ich sehnte mich zum Vaterhause
wollt so gerne sein wie Er.
Sünden schmerzten, ohne Pause
heim ich ging, auch wenn es schwer.
Vater, Du hast mir vergeben
zogst mir an ein Prachtgewand.
Füllst mit Freude mir mein Leben
Dein Siegel gabst an meine Hand.
Mein Bruder selbst kann nicht verzeihen
was ich tat, würd' er nie tun.
Wo Liebe fehlt kann Hass gedeihen
purer Neid erfüllt ihn nun.
Doch der Vater will versöhnen
lädt auch ihn zum Feste ein.
Hast doch keinen Grund zum Stöhnen
sieh doch, alles ist auch dein.
Freu dich mit mir, an dem Leben
fast schon war dein Bruder tot.
Wem Sünde reuet werd ich geben
dem helf' ich aus der größten Not.
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(Bibelgedicht, Autor: B. P. Lewicki, 2006)
Copyright © by B. P. Lewicki, 2006, www.christliche-gedichte.de Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
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