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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
| Christliche Dichter und Liedautoren (Liederdichter) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Autoren und Dichter-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Johann Heermann (1585-1647)
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Johann Heermann wurde 1585 in Raudten (Schlesien) geboren.
Von 1611 bis etwa 1637 war dieser "gekrönte" Dichter Pfarrer in Köben/Oder.
Johann Heermann musste die furchtbaren Schrecken des Krieges und der Bedrängnisse der Gegenreformation erleiden.
Dazu kamen familiäres und körperliches Leiden.
All dies prägte und läuterte ihn und ließ ihn zu einem Segen für viele Menschen durch seine vielen segensreichen Gedichte und Lieder werden.
Mit seinen Sammlungen von gedruckten Predigten erreichte Johann Heermann einen großen Leserkreis und mit seinen Liedersammlungen ("Haus- und Herzmusik" 1630 und "Sonn- und Festtagsevangelia" 1636)
gehört er zu den bedeutendsten Liederdichtern zwischen Luther und Gerhardt.
Johann Heermann verstarb 1647 in Lissa (Polen).
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| 1. Ach Gott, ich muß in Traurigkeit
2. Ach Jesu, dessen Treu im Himmel
3. Ach lieber Gott, behüte mich und meine Eltern
4. Ach traure nicht, du frommer Christ
5. Du weinest vor Jerusalem
6. Frühmorgens, da die Sonn aufgeht
7. Gelobet sei Israels Gott
8. Gott Lob, die Stund ist kommen
9. Herr Jesu Christe, mein getreuer Hirte
10. Herr, ich bekenn von Herzensgrund
11. Herr, unser Gott, lass nicht zuschanden werden
12. Herzliebster Jesu, was hast Du verbrochen?
13. Hilf mir, mein Gott, hilf
14. Jesu, deine tiefen Wunden
15. Jesu, du liebster Heiland mein
16. Jesu, du mein Bräutigam
17. Kommt, laßt euch den Herren lehren
18. Lass dich, Herr Jesu Christ
19. Mit Jesu fang´ ich an
20. Nun lieg ich armes Würmelein
21. O Gott, du frommer Gott
22. O Jesu Christe, wahres Licht
23. O Jesu, Jesu, Gottes Sohn, mein Bruder
24. Rett, o Herr Jesu, rett dein Ehr
25. So wahr ich lebe, spricht dein Gott
26. Speis uns, Vater, deine Kinder
27. Treuer Gott, ich muß dir klagen
28. Treuer Wächter Israel’
29. Was willst du dich betrüben ?
30. Wenn dein herzliebster Sohn
31. Wo soll ich fliehen hin
32. Zion klagt mit Angst und Schmerzen
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