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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
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| Treuer Wächter Israel’Bittgebetslied
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1. Treuer Wächter Israel’,
des sich freuet meine Seel,
der du weißt um alles Leid
deiner armen Christenheit,
o du Wächter, der du nicht schläfst
noch schlummerst, zu uns richt
dein hilfreiches Angesicht.
2. Schau, wie große Not und Qual
trifft dein Volk jetzt überall;
täglich wird der Trübsal mehr.
Hilf, ach hilf, schütz deine Lehr.
Wir verderben, wir vergehn,
nichts wir sonst vor Augen sehn,
wo du nicht bei uns wirst stehn.
3. Jesu, der du Jesus heißt,
als ein Jesus Hilfe leist!
Hilf mit deiner starken Hand,
Menschenhilf hat sich gewandt.
Eine Mauer um uns bau,
dass dem Feinde davor grau,
er mit Zittern sie anschau.
4. Deines Vaters starker Arm,
komm und unser dich erbarm.
Lass jetzt sehen deine Macht,
darauf wir hoffen Tag und Nacht;
aller Feinde Rotten trenn,
dass dich alle Welt erkenn,
aller Herren Herren nenn.
5. Andre traun auf ihre Kraft,
auf ihr Glück und Ritterschaft,
deine Christen traun auf dich,
auf dich traun sie festiglich.
Lass sie werden nicht zuschand’,
bleib ihr Helfer und Beistand,
sind sie dir doch all bekannt.
6. Du bist ja der Held und Mann,
der den Krieg steuern kann,
der da Spieß und Schwert zerbricht,
der die Bogen macht zunicht,
der die Wagen gar verbrennt
und der Menschen Herzen wend’t,
dass der Krieg gewinn ein End.
7. Jesu, wahrer Friedefürst,
der du Frieden bringen wirst,
weil du hast durch deinen Tod
wiederbracht den Fried bei Gott:
Gib uns Frieden gnädiglich!
So wird dein Volk freuen sich,
dafür ewig preisen dich.
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(Bittgebetslied, Autor: Johann Heermann (1585-1647))
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