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Was willst du, dass ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, dass ich sehend werde!
Lukas 18,41
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Such, wer da will,
ein ander Ziel,
die Seligkeit zu finden;
mein Herz allein
bedacht soll sein,
auf Christum sich zu gründen.
Sein Wort ist wahr,
sein Werk sind klar;
sein heilger Mund
hat Kraft und Grund,
all Feind zu überwinden.
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Frage:
Was ist eigentlich meine Sehnsucht?
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Zum Nachdenken: Ist es nicht so, dass jeder Mensch irgendwann einmal in seinem Leben nach Gott Ausschau hält? Und ist es nicht so, dass auch ich zuweilen verzweifelt nach Jesus Christus rufe und Seine Nähe wünschte?
Ich darf gewiss sein, dass Jesus meine Not sieht und dass ER mir immer nahe ist; auch wenn ich blind bin IHN in meiner Nähe zu wissen. Und nun, wenn ich wieder neu Seine Nähe suche, fordert ER mich auf, IHM zu sagen was ER für mich tun soll. Habe ich das richtig begriffen? Jesus will wissen, was ER für mich tun soll. Jetzt kann ich IHM aus vollem Herzen alles anbefehlen: Meine Nöte, Ängste, Wünsche und Zweifel. Mehr noch, ich kann IHM konkret sagen, was ich möchte: Ich möchte von meiner Blindheit befreit werden; denn ER ist immer für mich da und ich lasse mich fallen in Seine göttlichen Hände. |
| Gedichte über Gott und sein Wesen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gotteslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Die ihr bei Jesus bleibetGotteslied
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1. Die ihr bei Jesus bleibet,
in dem sein Wort euch treibet,
die ihr nicht von ihm gehet,
dieweil ihr Wunder sehet.
2. Was speist euch doch, ihr Armen?
Das göttliche Erbarmen;
das segnet ganz verborgen
auch ohne eure Sorgen.
3. Wenn wir von Tag zu Tagen,
was da ist, überschlagen
und rechnen dann die Menge,
so sind wir im Gedränge.
4. Doch wenn wir mit Vertrauen
ihm auf die Hände schauen,
so nähret allerwegen
uns ein geheimer Segen.
5. Wie dieses mag geschehen,
das kann man nicht verstehen;
allein man sieht am Ende,
es ging durch Gottes Hände.
6. Man wundert sich und preiset
den Herrn, der so gespeiset;
man glaubt von Herzensgrunde
und dankt mit frohem Munde.
7. Kommt her und singt zusammen:
Wir rühmen deinen Namen.
Du, Gott, bist unser König,
dir sind wir untertänig.
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(Gotteslied, Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))
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