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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Es braust der See TiberiasBibelgedicht zu Matthäus 8, 23-27
Und er trat in das Schiff, und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da erhob sich ein großes Ungestüm im Meer, also daß auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief. Und die Jünger traten zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: HERR, hilf uns, wir verderben! Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; da ward es ganz stille. Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, daß ihm Wind und Meer gehorsam ist? Matthäus 8, 23-27 (Luther 1912) |
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1. Es braust der See Tiberias;
wie schwankt das leichte Boot!
Die Jünger kämpfen schreckensblass
in großer Sturmesnot.
Er aber schläft in Frieden,
als wär`s im sichern Haus
in seligem Ermüden
vom heißen Tagwerk aus.
2. Er schläft, umrollt vom Donnerhall,
vom Wetterschein umblitzt.
Er schläft – gewiegt von Wogenschwall -
von Gischt und Schaum umspritzt.
Er schläft, die Wellen decken
das schwache Schifflein schier.
Da kreischt`s in jähem Schrecken:
„Herr hilf, sonst sinken wir!“
3. „Kleingläubige, was zagt ihr doch?“
Sieh da, von Sturm umwallt,
ersteht im Schifflein still und hoch
die herrliche Gestalt,
reckt in die Wetternächte,
reckt in das Sturmgebrüll
die königliche Rechte -
und Wind und Meer sind still.
4. Mit blankem Segel schwebt das Boot
gelassen wie ein Schwan
dahin in mildem Abendrot
auf spiegelheller Bahn.
Die Menschen aber fragen:
„Was ist das für ein Mann,
vor dem die Stürme zagen?“ -
und beten Jesus an.
5. Ja, bet ihn an. Und wenn dein Schiff
auf wilden Wogen schwebt,
und wenn vor Klipp und Felsenriff
dein Herz manchmal erbebt,
und wenn in Sturm und Wetter
auf Menschen kein Verlass,
dann schaue auf den Retter
vom See Tiberias.
6. Und kannst du nicht gleich Hilfe sehn,
verzag nicht, trau der Schrift!
Wie kann ein Boot denn untergehn,
wo Gott sich eingeschifft?
Ist`s Zeit, reckt in die Nächte,
reckt in das Sturmgebrüll
Gott königlich die Rechte.
Und Wind und Meer sind still.
Autoren:
Vers 1 bis 4: Karl Gerok (1815 – 1890)
Vers 5 bis 6: Toni Jung (1918 – 2014)
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(Bibelgedicht, Autor: Karl Gerok und Toni Jung)
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