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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Bist Du es?Bibelgedicht zu Lukas 7.17-23
Und es verkündigten Johannes seine Jünger das alles. Und er rief zu sich seiner Jünger zwei... Lukas 7.17-23 (Luther 1912) |
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Du bist kein "Tischlein - deck - dich"!
Kein "Knüppel - aus - dem - Sack" !
Du bist kein "Esel - streck - dich"!
Zauberst nicht aus einem Frack !
Du schnippst nicht mit den Fingern,
nutzt keinen faulen Dreh!
Lässt keine Puppen tanzen
auf ihrem großen Zeh!
Im Großen und im Ganzen
bist Du "das Wort das spricht"
das redet wie es gut ist
zum Heil und zum Gericht!
Du nimmst es aus dem Deinen,
für den der an Dich glaubt
Du hast auch noch Erbamen
mit dem, den man beraubt
So ging es auch Johannes
in seiner großen Not,
als Zweifel ihn zerfraßen
in Stunden vor dem Tod.
Da packt Dich Dein Erbarmen
für diesen Gottesmann
Du spürst die Not des "Armen"
die Dein "Wort" ändern kann.
Du hast ihn aufgerichtet
mit Worten voller Heil
Dein Wort es uns berichtet
Dein Trost wurd ihm zuteil
So wirkst Du auch noch heute
auf unser Leben ein
Das "Wort" das Du uns redest
wird unsere Wahrheit sein!
Die Wahrheit ist auch diese,
dass was Du sagst geschieht.
Die Lüge, dieser "Riese"
der Vollmacht dann entflieht.
So war es gestern, heute,
so wird es morgen sein!
nie lässt Du Deine "Leute"
in ihrer Not allein!
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(Bibelgedicht, Autor: Manfred Reich, 2007)
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