Lob, Dank & Anbetung

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.04.2024

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Buße tun ist das Gebot der Stunde!

Mache dich auf, geh nach Ninive, in die große Stadt, und verkündige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen! ... Ninive aber war eine sehr große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und Jona fing an, eine Tagereise weit in die Stadt hineinzugehen, und er rief und sprach: `Noch 40 Tage, und Ninive wird zerstört!` Und die Leute von Ninive glaubten Gott; und sie riefen ein Fasten aus und legten Sacktuch an, vom Größten bis zum Kleinsten unter ihnen.

Jona 1,2 + 3,3b-5

Komm, tu doch Buße und sei nicht dumm
und kehre noch HEUTE zu Jesus um!
Der Tag des HERRN wird nun in Kürze kommen,
gerettet werden nur die wahrhaft Frommen!

Frage: Erkennen Sie die Parallelen zu dem Geschehen vor ein paar Tagen - aber auch einen entscheidenden Unterschied?

Dringliche Warnung: Ninive war die Welthauptstadt der damaligen Zeit, so wie New York mit UN etc. heute. Zu Jonas Zeit gab es neben einem Erdbeben auch eine Sonnenfinsternis in Ninive, so wie in den letzten Tagen auch in New York. Aber es gibt einen großen Unterschied: Damals wies Jona lediglich einige Menschen auf Gottes Gericht hin und diese Botschaft wurde verbreitet und 120.000 Menschen (Jona 4,11) taten Buße. Heute hingegen weisen viele Christen, gerade auch im Internet, auf die Zeichen von Gottes kommenden Gericht hin, aber statt einer Bußbewegung werden die Warnungen ignoriert! Gestern wiesen wir auf die fromme Elite zu Jesu Zeit hin, welche auch die Zeichen der Zeit nicht erkannte und sich nicht warnen ließen. Seien Sie klüger und lassen Sie sich warnen: Die Gnadenzeit läuft aus und wenn Sie nicht Buße tun, Sündenvergebung erlangen und Jesus Christus als HERRN und Heiland aufnehmen werden Sie in Gottes Gericht kommen!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3737 )

Gott loben, preisen und anbeten

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Inhalt

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EHRE GOTTES


Bei Menschen wird oft angeführt:
„Ehre, wem Ehre gebührt.“
Der Mensch – er giert nach Ehre und Macht,
das hat schon sehr viel Verdruss gebracht.

Wer immerzu sucht die eig’ne Ehre,
auf dass er zu den „Oberen“ gehöre,
der steht bei Gott gar nicht so gut,
weil er es nicht zur Ehre Gottes tut.

Gott hat uns das Leben geschenkt,
er ist es, der das Universum lenkt.
Darum sollten wir an allen Tagen,
nach dem Willen Gottes fragen.

Gott ist Herr über alle Welt,
bei dem nur die Echtheit zählt.
Er weiß, wie schwach wir sind,
d’rum löste er das Thema „Sünd‘.

Jesus wurde zu Gottes Lamm,
das zu unserer Vergebung kam,
und er war sich nicht zu schade,
macht‘ uns frei durch Gottes Gnade.

Vor Jesus muss sich einmal jeder beugen,
kann er den Glauben dann bezeugen?
Sein Name ist über allen Namen!
Hast du ihn aufgenommen? – Amen?

Gott gebührt Ehre, Herrlichkeit und Pracht,
Stärke und Weisheit, Reichtum und Macht.
Darum singen die himmlischen Chöre
Loblieder zu Gottes Ehre.

(Autor: Hermann Wohlgenannt)

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Es gibt nur einen Gott


Es gibt nur einen Gott,
nur einen Herrn der Welt
und nur das eine Wort,
das jetzt und ewig hält.

Und dieses Wort des Herrn,
es bricht und bröckelt nie,
Gott gibt es uns so gern,
ach beuget doch die Knie.

Und betet Jesus an,
Der über alles steht,
Der viel für uns getan
und immer mit uns geht.

Er war Mensch und ist Gott
und liebte uns so sehr,
bis hin zu Seinem Tod,
Der einzig wahre Herr.

Anbetung, Lob sei Ihm
und Ehre allezeit.
Er, den wir angespie`n,
wo Er uns doch befreit

von aller Sünd und Pein.
Wir sind Ihm so viel wert,
drum danket Ihm allein.
Er nur regiert die Erd.

(Autor: Gabriele Brand)

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Es ist Sonntag


Es ist Sonntag, welch ein Glück.
Gott gibt ihn mir in einem Stück;

Zum Beten und zum Kräfte sammeln,
nicht, um nur herum zu gammeln.

Auch darf ich zur Kirche gehen,
als Christ die Gnade Gottes sehen

und hören auf die Predigt fein.
Sie soll mir zum Segen sein.

Gestärkt tret´ ich den Heimweg an.
Es ist Sonntag und ich freu mich dran.

(Autor: Sabine Brauer)

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Ewige Liebe, mein Gemüte


1. Ewge Liebe, mein Gemüte
waget einen kühnen Blick
in den Abgrund deiner Güte,
send ihm einen Blick zurück,
einen Blick voll Heiterkeit,
der die Finsternis zerstreut,
die mein blindes Auge drücket,
wenn es nach dem Lichte blicket.

2. Ich verehre dich, o Liebe,
daß du dich beweget hast
und aus einem reinen Triebe
den erwünschten Schluß gefaßt,
der im Fluch versenkten Welt
durch ein teures Lösegeld
und des eignen Sohnes Sterben Gnad
und Freiheit zu erwerben.

3. O ein Ratschluß voll Erbarmen,
voller Huld und Freundlichkeit,
der so einer Welt voll Armen Gnade,
Trost und Hilfe beut.
Liebe, die den Sohn nicht schont,
der in ihrem Schoße wohnt,
um die Sünder zu erretten
aus den schweren Sündenketten.

4. Doch du hast, o weise Liebe,
eine Ordnung auch bestimmt,
daß sich der darinnen übe,
der am Segen Anteil nimmt.
Wer nur an den Mittler gläubt
und ihm treu ergeben bleibt,
der soll nicht verloren gehen,
sondern Heil und Leben sehen.

5. Diesen Glauben anzuzünden,
der ein Werk des Himmels heißt,
lässet du dich willig finden,
deinen teuren, guten Geist denen
die gebeuget stehn,
die ihr Unvermögen sehn
und zum Thron der Gnade eilen,
gern und willig mitzuteilen.

6. Wo du nun vorher gesehen,
daß ein Mensch auf dieser Erd
deinem Geist nicht widerstehen
noch sein Werk verhindern werd,
sondern ohne Heuchelschein
werd im Glauben feste sein,
diesen hast du auserwählet
und den Deinen zugezählet.

7. Du hast niemand zum Verderben
ohne Grund in Bann getan;
die in ihren Sündensterben,
die sind selber schuld daran.
Wer nicht glaubt an deinen Sohn,
der hat Fluch und Tod zum Lohn,
sein mutwillig Widerstreben
schließt ihn aus vom Heil und Leben.

8. Liebe, dir sei Lob gesungen
für den höchst gerechten Schluß,
den die Schar verklärter Zungen
rühmen und bewundern muß,
den der Glaub in Demut ehrt,
die Vernunft erstaunet hört
und umsonst sich unterwindet,
wie sie dessen Tief ergründet.

9. Liebe, laß mich dahin streben,
meiner Wahl gewiß zu sein,
richte selbst mein ganzes Leben
so nach deinem Willen ein,
daß des Glaubens Frucht und Kraft,
den dein Geist in mir geschafft,
mir zum Zeugnis dienen möge,
daß ich auf dem Himmeslwege.

10. Laß mich meinen Namen schauen
in dem Buch des Lebens stehn,
dann so werd ich ohne Grauen
selbst dem Tod entgegen gehen.
Keine Kreatur wird mich,
den du liebest, ewiglich
deiner Hand entreißen können
noch von deiner Liebe trennen.

(Autor: Johann Jakob Rambach (1693 - 1735))



Finale

zu 5. Mose 32,3


Die letzten Töne sind verklungen,
sekundenlang ist es ganz still
und plötzlich ist der Saal durchdrungen
von Beifall, der nicht enden will.

Der Künstler auf der Bühne steht.
Er neigt sein Haupt vor dieser Menge,
bevor er dann nach hinten geht,
um zu verlassen das Gedränge.

Das Lampenfieber ist vergangen,
das gleich am Anfang des Konzerts,
als ein Gemisch aus Angst und Bangen
sich legte wie ein Ring ums Herz.

Die Menge tobt, der Vorhang fällt.
Noch einmal muss er jetzt hinaus.
Alleine dort, ins Licht gestellt,
bedankt er sich für den Applaus.

Ein‘ Blumenstrauß man ihm nun bringt.
Doch plötzlich hebt er beide Hände.
Im Beifall er zur Menge winkt,
gebietet dem ein jähes Ende.

Leis' doch deutlich er nun spricht:
„Den Applaus verdien’ ich nicht.
Denn jener, der die Welt gemacht,
hat mich mit Gaben doch bedacht.“

Von diesen Worten nun bewegt,
die Menge schweigend sich erhebt
und stumm geht sie hinaus zur Nacht…
Finale - wer hätt's so gedacht?

(Autor: Anette Esposito)

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Gelobet seist Du, Jesu Christ


1. Gelobet seist Du, Jesu Christ,
dass Du der Sünder Heiland bist.
Und dass Dein unschätzbares Blut
an unsern Seelen Wunder tut.
Gelobet sei des Vaters Rat,
der Dich der Welt geschenket hat.
Und weil Er viel Erbarmen hegt,
Dir alle Schulden aufgelegt.

2. Gelobet sei der heil´ge Geist,
der uns zu Dir, o Jesu, weist.
Zu Dir, du Arzt, der jedermann
durch seine Wunden heilen kann.
Gottlob! Nun ist auch Rat für mich,
mein Gott und Herr, ich glaub´ an Dich.
An Dich, der alles hingezählt,
was mir an meiner Rechnung fehlt.

(Autor: Ernst Gottlieb Woltersdorf (1725 - 1761))



Gott allein sei alle Ehr


1. Oh Gott, mein Vater und mein Herr,
Dir sei das Lob, der Preis, die Ehr.
Du hast die Menschen dir erwählt,
willst nicht, dass sie die Sünde quält.

2. Gabst darum Jesus, deinen Sohn,
der hat bezahlt der Sünde Lohn.
Wer auf IHN schaut und IHM vertraut
hat niemals mehr auf Sand gebaut.

3. Er sitzet nun auf seinem Thron,
ist unser Leben, unsre Kron.
Bald kommt er mit der Engel Heer,
erwartet IHN, wer ist wie ER?

(Autor: Ekkehard Walter)

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Gott anbeten

zu Psalm 97,12


Gott anbeten

Wer ist dir gleich, wer ist wie du?
Nur du gibst wahres Leben und Ruh!
Nur bei Dir find ich die Geborgenheit,
nach der mein Herz schon so lange schreit!

Drum sei dir Lob und Anbetung gebracht,
der du einst kamst in der Heiligen Nacht,
um uns zu erlösen von aller Not,
und uns befreitest vom ewigen Tod.

Nur du gibst meinem Leben wahren Sinn,
dich zu kennen ist der größte Gewinn.
Deine Liebe umgibt mich immerdar,
auch wenn ich es nicht immer werd gewahr.

Du bist Ziel und Richtung meines Lebens,
wer dir vertraut, vertraut nicht vergebens.
Du liebst mich und halfst, wenn Stürme kamen,
drum folg ich Dir gerne, mein Gott - Amen!

(Autor: Rainer Jetzschmann)

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Gott du Stifter aller Wonne!


1. Gott du Stifter aller Wonne!
Dessen Gnadenschein durchwirkt,
was all hier die hohe Sonne
mit dem weiten Strahl umzirkt,
dich muss aller Atem loben,
was auf Erden unten oben.

2. Alles Wild auf allen Halden,
was durch Büsch und Wälder geht,
alle Herden auf den Weiden,
was in Stall und Hürden steht,
was auf Baum und Felsen klimmet,
was durch See und Flüsse schwimmet.

3. Auch die Schaar die man in Lüften
weit und lieblich singen hört
und die ohne Kunst und Schriften
uns die Sorgen meiden lehrt,
muss vor dir die Stimm´ erheben
muss dir Preis und Ehre geben.

4. Alle Gräslein in den Feldern,
alles, was in Gärten blüht,
alle Bäume in den Wäldern,
alles, was man grünen sieht,
muss, wenn gleich die Menschen
schweigen, deiner Güte Ruhm bezeugen.

5. Wie sollt´ ich denn dies verhehlen,
was die stumme Schöpfung preist?
Sollt´ ich nicht vielmehr erzählen,
was du Herr mir Guts erweist,
mir, der ich mit bösem Leben,
Anlass dir zum Zorn gegeben.

6. Du hast mich aus Nichts formieret,
hast von Sünden mich erlöst,
hast mich mit Verstand gezieret,
und durch deinen Geist getröst,
hast mich dir zum Dienst erwählet,
von Verdammnis losgezählet.

7. Du lässt mir zu Gute sprießen
Bäume, Kräuter, Öl und Most,
dass ich dessen kann genießen;
gibst mir Wild und Vieh zur Kost.
Erde, Meer und Luft muss geben,
was mir Not zu meinem Leben.

8. Wer kann deine Güt´ erzählen?
Herr dies ist für mich zu viel;
Zeit und Wort und Kräfte fehlen,
deine Hilf ist ohne Ziel.
Drum, so lass mein kindlich Lallen,
Herr, in Einfalt dir gefallen.

(Autor: Johann Franck (1618 - 1677))



Gott Vater, ewig vor der Zeit


1. Gott Vater, ewig vor der Zeit,
des Eingebornen Vater!
Auch Vater deiner Christenheit,
und Schutzherr und Berater!
Dir beugt dein Kindervolk die Knie,
nach allen Millionen Jeder Zonen;
vor dir auch knien die,
die schon im Himmel wohnen.

2. Dich preist der Cherubinen Heer,
die deinen Thron umschweben;
doch hast du uns, dem Staub, noch mehr
an Glück und Glanz gegeben.
Wir dürfen den dir gleichen Sohn,
den Erstgebornen, kennen,
Bruder nennen und seiner Leiden Lohn
willst du, will er uns gönnen.

3. Gib uns Erkenntnis unsers Heils,
und reiche Geistes Gaben!
Es schätze jeder seines Teils,
was wir an Christo haben:
Das ew´ge Wort aus Gottes Schoß,
ihn, der die Welt erstritten,
der gelitten und der nun, mild und groß,
uns will mit Huld beschütten.

4. Den Reichtum deiner Herrlichkeit
hast du auf uns gegossen;
die Quelle der Vollkommenheit
hast du uns aufgeschlossen.
Dein lieber Sohn kommt in die Zeit,
der Sünder Not zu wehren,
uns zu lehren und wer sein Herz ihm weiht,
bei dem auch einzukehren.

5. Wir sind ihm nicht zu schlecht, zu klein,
sich mit uns einzulassen;
dein Geist macht unsre Seelen rein,
den großen Gast zu fassen!
Er hat an Menschenkindern Lust,
er kommt zu uns hernieder!
Unsre Glieder, des Menschen Herz und Brust,
sind Jesu nicht zuwider.

6. Der Glaube, der sein Heil begehrt,
und sich nach Jesu sehnet,
sei seines Wunsches ganz gewährt,
und von der Welt entwöhnet!
Es soll der ihm geweihte Sinn
nichts, als den Heiland, wissen,
ihm zu Füßen, soll Lieb´ und Inbrunst
ihn mit Kindeslust umschließen.

7. Dann sehn wir erst bewundernd ein,
wie Gott die Menschen liebet;
wie dem das unendlich klein Großes giebet.
Der Sonne Kraft nicht so weit
hell über Land und Sich erhöhen, –
das Meer ist nicht breit,
als deine Gnaden gehen!

8. Nichts ist, o Herr, mit deiner Huld
und Güte zu vergleichen.
Vor Großmut und Geduld,
muss sich das Herz erweichen.
Ach, lass uns Freundlichkeit
von Stund´ zu Stund´ erkennen,
fühlen nennen, dass wir Freud´
und Leid für Jesum nur entbrennen.

9. Der Himmel sei, so schön er will!
Du bist uns mehr als Himmel;
die Erde biet´ uns Hüll´ und Füll´:
Was soll uns ihr Getümmel!
Wenn Jesus unser Herz bewohnt,
strömt Leben, Heil und Güte durchs Gemüte.
Ein Herz, da Jesus thront,
steht ewig in der Blüte.

(Autor: Johann Adam Lehmus (1707 - 1788))



Gott, dessen Allmacht sonder Ende


1. Gott, dessen Allmacht sonder Ende,
wie preis´ ich Dich doch nach Gebühr?
Ich bin die Arbeit Deiner Hände,
mein ganzes Wesen kommt von Dir;
Du hast mich wundervoll erbaut,
und mir viel Gaben anvertraut.

2. Dir, Wundergott, hab ich's zu danken,
dass Du mich zubereitet hast ,
als mich des Mutterleibes Schranken,
und dunkle Wände noch umfasst;
ich preise Deine Wundermacht,
die mich ans Tageslicht gebracht.

3. Du gabst mir die vernünft´ge Seele,
das teure Pfand, das ewig lebt,
das noch in meiner Leibeshöhle,
so lang es Dir gefällig, schwebt:
Du hast mir Sinnen und Verstand,
und Leib und Leben zugewandt.

4. O liebster Vater in der Höhe!
Mein Geist und Herz wird ganz entzückt,
wenn ich des Leibes Bau ansehe,
den Du mit zarter Hand geschmückt,
mein Sinn erstaunet allezeit
ob dieses Baues Trefflichkeit.

5. Du hast durch Dein so gnädig Walten,
o Herr der großen, kleinen Welt,
mich Dein Gebäude, wohl erhalten,
dass mich der Tod noch nicht gefällt.
Ich stehe noch und preise Dich,
denn Deine Rechte schützet mich.

6. Ich bin nicht wert der großen Güte,
die Du mein Gott an mir getan;
Dich preist mein Herz und mein Gemüte,
ach nimm mein Dankesopfer an!
Bewahre mich auch fort und fort,
mein Gott, Du meines Lebens Hort!

7. Vor Dir fall´ ich in Demut nieder:
Vergib, vergib, was ich verbracht!
Habe leider meine Glieder
zu Sündengliedern oft gemacht,
ich wich von Dir mit schnellem Lauf,
und doch nahmst Du mich wieder auf.

8. Ich habe mit viel bösem Wesen
mein Herz, o Vater, sehr entweiht,
dies Herz, das Du Dir auserlesen
zum Tempel Deiner Heiligkeit;
doch straftest Du mich nicht im Zorn,
und wiesest mich zum Gnadenborn.

9. Hilf, großer Gott, durch den ich lebe,
hilf, dass ich tu was Dich erfreut,
und Geist und Leib und Glieder gebe
zu Waffen der Gerechtigkeit,
dass ich Dir bis in Tod getreu,
und stets ein Kind des Lichtes sei.

10. Fällt dieses Leibes Hütte nieder,
wenn ich vollende meinen Lauf,
o Gott, so richte Du sie wieder,
in fröhlicher Verklärung auf;
lass mich ins Haus des Himmels gehn,
und stets Dein Antlitz sehn!

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Gott, von dir hab´ ich mein Leben


1. Gott, von Dir hab´ ich mein Leben;
Leib und Seele, Trank und Speis´,
alles hast Du mir gegeben,
mir zum Segen, Dir zum Preis.
Du bist meine Zuversicht,
Dich, mein Schöpfer, lass ich nicht.

2. Jesu, Du hast meine Sünden
an dem Kreuze selbst versöhnt,
dass nun Furcht und Knechtschaft schwinden,
und mich Gott mit Gnade krönt.
Du bist meine Zuversicht;
Dich, mein Heiland lass ich nicht.

3. Heil´ger Geist, Du hast die Güter
alles Heils mir aufgetan;
bist mein Tröster und mein Hüter,
führest mich die schmale Bahn.
Du bist meine Zuversicht,
Gottes Geist, Dich lass ich nicht.

4. Mit Dir hab´ ich angehoben.
Mit Dir schließ ich meinen Lauf;
einst will ich Dich ewig loben,
wenn Du mich zu Dir nimmst auf;
Dich mein Heil und Zuversicht,
lass ich auch im Tode nicht.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Gott, deine Güte bet´ ich an!


1. Gott, deine Güte bet´ ich an!
Nein, sie hat keine Schranken.
Eh´ Gottes Wahrheit wanken kann,
eh´ können Himmel wanken.
Die Engel singen, daß die Treu
und Allmacht Gottes ewig sei.

2. Gott! Über alles wunderbar,
du Herr der Engelheere,
der ohn´ Beginn allmächtig war,
und ohne den nichts wäre!
Vor´m Schelten deines Angesichts
stürzt Erd´ und Himmel in ihr Nichts.

3. Doch du vergissest im Gericht,
Herr! Niemals dein Versprechen;
du zürnst mit deinen Kindern nicht,
du heilest ihr Gebrechen.
Denn Treue und Barmherzigkeit ist,
wenn du richtest, Herr, dein Kleid.

4. Wenn sich das Meer zum Himmel türmt,
sprichst du: Legt euch ihr Wellen!
Schweig! sprichst du, wenn der Sturmwind stürmt;
gleich muss er dir sich stellen.
Dein aufgehob´ner Arm zerstreut
der Kräfte Wüten weit und breit.

5. Die Berge beben, sprichst du: Bebt!
Sie stehen, sprichst du: Stehet!
Du winkst, und was nicht lebte, lebt,
und was da lebt, vergehet.
Wie unausdenklich ist die Kraft,
die, was sie will, zerstört und schafft!

6. Dein Thron, der Thron der Heiligkeit,
steht unbeweglich feste;
gerecht ist, was der Herr gebeut,
und was er tut, das Beste!
Von Liebe strahlt sein Angesicht,
er hält gewiss, was er verspricht.

7. O wohl dem Volke, das dir glaubt!
Kein Feind wird es bezwingen;
kein Feind ist, der die Freud´ ihm raubt,
dir Lob und Dank zu singen;
es hält dein heiliges Gebot,
denn du bist ewig Herr, sein Gott!

(Autor: Johann Caspar Lavater (1741 - 1801))



Gottes Geschöpfe, kommt zuhauf

zu Off. 5,13


1. Gottes Geschöpfe, kommt zuhauf! Halleluja.
Lasst brausen hoch zum Himmel auf! Halleluja.
Du Sonne hell mit goldnem Strahl, Halleluja,
Mond leuchtend hoch vom Himmelssaal, Halleluja.
Singt ihm Ehre! Singt ihm Ehre! Halleluja.

2. Du Sturm, der durch die Welten zieht, Halleluja,
du Wolke, die am Himmel flieht, Halleluja.
Du Sommers junges Morgenrot,Halleluja,
du Abendschein, der prächtig loht, Halleluja.
Singt ihm Ehre! Singt ihm Ehre! Halleluja.

3. Ihr Wasserbäche, klar und rein, Halleluja,
singt euer Loblied ihm allein, Halleluja.
Du Feuers Flamme auf dem Herd, Halleluja,
daran der Mensch sich wärmt und nährt, Halleluja.
Singt ihm Ehre! Singt ihm Ehre! Halleluja.

4. Du, Mutter Erde, gut und mild, Halleluja,
daraus uns lauter Segen quillt, Halleluja.
Ihr Blumen bunt, ihr Früchte treu, Halleluja,
die Jahr um Jahr uns reifen neu, Halleluja.
Singt ihm Ehre! Singt ihm Ehre! Halleluja.

5. Ihr Herzen, drin die Liebe wohnt, Halleluja,
die ihr den Feind verzeihend schont, Halleluja.
Ihr, die ihr traget schweres Leid, Halleluja,
es Gott zu opfern still bereit, Halleluja.
Singt ihm Ehre! Singt ihm Ehre! Halleluja.

6. Du, der empfängt in letzter Not, Halleluja,
den Odem mein, o Bruder Tod, Halleluja:
Führ Gottes Kinder himmelan, Halleluja,
den Weg, den Jesus ging voran Halleluja.
Singt ihm Ehre! Singt ihm Ehre! Halleluja.

7. Ihr Kreaturen, singt im Chor: Halleluja!
Hebt euer Herz zu Gott empor, Halleluja.
Vater und Sohn und Heilgem Geist,Halleluja,
dreieinig, heilig, hochgepreist, Halleluja,
sei die Ehre, sei die Ehre! Halleluja.

(Autor: Karl Budde (1850-1935))



Großer Gott


Dir zu danken Dich zu preisen
Deinem Namen Lob erweisen.

Dir zu singen Dich verehren
Dich als erstes zu begehren.

Dich zu bitten Dir vertrauen
und auf Deinen Sieg zu bauen.

Dich zu kennen und zu wissen
nie mehr von Dir weg zu müssen.

Nur auf Deinem Weg zu gehen
Deine Worte recht verstehen

ist Gewinn, ist volles Leben
Menschen können das nicht geben.

Deshalb bist nur Du zu loben
auch wenn andre darum toben.

Du Nur Du Gott bist der Eine
den ich liebe, den ich meine.

(Autor: Gabriele Brand)

  Copyright © by Gabriele Brand, www.christliche-gedichte.de
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Großer König, Starker Herrscher


1. Großer König, starker Herrscher,
Der die Welt erschaffen hat,
treuer Freund und guter Hirte,
Friedefürst und Wunderrat!
Nimm mein schwaches Lob doch an,
und Dein Frieden bricht sich Bahn.

2. Überwinder alles Bösen,
Liebeslicht und Freudenquell,
unergründlich heiliges Wesen,
machst auch trübe Tage hell.
Nimm mein schwaches Lob doch an,
Deine Freude bricht sich Bahn.

3. Staunend steh ich vor den Sternen,
betend sehe ich das Meer!
Niemals will ich mich entfernen
von Dir, Du mein Gott und Herr!
Nimm mein schwaches Lob doch an,
Deine Weite bricht sich Bahn.

4. Welch ein Herrscher, welch ein König,
Der sich neigt bis in den Tod!
Wurdest weniger als wenig,
drum gebührt Dir alles Lob.
Nimm mein schwaches Lob doch an,
Deine Liebe bricht sich Bahn.

(Autor: Monika Mühlhaus)

  Copyright © by Monika Mühlhaus, www.christliche-gedichte.de
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Hüter Israels, behüte uns

zu Psalm 121,4


1. Hüter Israels, behüte uns,
die wir uns dir vertraut
und im Schatten deiner Güte
unsre Hütte aufgebaut;
laß uns ohne Furcht und Grauen
unter deinen Flügeln trauen!

2. Walte über uns in Gnaden,
hab auf alle treulich acht,
wende mächtig allen Schaden,
sei uns nah bei Tag und Nacht,
sei uns Schild und sei uns Sonne,
sei uns Leben, Licht und Wonne!

3. Wir sind Fremdlinge und Gäste,
du bist überall zu Haus;
mache Tor und Riegel feste,
leit uns sicher ein und aus!
Unsre Leiber, unsre Seelen
wir in deinen Schutz befehlen.

4. O wie wohl sind wir geborgen
unter deiner Gottestreu!
Deine Güt ist alle Morgen
über deinen Volke neu,
und die Fülle deiner Gaben
läßt uns keinen Mangel haben.

5. Halleluja! Preis und Ehre
sei dir unter uns bereit,
Herz und Mund dein Lob vermehre
hier und dort in Ewigkeit,
Wo wir mit den Millionen
deine Volkes bei dir wohnen.

(Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))



Hab Dank, Herr Jesus, dass ich leben darf…


Hab Dank, Herr Jesus, dass ich leben darf.
Wenn ich mir bald auch wünschte (und wie sehr!),
ich fiel in einen tiefen, festen Schlaf,
aus dem ich nicht ins Erdenleben wiederkehr.

Ich bin erwählt, ich hab von dir geschmeckt.
Ich habe deine Gegenwart erlebt.
Nach dir, mein Gott, hab ich mich ausgestreckt,
Momente lang in deinem Licht geschwebt.

Ich weiß, mein Vater, um die Herrlichkeit,
und dass ich nichts dort werde missen,
fern Not und Schmerz, Geschrei und Leid,
doch eingefügt in himmlische Kulissen.

Hab Dank, mein König, dass du ewig bist
und dass mein Leben nie zu Ende geht.
„Hab Dank, du wunderbarer Gott!“, dies ist
zu jeder Zeit mein lieblichstes Gebet…

(Autor: Johannes Matthée)

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Hab tausend Dank


Hab tausend Dank für Deine Gaben,
für Deinen Segen, für Dein Heil -
doch ist das Schönste, Dich zu haben,
in Dir erhalten Glück zuteil.

So wie Du gibst - kann keiner geben,
der ewger König, Herr, bist Du!
Zu Dir Herr, ich mein Herz erhebe,
schenk Freude, Herr, und Seelenruh!

Ich weiß, mein Gott, Du kannst es geben,
und darum bitte ich von Dir:
schenk Segen mir in meinem Leben,
mein Gott, sei mit mir - jetzt und hier!

(Autor: Katja Sawadski)

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Halleluja, jauchzt ihr Chöre


1. Halleluja, jauchzt ihr Chöre,
singt Jesu Christo Lob und Ehre!
wie groß, und heilig ist sein Tag!
Er, der Held, zerriss die Banden
des Todes und ist auferstanden,
er, der für uns im Grabe lag.
Sein ist Gewalt und Macht,
preist ihn, er hat´s vollbracht!
Halleluja! Er hat´s vollbracht,
er, der die Macht des Todes
und des Grabes hat.

2. Unsern Staub mag Staub bedecken,
du wirst ihn herrlich auferwecken,
der du des Staubes Schöpfer bist.
Du wirst unvergänglich Leben
und Kraft und Herrlichkeit ihm geben,
dem Staube, der dir teuer ist.
Wir werden ewig dein,
gerecht und selig sein.
Halleluja! Tod und Gericht
schrecken uns nicht,
denn Jesus, der Erlöser lebt!

3. Glorreich hat der Held gerungen,
du wirst ihn herrlich auferwecken,
der du des Todesketten uns befreit.
Wir von Gott gefall´ne Sünder
sind nun mit ihm versöhnt,
sind Kinder und Erben seiner Seligkeit.
Bald, bald erwarten wir
den Auferstand´nen.
Halleluja! Sehet, er naht
und mit ihm kommt auch
unser Auferstehungstag.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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