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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| WunderBibellied zu 1.Chronik 16,12
Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Wunder und der Gerichte seines Mundes, 1.Chronik 16,12 (Luther 1912) |
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Den Notensatz zum Lied finden Siehier. | |
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1. Wunder, Wunder über Wunder
tust Du, HERR, um uns herum.
Lebensvolle Gottbeweise, Wachsen,
Zwitschern und Gebrumm.
Welche Vielfalt bunter Farben!
Welche Schönheit, Phantasie!
All dies gab ein weiser Schöpfer.
|:Aus sich selbst entstand dies nie!:|
2. Leben, Leben über Leben,
immer neu und staunenswert.
Anders als des Herbstes Welken
jeder Frühling uns dies lehrt:
Alle Blumen, die erblühen,
jeder Baum in neuer Pracht,
All die schönen jungen Tiere
|:atmen Auferstehungskraft!:|
3. Liebe, Liebe über Liebe zeigst
Du uns, HERR, jeden Tag.
Wenn wir glaubend auf Dich blicken
ängstigt uns nicht Tod noch Grab.
Du, Der Wunder hat geschaffen,
Der das Leben selbst uns ist,
gingst selbst durch des Todes Rachen,
|:weil Du auch die Liebe bist!:|
4. Freude, Freude über Freude,
dazu hast Du uns befreit!
All die Sinne wahrzunehmen:
Fülle hältst Du uns bereit!
Sehen, Hören, Riechen, Schmecken,
Fühlen Deine Freundlichkeit.
Du willst uns das Herz erwecken,
|:lieben uns zur Herrlichkeit.:|
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(Bibellied, Autor: Monika Mühlhaus, 2004)
Copyright © by Monika Mühlhaus, 2004, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
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