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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Gott loben, preisen und anbeten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gott loben und danken-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Herr Jesu Christe, mein ProphetLobpreislied, Melodie: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort zu Matth. 21,11
Das Volk aber sprach: Das ist der Jesus, der Prophet von Nazareth aus Galiläa. Matth. 21,11 (Luther 1912) |
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1. Herr Jesu Christe, mein Prophet,
der aus des Vater Schoße geht,
mach mir den Vater offenbar
und seinen liebsten Willen klar!
2. Lehr mich in allem, weil ich blind;
mach mich gehorsam als dein Kind,
andächtig und stets eingekehrt,
so werd ich wahrlich gottgelehrt.
3. Gib, daß ich auch vor jedermann
von deiner Wahrheit zeugen kann
und allen zeig mit Wort und Tat
den schmalen, selgen Himmelspfad.
4. Mein Hoherprieser, der für mich
am Kreuzesstamm geopfert sich,
mach mein Gewissen still und frei,
mein ewiger Erlöser sei!
5. Gesalbter Heiland, segne mich
mit Geist und Gnade kräftiglich,
schließ mich in deine Fürbitt ein,
bis ich werd ganz vollendet sein.
6. Ich opfre auch, als Priester,
dir mich selbst und alles für und für;
schenk mir viel Andacht zum Gebet,
die stets im Geist zu dir aufgeht.
7. Mein Himmelskönig, mich regier,
mein Alles unterwerf ich dir;
rett mich von Sünde, Welt und Feind,
die mir sonst gar zu mächtig seind.
8. So kehr du in mein Herz hinein,
und laß es dir zum Throne sein,
vor allem Übel und Gefahr
mich als dein Eigentum bewahr!
9. Hilf mir im königlichen Geist,
mich selbst beherrschen allermeist,
Begierden, Willen, Lust und Sünd,
und daß mich nichts Geschaffnes bind.
10. Du hoch erhabne Majestät,
mein König, Priester und Prophet,
sei du mein Ruhm, mein Schatz und Freud
von nun an bis in Ewigkeit!
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(Lobpreislied, Autor: Gerhard Tersteegen (1697 - 1769))
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