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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.07.2024

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Die geistliche Waffenrüstung

Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht.

2. Tim. 2,5

Waffen im `Kampf` sind Gottes Liebe.
Wer sie im Herzen trägt, streitet für Friede.
Umfassend schenkt Gott Schutz und Kraft,
die Vertrauen im Glauben schafft.
Das bekannte einst David, ein weiser Mann,
der sich völlig auf Gottes Hilfe besann:
ER hat mich verteidigt und beschützt,
das habe ich immer dankbar geschätzt!

Frage: Weißt Du, wie Du gegen die gefährlichen Zeitgeistströmungen siegreich `kämpfen` kannst?

Zum Nachdenken: Anfechtungen jeder Art kommen oft ohne Ankündigung daher. Daher gab uns der liebende Herr eine ideale Ausrüstung zum Schutz. Sie hilft Dir, festzubleiben in einer gelebten Glaubensbeziehung. Gebrauche täglich die Schutzausrüstung, denn sie hilft Dir zum Siege, überall, an jedem Ort!
Lies bitte dazu Ps.28,7; Eph.6,10-18

Gebete in Reimform (Gebetsgedichte, Gebetslieder)

1-20

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebetsgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


- Blockanzeige 1 bis 20 -


Ach Gott, die armen Kinder dein (Bitte um Sonnenschein)

zu Jesaja 43,2


1. Ach Gott, die armen Kinder dein
begehren Gnad und Segen,
weil jetzt die Sonn verhält den Schein
und fallen schwere Regen.
Das Wasser wächst, groß Schad geschieht,
sein' Jammer man auf Erden sieht;
die Näss' bringt groß Verderben.

2. Du hast das Körnlein auf dem Land
gegeben und bescheret;
hilf ferner durch dein rechte Hand,
daß es nicht werd versehret.
Gebiet den Wolken und dem Wind,
weil sie dir all gehorsam sind,
daß sie nicht Regen bringen.

3. Die Sonn laß klar am Himmel gehn,
ihr'n Glanz und Hitz vermehre;
die Luft mach heiter, rein und schön,
die Ernt uns nicht zerstöre:
Laß gut und gnädig Wetter sein,
so führen wir die Ernte ein
mit Jauchzen und mit Singen.

(Autor: Martin Behm (1557 - 1622))



Ein Gebet

zu Jesaja 40,28


Ja, ich habe es gehört
und auch erkannt.
Ein ewiger Gott bist du Herr.
Ich bin und bleib in deiner Hand.
Du bist der Schöpfer der Enden der Erde
Du ermüdest und ermattest nicht,
Du hilfst mir auf aus aller Beschwerde.
Unergründlich ist deine Einsicht.
Dem Müden gibst du Kraft.
Er sieht dein Angesicht.
Dem Ohnmächtigen mehrst du die Stärke.
Auf dich, den Herrn, hoffe ich,
Dass alle unsere Werke
vor dir, unserem Gott bestehen.

Du lässt uns nicht zu Schanden werden.
bis wir uns wieder sehen.
Das glaube und das fasse ich.
Das habe ich mit dir erlebt.
Genauso wie dein Wort es sagt,
bin ich in ihm bestrebt,
immer wieder es zu wagen,
dein Heiliges Wort, so wie du es willst,
in deiner Vollmacht weiter sagen.
Dein Evangelium, es wirkt in deiner Kraft!
Denn Du Jesus bist das Wort.

(Autor: Manfred Reich)

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Gib mir, was du verordnet hast


1. Gib mir, was du verordnet hast,
das deine Diener haben sollen,
wenn sie dir nützlich werden wollen:
ein Joch, das meinem Halse passt;

2. ein inniglich vergnügtes Herz,
ein Herz, besprengt mit deinem Blut;
das Nötigste vom Heldenmut,
beim Lieben einen sanften Schmerz;

3. Geduld und Unerschrockenheit,
das Tun und Ruhn in gleichem Grad
und Beugung bei der größten Gnad
und dein Verdienst zum Ehrenkleid;

4. ein Auge, rein und sonnenklar,
ein Ohr, den Schäden zugekehrt,
und Lippen, die von dir gelehrt;
Gemeinschaft mit der obern Schar.

(Autor: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760))



Gott Lob, der Tag ist nun dahin


1. Gott Lob, der Tag ist nun dahin;
drum ich, mein Gott, dir dankbar bin,
daß ich den Abend hab erlebt
und deine Gnad noch ob mir schwebt.

2. Ach Herr, sei gnädig, hab Geduld,
vergib mir alle Sündenschuld;
dein heilger Engel mich bewahr
vor aller Angst, Not und Gefahr.

3. Laß mich auch mit der Morgenstund
aufwachen fröhlich und gesund,
daß ich hier deine Ehr ausbreit
und dich dort lob in Ewigkeit.

(Autor: Johann Olearius (1611 - 1684))



Gott, gib mir deinen Geist zum Beten

zu Römer 8,26


1. Gott, gib mir deinen Geist zum Beten,
zum Beten ohne Unterlass,
getrost im Glauben hinzutreten,
wenn ich Dein Wort mit Freuden fass,
und auch im Glauben hinzuknien,
wenn ich in Furcht und Jammer bin.

2. Im Schrecken über meine Sünde
sei dies mein Ruf: Erbarme Dich!
So oft ich mich so schwach empfinde,
sei dies mein Seufzer: Stärke mich!
Sink ich, so werde dies mein Flehn:
Herr, hilf, sonst muss ich untergehn!

3. Fühlt Seel und Leib ein Wohlergehen,
so treib es mich zum Dank dafür;
lässt Du mich Deine Werke sehen,
so sei mein Rühmen stets von Dir;
und find ich in der Welt nicht Ruh,
so steig mein Sehnen himmelzu.

4. Ist der Versucher in der Nähe,
so lehr mich ihn im Beten flehn;
wenn ich den Bruder leiden sehe,
so lehr mich bitten auch für ihn;
und in der Arbeit meiner Pflicht
sei doch mein Herz zu Dir gericht’t.

5. Am Abend heiss mich mit Dir reden,
am Morgen auch noch bei Dir sein;
und sterb ich, lass in letzten Nöten
doch Deinen Geist noch in mir schrein.
Weckst Du mich einst, so bet ich dann
Dich ewig auch im Himmel an.

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Herr des Himmels


Herr des Himmels und der Erden
lass mich niemals müde werden
zu dem Gnadenthron zu treten
Dich zu ehren, anzubeten
Deine Gnade zu verkünden
einer Welt in tiefen Sünden
Deine Liebe zu verschenken
in das Herz der Menschen lenken

Herr des Himmels und der Erden
lass mich niemals müde werden
lobend tanzend jubelnd singen
Frieden zu den Menschen bringen
Güte und Barmherzigkeit
Vergebung und Gerechtigkeit
Sollen sein in jedem Land
gehen mit Dir Hand in Hand

Herr des Himmels und der Erden
lass mich niemals müde werden
Deinem Wort fest zu vertrauen
Deinen Tempel aufzubauen
der ich bin für Deinen Geist
der den Weg zu Jesus weist
Deines eingebornen Sohn
uns zur Rettung, Ihm zum Lohn

Herr des Himmels und der Erden
Du wirst niemals müde werden
Deine Kinder zu begleiten
durchs enge Tal zu fernen Weiten
nie wirst Du sie je verlassen
nie verstoßen, niemals hassen
immer kommt zur rechten Zeit
Hilfe aus der Ewigkeit

(Autor: Manfred Reich)

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Herr Gott, du Herrscher aller Welt (Bitte um Regen)

zu Hiob 5,10


1. Herr Gott, du Herrscher aller Welt,
gut Wetter du bescherest,
du machst mit Früchten reich das Feld,
dadurch du uns ernährest;
du gibst uns Obst, Getreid und Wein,
dazu Tier, Fisch und Vögelein,
erhältst uns Leib und Leben.

2. Schau, wie jetzt bei der dürren Zeit
die Frücht im Feld vergehen;
all Kreatur um Regen schreit,
die Menschen jammernd stehen.
Es lechzt das Vieh, dürr ist das Land;
drum tu auf deine Gnadenhand:
gib Guts, wend allen Schaden.

3. Send uns herab von´s Himmels Saal
ein warmen, fruchtbarn Regen;
behüt vor Schloß und Wetterstrahl,
gib zum Gewächs dein Segen.
Bescher uns unser täglich Brot,
gib, was für Leib und Seel ist not,
hilf, daß wir selig werden.

(Autor: Martin Behm (1557 - 1622))



Herr Jesu, Gnadensonne


1. Herr Jesu, Gnadensonne,
wahrhaftes Lebenslicht:
Mit Leben, Licht und Wonne
wollst du mein Angesicht
nach Deiner Gnad er freuen
und meinen Geist erneuen,
mein Gott, versag mir’s nicht.

2. Vergib mir meine Sünden
und wirf sie hinter Dich;
lass allen Zorn verschwinden
und hilf mir gnädiglich.
Lass Deine Friedensgaben
mein armes Herze laben.
Ach Herr, erhöre mich!

3. Vertreib aus meiner Seelen
den alten Adamssinn
und lass mich Dich erwählen,
auf dass ich mich forthin
zu Deinem Dienst ergebe
und Dir zur Ehre lebe,
weil ich erlöset bin.

4. Befördre dein Erkenntnis
in mir, mein Seelenhort,
und öffne mein Verständnis,
Herr, durch dein heilig Wort,
damit ich an dich glaube
und in der Wahrheit bleibe
zu Trutz der Höllenpfort.

5. Mit deiner Kraft mich rüste,
zu kreuz´gen mein Begier
und alle bösen Lüste,
auf dass ich für und für
der Sündenwelt absterbe
und nach dem Fleisch verderbe,
hingegen leb ich in dir.

6. Ach zünde Deine Liebe
in meiner Seele an,
dass ich aus innerm Triebe
Dich ewig lieben kann
Und Dir zum Wohlgefallen
Beständig möge wallen
Auf rechter Lebensbahn.

7. Nun, Herr, verleih mir Stärke,
verleih mir Kraft und Mut;
denn das sind Gnadenwerke,
die Dein Geist schafft und tut.
Hingegen meine Sinnen,
mein Lassen und Beginnen
ist böse und nicht gut.

8. Darum, Du Gott der Gnaden,
Du Vater aller Treu,
wend allen Seelenschaden
und mach mich täglich neu;
gib, dass ich Deinen Willen
gedenke zu erfüllen,
und steh mir kräftig bei!

(Autor: Ludwig Andreas Gotter (1661 – 1735))



Herzlich lieb hab ich dich, o Herr


1. Herzlich lieb hab ich dich, o Herr,
Ich bitt, wollst sein von mir nicht fern
mit deiner Güt und Gnaden.
Die ganze Welt erfreut mich nicht,
nach Erd und Himmel frag ich nicht,
wenn ich nur dich kann haben.
Und wenn mir gleich mein Herz zerbricht,
so bist doch du mein Zuversicht,
mein Teil und meines Herzens Trost,
der mich durch sein Blut hat erlöst.
Herr Jesu Christ,
mein Gott und Herr, mein Gott und Herr,
in Schanden lass mich nimmermehr!

2. Es ist ja, Herr, dein G'schenk und Gab
mein Leib und Seel und was ich hab
in diesem armen Leben.
Damit ich's brauch zum Lobe dein,
zu Nutz und Dienst des Nächsten mein,
wollst mir dein Gnade geben.
Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr,
des Satans Mord und Lügen wehr;
in allem Kreuz erhalte mich,
auf dass ich's trag geduldiglich.
Herr Jesu Christ,
mein Herr und Gott, mein Herr und Gott,
tröst mir mein Herz in Todesnot.

3. Ach, Herr, lass dein lieb' Engelein
an meinem End die Seele mein
in Abrahams Schoß tragen.
Der Leib in seim Schlafkämmerlein
gar sanft, ohn alle Qual und Pein,
ruh bis zum Jüngsten Tage.
Alsdann vom Tod erwecke mich
dass meine Augen sehen dich
in aller Freud, o Gottes Sohn,
mein Heiland und mein Gnadenthron.
Herr Jesu Christ,
erhöre mich, erhöre mich,
Ich will dich preisen ewiglich!

(Autor: Martin Schalling (1532 - 1608))



Ich suche Dein Antlitz

zu Psalm 42,3


1. Ich suche Dein Antlitz, mich dürstet nach Dir!
Mein Gott und mein König, o neig Dich zu mir.
Still liegt meine Seele, in Demut gebückt
Und harrt, bis Dein Leuchten sie stärkt und erquickt.

2. Besprengt mit dem Blute darf freudig ich nahn;
Du hast ja gerufen, geöffnet die Bahn.
Kein Nebel, kein Schleier soll trüben Dein Licht;
Ich fass Dich im Glauben und lasse Dich nicht.

3. Dein herrliches Antlitz gibt Leben und Kraft;
es ist meine Sonne, die Heilung mir schafft.
Dein Antlitz geht vor mir und zeigt mir den Weg;
Dein Antlitz erleuchtet den dunkelsten Steg.

4. Ich suche Dein Antlitz, mein Herz ist bereit,
Herr, wohne und wandle in mir allezeit!
Ich suche dein Antlitz, mich dürstet nach Dir,
mein Gott und mein König, o neig Dich zu mir!

(Autor: Dora Rappard (1842 - 1923))



Ich will beten, Gott wird hören

zu Psalm 55,18


1. Ich will beten, Gott wird hören,
denn er hat es zugesagt.
Mich soll Zweifel nicht betören,
und ich werde nicht verzagt,
wenn er nicht zu hören scheint;
denn ich weiß wohl, wie ers meint;
es soll die Geduld sich mehren.
Ich will beten, Gott wird hören.

2. Ich will beten, Gott wid geben,
denn von ihm kommt alles her.
Aus der Fülle kann man heben
als aus einem reichen Meer,
was für Leib und Seel ist not.
Droben lebt der reiche Gott,
der hat Segen, Brot und Leben.
Ich will beten, Gott wird geben.

3. Ich will beten, Gott wird schonen,
wenn mich mein Gewissen quält,
weil viel Sünden in mir wohnen.
Ach, wer merkt, wie oft er fehlt!
Gott, der keinem Sünder flucht,
wenn er herzlich Gnade sucht,
wird mir nach Verdienst nicht lohnen.
Ich will beten, Gott wird schonen.

4. Ich will beten, Gott wird retten.
Ich will, neigt mein Lebenslicht,
in des Vaters Schoß mich betten
mit Gebet und Zuversicht.
Wer im Glauben beten kann,
den nimmt Gott in Gnaden an,
reißt ihn aus des Todes Ketten.
Ich will beten, Gott wird retten.

(Autor: Gottfried Gottschling (um 1680 - 1723))



Jesu, hilf beten

zu Lukas 11,1


1. Jesu, hilf beten, und bete, Du Treuer,
durch mich und in mir in allerlei Not!
Eigenes Opfer mit eigenem Feuer
rettet uns nicht vom Verderben und Tod;
Nein, nur Dein Opfer mit Danken und Flehen,
darf bis ins innerste Heiligtum gehen.

2. Jesu, hilf beten, ach Jesu, hilf beten!
Siehe, mir mangelts an Weisheit und Kraft.
Wirst Du mich, Mittler, nicht selber vertreten,
ist es mit Beten vergeblich geschafft.
Soll es gelingen, so musst Du mich lehren
Und muss Dein Geist mir das Abba gewähren.

3. Jesu, hilf beten, ach bleibe mir günstig,
tilge die Unlust und wecke mich auf;
mache mich munter, andächtig und brünstig,
bringe das Wirken des Glaubens in Lauf;
mache mein Räucherwerk durch Deine Hand steigen,
lass Dein begleitendes Fürwort nicht schweigen.

4. Jesu, hilf beten, ach laß es gelingen!
Richte Gedanken und Worte mir ein;
lasse mein Beten im Sterben und Ringen
heftiger, kräftiger, kindlicher sein!
Beten kann retten aus jeglichen Nöten
Und aus dem Tode selbst. – Jesus, hilf beten!

(Autor: Philipp Heinrich Weissensee (1673 – 1767))



Liebster Heiland, nahe Dich


1. Liebster Heiland, nahe Dich,
meinen Grund berühre,
und aus allem kräftiglich
mich in Dich einführe,
dass ich Dich inniglich
mög in Liebe fassen,
alles andre lassen.

2. Sammle den zerstreuten Sinn,
treuer Hirt der Seelen,
denn wenn ich in Dir nicht bin,
muss mein Geist sich quälen.
Kreatur ängstet nur;
Du allein kannst geben
Ruhe, Freud und Leben.

3. Mach mich von allem frei,
gründlich abgeschieden,
dass ich eingekehret sei
stets in Deinem Frieden,
kindlich, rein, sanft und klein,
Dich in Unschuld sehe,
in Dir leb und stehe.

4. Was noch flüchtig, sammle Du;
was noch stolz ist, beuge;
was verwirret, bring zur Ruh;
was noch hart, erweiche:
dass in mir nichts hin für
lebe noch erscheine,
als mein Freund alleine.

(Autor: Gerhard Tersteegen (1697 - 1769))



Mein Gott, weil ich in meinem Leben

zu Psalm 16,8


1. Mein Gott, weil ich in meinem Leben
dich stets vor Augen haben soll,
so wollest du ein Herz mir geben,
das deiner Furcht und Liebe voll;
denn beides muß beisammengehn,
soll unser Christentum bestehn.

2. Laß deine Furcht im Tun und Denken
mir aller Weisheit Anfang sein
und immer meine Schritte lenken,
von allem Leichtsinn mich befrein!
Nur wer dich fürchtet in der Tat,
der meidet auch der Torheit Pfad.

3. Gib, daß ich stets zu Herzen nehme,
daß du allgegenwärig bist,
und das zu tun mich ernstlich schäme,
was, Herr, vor dir ein Greuel ist;
ja, deine Furcht bewahre mich
vor allen Sünden wider dich!

4. Laß mich vor deinem Zorne beben
und wirke wahre Buß in mir,
laß nur in deiner Furcht mich leben,
daß ich die Gnade nicht verlier´,
die meiner in der Missetat
mit Langmut oft verschonet hat!

5. Erhalt in mir ein gut Gewissen
und hohe Glaubensfreudigkeit,
gib mir bei allen Hindernissen
den Geist, der wahre Kraft verleiht
und in mir einen Mut erweckt,
den keine Menschenfurcht erschreckt!

6. Hilf, daß ich immer also wandle,
daß deine Furcht mein Leitstern sei,
und nie aus falschem Herzen handle
in bloßem Schein und Heuchelei!
Du siehest in das Herz hinein,
nichts kann vor dir verborgen sein.

7. Ach gib mir, stets mit Furcht und Zittern
zu schaffen meine Seligkeit!
Laß mich nicht deinen Geist erbittern
durch Eigensinn und Sicherheit,
und zeige du die Hölle mir,
daß ich den Himmel nicht verlier´!

8. In deiner Furcht laß mich auch sterben!
So fürcht´ ich weder Tod noch Grab
und werde die Verheißungen erben,
die mir dein Wort aus Gnaden gab.
Die Gottesfurcht bringt Segen ein,
ihr Lohn wird groß im Himmel sein.

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Nur in Jesu Blut und Wunden


1. Nur in Jesu Blut und Wunden
hab ich wahre Ruh gefunden:
Diese sollen auch allein
heut mein Ruhebette sein.

2. Tags umgibt mich sein Erbarmen;
Nachts ruh ich in seinen Armen:
Jesu, ja in deiner Hut schläfts
sich sicher, wohl und gut.

(Autor: Christoph Karl Ludwig von Pfeil (1712 - 1784))



O Vater, unser Gott


1. O Vater, unser Gott,
es ist unmöglich auszusinnen,
wie du recht anzurufen bist,
man kann´s nicht eins beginnen.
Deshalben gib, wie du verheißt,
selbst über uns aus deinen Geist
der Gnad und des Gebets.

2. Daß er bei dir uns kräftiglich
mit Seufzen mög vertreten,
so oft wir kommen, Herr, vor dich
zu danken und zu beten.
Laß nicht nur plappern unsern Mund,
hilf, daß zu dir aus Herzensgrund,
o großer Gott, wir rufen.

3. Zeuch unser Herz zu dir hinauf
im Beten und im Singen
und tu uns auch die Lippen auf,
ein Opfer dir zu bringen,
das dir gefalle, wenn allda das Herz
ist mit den Lippen nah
und nicht von dir entfernet.

4. Im Geist und Wahrheit laß zu dir
das Herz uns immer richten,
mit Andacht beten für und für,
ohn fremdes Denk´n und Dichten.
Gib uns des Glaubens Zuversicht,
daß wir die Bitte zweifeln nicht
durch Christum zu erhalten.

5. Hilf, daß wir keine Zeit und Maß
im Beten dir vorschreiben,
anhalten ohne Unterlaß,
bei dem allein auch bleiben,
was dein Will ist, was deine Ehr
und unsre Wohlfahrt uns noch mehr
befördert hier und ewig.

6. Laß uns im Herzen und Gemüt
auf unsre Werk nicht bauen,
auf dein unausprechlich Güt
laß einzig uns vertrauen.
Ob wir es gleich nicht würdig sein,
wollst du aus lauter Gnad allein
uns doch die Bitt gewähren!

7. Du Vater, weißt, was uns gebricht,
so lang wir sind im Leben;
es ist dir auch verborgen nicht,
in was Gefahr wir schweben.
Um Beistand flehen wir dich an,
dein Vaterherze uns nicht kann
velassen, deine Kinder.

8. Wir haben ja die Freudigkeit
in Jesu Christ empfangen,
der Gnadenstuhl ist da bereit,
die Hilfe zu erlangen.
Drum laß hier und an allem End
uns stets aufheben heilige Händ,
zu dir gen Himmel schreien!

9. Dein Nam, o Gott, geheiligt werd,
dein Reich laß zu uns kommen,
dein Will geschehe auch auf Erd,
gib Brot, Fried, Nutz und Frommen,
all unsre Sünden uns verzeih,
steh uns in der Versuchung bei,
erlös uns von dem Übel.

10. Dies alles, Vater, werde wahr,
du wollest es erfüllen.
Erhör und hilf uns immerdar
um Jesu Christi willen,
denn dein, o Herr, ist allezeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit
das Reich, die Macht und Ehre.

(Autor: Justus Gesenius (1601 - 1673) oder David Denicke (1603 - 1680)



Unruhige Seele

zu Psalm 43,5


Meine Seele ist unruhig,
ist unruhig in mir.
Sie sehnt sich nach Heilung
und schreit nach DIR.

Sie ist so verletzt
und immer in Hast.
Sie sehnt sich nach Frieden,
ist stets ohne Rast.

Nur DU kannst sie heilen,
mein JESUS und HERR.
Ich hab´ DICH gefunden,
fand nun Ruhe in DIR.

(Autor: Eckhard Chmielewski)

  Copyright © by Eckhard Chmielewski, www.christliche-gedichte.de
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Unser Vater im Himmel

zu Matthäus 6.9-13


Vater unser in Gedichtsform

Unser Vater im Himmel,
bring alle Menschen dazu,
Dich zu lieben und zu ehren,
denn heilig bist nur Du!

Richte Deine Herrschaft auf!
Nur Dein Wille soll geschehn.
Wie im Himmel so auf Erden
wird Deine Herrlichkeit gesehn.

Gib uns heute, was wir brauchen
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir allen vergeben,
sei uns gnädig, hab Geduld.

Lass uns bitte treu Dir folgen,
beschütze uns vor böser Macht.
Jesus, Du allein bist Sieger,
Erlösung hat Dein Blut gebracht.

(Autor: Brunhilde Rusch)

  Copyright © by Brunhilde Rusch, www.christliche-gedichte.de



Vater unser

zu Matth. 6,9


1. Vater unser im Himmelreich,
der du uns alle heißest gleich
Brüder sein und dich rufen an
und willst das Beten von uns han,
gib, dass nicht bet allein der Mund,
hilf, dass es geh von Herzensgrund.

2. Geheiligt werd der Name dein,
Dein Wort bei uns hilf halten rein,
dass wir auch leben heiliglich
nach deinem Namen würdiglich.
Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr,
das arm verführet Volk belehr.

3. Es kommt dein Reich zu dieser Zeit
und dort hernach in Ewigkeit.
Der heilig Geist uns wohnet bei
mit seinen Gaben mancherlei.
Des Satans Zorn und groß Gewalt
zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt.

4. Dein Will gescheh, Herr Gott, zugleich
auf Erden und im Himmelreich.
Gib uns Geduld in Leidenszeit,
gehorsam sein in Lieb und Leid,
wehr und steur allem Fleisch und Blut,
das wider deinen Willen tut.

5. Gib uns heut unser täglich Brot
und was man darf zur Leibesnot.
Behüt uns, Herr, vor Unfried und Streit,
vor Seuchen und vor teurer Zeit,
dass wir in gutem Frieden stehn,
der Sorg und Geizes müßig gehn.

6. All unser Schuld vergib uns, Herr,
dass sie uns nicht betrüben mehr,
wie wir auch unsern Schuldigern
ihr Schuld und Fehl vergeben gern.
Zu dienen mach uns all bereit
in rechter Lieb und Einigkeit.

7. Führ uns, Herr, in Versuchung nicht,
wenn uns der böse Geist anficht.
Zur linken und zur rechten Hand
hilf uns tun starken Widerstand,
im Glauben fest und wohlgerüst
und durch des heilgen Geistes Trost.

8. Von allem Übel uns erlös,
es sind die Zeit und Tage bös.
Erlös uns vom ewigen Tod
und tröst uns in der letzten Not.
Bescher uns auch ein seligs End,
nimm unser Seel in deine Händ.

9. Amen, das ist: Es werde wahr.
Stärk unsern Glauben immerdar,
auf dass wir ja nicht zweifeln dran,
das wir hiemit gebeten han.
Auf dein Wort in dem Namen dein,
so sprechen wir das Amen fein.

(Autor: Martin Luther (1483 - 1546))



Vater, sieh auf unsre Brüder

zu 1. Thess 5,25


1. Vater, sieh auf unsre Brüder
auch von deinem Thron hernieder,
wo sie in der Drangsal sind;
schütze sie in Schmach und Schanden,
rette sie aus ihren Banden,
weil man bei dir Hilfe findt.

2. Stärke sie mit Lebensworten,
sei ihr Licht in dunklen Orten,
fülle sie mit deinem Geist;
höre ihr geheimes Sehnen,
zähle ihre stillen Tränen,
lass sie sehn, was du verheißt.

3. Dein Ruf lasse sie stets wecken,
dass kein Locken oder Schrecken
ihren Seelen schädlich sei!
Steh im Reden und im Schweigen,
im Erdulden und Bezeugen
ihnen als Fürsprecher bei.

4. Jesu, der du selbst gelitten,
uns voran den Weg beschritten,
als du zu dem Vater gingst,
zeige ihnen von dem Throne,
dass du dort die Lebenskrone
auch für ihr Haupt schon empfingst.

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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