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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
| Gebete in Reimform (Gebetsgedichte, Gebetslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebetsgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Herr Jesu, GnadensonneGebetslied
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1. Herr Jesu, Gnadensonne,
wahrhaftes Lebenslicht:
Mit Leben, Licht und Wonne
wollst du mein Angesicht
nach Deiner Gnad er freuen
und meinen Geist erneuen,
mein Gott, versag mir’s nicht.
2. Vergib mir meine Sünden
und wirf sie hinter Dich;
lass allen Zorn verschwinden
und hilf mir gnädiglich.
Lass Deine Friedensgaben
mein armes Herze laben.
Ach Herr, erhöre mich!
3. Vertreib aus meiner Seelen
den alten Adamssinn
und lass mich Dich erwählen,
auf dass ich mich forthin
zu Deinem Dienst ergebe
und Dir zur Ehre lebe,
weil ich erlöset bin.
4. Befördre dein Erkenntnis
in mir, mein Seelenhort,
und öffne mein Verständnis,
Herr, durch dein heilig Wort,
damit ich an dich glaube
und in der Wahrheit bleibe
zu Trutz der Höllenpfort.
5. Mit deiner Kraft mich rüste,
zu kreuz´gen mein Begier
und alle bösen Lüste,
auf dass ich für und für
der Sündenwelt absterbe
und nach dem Fleisch verderbe,
hingegen leb ich in dir.
6. Ach zünde Deine Liebe
in meiner Seele an,
dass ich aus innerm Triebe
Dich ewig lieben kann
Und Dir zum Wohlgefallen
Beständig möge wallen
Auf rechter Lebensbahn.
7. Nun, Herr, verleih mir Stärke,
verleih mir Kraft und Mut;
denn das sind Gnadenwerke,
die Dein Geist schafft und tut.
Hingegen meine Sinnen,
mein Lassen und Beginnen
ist böse und nicht gut.
8. Darum, Du Gott der Gnaden,
Du Vater aller Treu,
wend allen Seelenschaden
und mach mich täglich neu;
gib, dass ich Deinen Willen
gedenke zu erfüllen,
und steh mir kräftig bei!
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(Gebetslied, Autor: Ludwig Andreas Gotter (1661 – 1735))
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