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Und siehe, du bist ihnen wie einer, der ein Liebeslied singt, der eine schöne Stimme hat und gut zu spielen versteht; und sie hören deine Worte, doch sie tun sie nicht.
Hesekiel 33,32
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Herr, mich dürstet nach dem Segen,
den dein theures Wort verheißt;
komme gnädig mir entgegen,
gib mir deinen heil´gen Geist.
Der im Herzen dich verkläret
und mir Licht und Kraft gewähret,
der mein Herz mit Trost erfüllt,
göttlich allem Jammer stillt.
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Frage:
Möchte ich, dass Gott Sein Wirken in meinem Leben auf ein Minimum begrenzt?
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Zum Nachdenken: Wie oft höre ich durch Gottes Wort, was gut und richtig für mein Leben ist. Ich habe viel über den Willen Gottes für mein Leben gehört; durch gute Predigten, durch gute Bücher und durch Impulse zu Seinem Wort. Und doch gehe ich meine eigenen Wege. Und doch tue ich, was ich will. Bequemlichkeit macht sich breit. Meine Sündenlast ist gar nicht so groß. Ich habe alles unter Kontrolle.
Halt! Und doch ist es Zeit umzukehren zu einem Leben in wahrer Gottesfurcht. Ich möchte immer mehr nach Gottes Willen für mein Leben fragen und Seinen Willen umsetzen. Ich bete zu Jesus um Seine Kraft, den Weg der Heuchelei und Selbsttäuschung zu verlassen. Ich bete zu Jesus, dass ich erkenne, dass ER es in allen Dingen gut mit mir meint. Ich bete zu Jesus, dass ER mir jeden Tag Seinen Willen offenbaren möge. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Eine sch(l)aflose NachtBibelgedicht zu Lukas 15,4-6
Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde? Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Lukas 15,4-6 (Luther 1912) |
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Nicht einfach hat man es als Hirt',
mit einem Schaf, das sich verirrt.
Um vorzubeugen diesem Fall,
muss dieser stets und überall
die Schafe hüten mit Bedacht,
bis schließlich sie nach Haus gebracht.
Ein treuer Hirte irgendwo,
der machte dieses ebenso.
Er hütete tagaus, tagein,
ein hundert Schafe, ganz allein.
Und jeden Abend vor dem Schlafe
da zählte er die 100 Schafe.
Er nahm sich immer Zeit zum Zählen,
es durfte nämlich keines fehlen.
Doch eines Tages - was ist los,
da sind es 99 bloß.
Und alles Zählen hat kein' Zweck,
es bleibt dabei: ''Ein Schaf ist weg.''
Im Lauf des Tages ging's verloren,
bestimmt weit draußen vor den Toren.
So geht er los, es dunkelt schon,
und lauscht gespannt auf einen Ton.
Er sucht als erstes auf der Weide,
dann Feld und Wald und auf der Heide,
sucht in der Wüste kreuz und quer,
und runter auch, bis an das Meer.
Er stolpert über Stock und Stein,
und schließlich hört er etwas schrei'n.
Ganz aus der Ferne hört man's schwach,
beglückt folgt er dem Blöken nach.
Nach vielen sorgenvollen Stunden
hat endlich er das Schaf gefunden;
verletzt und hungrig - zum Erbarmen -
er trägt es heim in seinen Armen.
Die Freude ist nun übergroß,
er hält das Schaf in seinem Schoß.
Die Freude über dieses eine
ist größer noch wie über seine
geliebten Schafe, all die frommen,
die nicht vom Wege abgekommen.
Es bringt nun das verlorne Schaf,
nicht nur den Hirten um den Schlaf.
Obwohl schon lang' nach Mitternacht,
wird es im Dorf bekannt gemacht.
Er kann es nicht für sich behalten,
erzählt es Jungen und auch Alten.
"Mein Schäflein, das verloren war,
ich hab' es wieder - wunderbar!"
Er lädt gleich alle Nachbarn ein,
Verwandte, Freunde obendrein,
zum Tanzen, Trinken und auch Essen,
man wird dies' Fest wohl nie vergessen.
Und so man sich im Himmel freut,
wenn einen Menschen es gereut,
dass er um Gott sich nicht geschert,
den Egoismus hat verehrt.
Die Freude über diesen einen,
den seine Buße bringt zum Weinen,
ist größer noch, das ist nicht schlecht,
als 99, die gerecht.
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(Bibelgedicht, Autor: Hans Elwert, 2003)
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