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Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!
Matthäus 18,3
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Lasst uns kindlich glaubend auf Gott schauen
und Seinem heil‘gen Wort ganz vertrauen.
Nur so wird uns Sein Wort aufgeschlossen
und Erkenntnis kommt uns zugeflossen!
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Frage:
Wie lesen Sie Ihre Bibel: wie ein Kind - oder wie ein kritischer Erwachsener?
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Aufruf: Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt: Kindern, denen eine Geschichte vorgelesen wird, glauben nicht nur alles was vorgelesen wird, sondern steigen förmlich in die Geschichte ein und erleben die `Welt` darin damit ganz anders als Erwachsene, welche Geschichten mit skeptischem Abstand betrachten. Man kann es so vergleichen: Ein Erwachsener sieht einen Zug mit Abstand vorbeifahren und beobachtet diesen - ein Kind sitzt hingegen selbst im Zug!
Lasst uns die Bibel wie ein Kind lesen: Nicht nur theoretisch alles für Wahr halten, sondern die Bibel mit ganzem Herzen lieben und mit Herz und Seele in Gottes Wort einsteigen und jedes Detail aufmerksam beachten! Nur so wird uns der volle Segen von Gottes Wort zuteilwerden und die Erkenntnis zunehmen! |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gott schweigt nicht immerBibelgedicht zu Apostelgeschichte 12,18-24
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Das Volk erhofft sich Sensation;
mit Spannung warten viele schon.
Manch einer kennt ja Petrus nicht,
doch was man von ihm hört, genügt.
Er lehrt, was ihnen gar nicht passt,
spricht oft von Sünde, die Gott hasst,
die sie durchaus nicht Sünde heißen.
Sonst können sie ihm nichts nachweisen.
Teils weiß man ja nicht einmal das.
Sie fragen nicht nach wie und was,
sie schreien nur, weil andre schreien,
um diese billig zu erfreuen.
Doch muss ihr König sie enttäuschen.
Es wird wohl nichts mit dem Berauschen
und der Gerichtsverhandlung heute.
Aus ist es mit der Schadenfreude. –
Der Platz inmitten der Soldaten,
die Petrus zu bewachen hatten, ist leer.
Aufruhr herrscht im Gefängnis.
Für alle ist es ein Geheimnis
wie Petrus aus dem Kerker kam.
Die Hüter sind vor Schreck ganz lahm.
Denn wenn Herodes davon hört,
ist klar, was ihnen dann passiert.
Gar bald schon will er Petrus sehen.
Der ist nicht da – wer kann's verstehen?
Die Wache wird sofort verhört
und kaltblütig dann abgeführt.
Die Sache ist für ihn erledigt.
Schon ist er anderswo beschäftigt.
Herodes denkt nicht so viel nach. –
Dann kommt ein ganz bestimmter Tag:
Auf seinem Thron, behäbig breit,
prangt er im königlichen Kleid,
hält eine öffentliche Rede
ans Volk in der Versammlungsstätte.
Begeistert hören sie ihm zu,
und alle rufen immerzu:
„Das ist doch eines Gottes Stimme,
es ist nicht eines Menschen Stimme.“
Der König hört es mit Vergnügen.
Anstatt das Volk dafür zu rügen,
schweigt er. Doch Gott schweigt diesmal nicht
und schickt ein schlimmes Strafgericht. –
Herodes wollte unterbinden,
dass Menschen Gottes Wort verkünden.
Herodes stirbt. Doch Gottes Wort
mehrt sich und läuft von Ort zu Ort.
(nach Apostelgeschichte 12,18-24)
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(Bibelgedicht, Autor: Toni Jung (1918 – 2014))
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