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Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?
Johannes 5,6
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Regier du uns mit starker Hand,
auf dass dein Werk in uns erkannt,
dein Name durch glaubreich Gebärd
in uns heilig erweiset werd.
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Frage:
Was kann ich tun, wenn mich alte Verletzungen zu lange festhalten?
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Zum Nachdenken: Seelische Verletzungen, die Menschen einem antun, können viele Jahre mein Leben beherrschen und mich regelrecht krankmachen. Auch wenn wir vom Willen her den Menschen vergeben (siehe Vaterunser; Matth. 6,12) fällt es unsagbar schwer, diese loszuwerden; auch wenn man allerlei Versuche unternommen hat.
Jesus fragt in dem Gleichnis direkt, ob ich gesundwerden will. Will ich wirklich meine Verletzungen loslassen oder sollten sie weiterhin meine Identität bestimmen? Ich bringe meine Verletzungen zu Jesus und lege sie im Gebet am Kreuz ab. Ich flehe inständig um Seine Gnade die Befreiung schenkt. Jesus antwortet, indem ER mich von den Verletzungen befreit. ER stellt mich auf einen weiten Raum. ER nimmt mir meine Verletzungen ab und löst das Altvertraute das meine Seele gequält hat. Darauf vertraue ich. Ich kann wieder durchatmen. Und ich danke meinem Schöpfer für Seine befreiende Gnade. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gott schweigt nicht immerBibelgedicht zu Apostelgeschichte 12,18-24
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Das Volk erhofft sich Sensation;
mit Spannung warten viele schon.
Manch einer kennt ja Petrus nicht,
doch was man von ihm hört, genügt.
Er lehrt, was ihnen gar nicht passt,
spricht oft von Sünde, die Gott hasst,
die sie durchaus nicht Sünde heißen.
Sonst können sie ihm nichts nachweisen.
Teils weiß man ja nicht einmal das.
Sie fragen nicht nach wie und was,
sie schreien nur, weil andre schreien,
um diese billig zu erfreuen.
Doch muss ihr König sie enttäuschen.
Es wird wohl nichts mit dem Berauschen
und der Gerichtsverhandlung heute.
Aus ist es mit der Schadenfreude. –
Der Platz inmitten der Soldaten,
die Petrus zu bewachen hatten, ist leer.
Aufruhr herrscht im Gefängnis.
Für alle ist es ein Geheimnis
wie Petrus aus dem Kerker kam.
Die Hüter sind vor Schreck ganz lahm.
Denn wenn Herodes davon hört,
ist klar, was ihnen dann passiert.
Gar bald schon will er Petrus sehen.
Der ist nicht da – wer kann's verstehen?
Die Wache wird sofort verhört
und kaltblütig dann abgeführt.
Die Sache ist für ihn erledigt.
Schon ist er anderswo beschäftigt.
Herodes denkt nicht so viel nach. –
Dann kommt ein ganz bestimmter Tag:
Auf seinem Thron, behäbig breit,
prangt er im königlichen Kleid,
hält eine öffentliche Rede
ans Volk in der Versammlungsstätte.
Begeistert hören sie ihm zu,
und alle rufen immerzu:
„Das ist doch eines Gottes Stimme,
es ist nicht eines Menschen Stimme.“
Der König hört es mit Vergnügen.
Anstatt das Volk dafür zu rügen,
schweigt er. Doch Gott schweigt diesmal nicht
und schickt ein schlimmes Strafgericht. –
Herodes wollte unterbinden,
dass Menschen Gottes Wort verkünden.
Herodes stirbt. Doch Gottes Wort
mehrt sich und läuft von Ort zu Ort.
(nach Apostelgeschichte 12,18-24)
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(Bibelgedicht, Autor: Toni Jung (1918 – 2014))
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