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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
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| Die NachtTrostgedicht
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Es war die Nacht der Nächte.
Der Träume waren viel.
Es trieben böse Mächte,
ihr fürchterliches Spiel.
Die Träume sind verflogen.
Die Angst ging mit der Nacht.
Der Tag er kam gezogen,
er hat das Licht gebracht.
Es schien der helle Morgen
in meiner Seele Pein.
Er kannte meine Sorgen,
er ließ mich nicht allein.
Das Leben es ging weiter,
auf Wegen nie gedacht.
Nur selten war es heiter,
nur selten ward gelacht.
Doch hab ich Trost gefunden
in jeder dunklen Nacht.
Es hat in jenen Stunden,
mein Heiland mich bewacht.
Er ist mit mir gegangen,
auch durch das Todestal.
Er hat mich aufgefangen,
in meiner Sehnsucht Qual!
In ihm komm ich zur Ruhe,
schon jetzt in dieser Zeit.
Bei allem was ich tue,
zählt seine Herrlichkeit!
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(Trostgedicht, Autor: Manfred Reich, 2010)
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