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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Verheißungen und Zusagen Gottes | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Verheißungen Gottes-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ein Christ kann ohne Kreuz nicht seinVerheißungslied, Melodie: Was Gott tut, das ist wohlgetan zu Lukas 9,23
Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Lukas 9,23 (Luther 1912) |
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1. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein;
drum laß dich´s nicht betrüben,
wenn Gott versucht mit Kreuz und Pein
die Kinder, die ihn lieben.
Je lieber Kind,
je ernster sind
des frommen Vaters Schläge;
schau, das sind Gottes Wege!
2. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein:
Gott will´s nicht anders haben;
auch dieses Lebens Not und Pein
sind deines Vaters Gaben.
Soll´s denn so sein,
so geh es ein:
es kommt von Liebeshänden;
Gott wird nichts Böses senden.
3. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein.
Das Kreuz lehrt fleißig beten,
zieht ab von eitlem Trug und Schein
und lehrt zu Jesus treten.
Drum wirf´s nicht hin
mit sprödem Sinn,
wenn´s nun zu dir gekommen;
es soll der Seele frommen.
4. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein:
das muß uns immer wecken;
wir schliefen sonst in Sünden ein.
Wie müßten wir erschrecken,
wenn unbereit
die Ewigkeit
und der Posaune Schallen
uns würde überfallen.
5. Ein Christ kann ohne Kreuz nicht sein;
es lehrt die Sünde hassen
und unsern lieben Gott allein
mit rechter Lieb umfassen.
Die Welt vergeht,
und Gott besteht;
bedenk´s und laß dich üben,
das ewge Gut zu lieben.
6. Auch ich will ohne Kreuz nicht sein:
was Gott schickt, will ich tragen;
schickt´s doch der liebe Vater mein,
sind´s doch nur kurze Plagen
und wohlgemeint!
Wer gläubig weint,
lebt dort in steten Freuden;
ich will mit Christus leiden.
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(Verheißungslied, Autor: David Nerreter (1649 - 1726)
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