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Lass mich wohnen in deinem Zelte ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen.
Psalm 61,5
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Hoffst Du von Herzen auf den EINEN,
der Dich so annimmt, wie Du bist?
Selbst in vermasselten Situationen
darfst Du wirklich erfahren, was Zuflucht ist!
Komm und gehe mit Jesus Christus.
Er befreit von Unrast und Ausweglosigkeit,
ebenso vor stagnierendem Algorithmus.
Bei IHM findest Du, wonach Dein Herze schreit!
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Frage:
Suchst Du Gottes Schutz an jedem Tag?
Ist ER Dir ein `Dach` der Geborgenheit?
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Zum Nachdenken: Freu Dich, wenn Jesus in `Deinem Hause` wohnt! Freu Dich, denn bald wirst Du allezeit bei IHM wohnen. Deine jetzige Gemeinschaft mündet in `Gottes Zelte` ein, wo Du Jesus, Deinen Erlöser siehst und in ewiger Vollendung IHM dienen wirst! Doch diese Verbindung gilt schon für heute und beweist sich durch täglich gelebtes Vertrauen: `Denn der HERR ist meine Zuversicht, der Höchste ist meine Zuflucht.` Psalm 91,9 |
| Glaube, Hoffnung, Liebe / Vertrauen auf Gott | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubenslieder- und Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Die Kraft der LiebeGlaubensgedicht
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Er war ein Mönch aus asiatischem Land,
der sich auf einer Pilgerreise befand.
Er wollte sehen Stätten der Christenheit -
Cirka 400 Jahre nach Christi Zeit.
In Rom kannte man christliche Gebote schon,
doch geblieben war heidnische Tradition.
Viel Arges hatte der Mönch vernommen,
jetzt war er in diese Stadt gekommen.
Zur rechten Zeit, ein Sieg ward errungen,
die Goten wurden für Rom bezwungen.
Es war ein Festtag nach der Römer Sinn
und alle drängten zum Kolosseum hin.
80.000 Menschen - kein Platz blieb leer.
Inmitten der Mönch, das Herz so schwer.
Was wird geschehen gegen Gottes Gebot?
Und immer größer wird seine innere Not.
Tiere würden sterben, Gladiatoren auch,
das war bei diesen Festen von jeher der Brauch.
Unter den Menschen keine Barmherzigkeit:
Grausamste Spiele dienten zur Heiterkeit!
Männer kommen in die Arena zum Streit.
Ein Gruß dem Cäsar, dann sind sie bereit,
um sinnlos zu sterben - noch voll Lebenskraft.
Gibt es nicht einen, der ihnen Hilfe schafft?
Jetzt erkennt der Mönch, warum Rom sein Ziel.
Er war es selbst, auf den Gottes Wille fiel.
Er springt auf die Mauer - ruft so laut er kann:
"Laßt keinen sterben, nicht einen einzigen Mann!"
"Im Namen Christi, haltet ein und hört!"
Doch die Menge fühlt durch sein Schrein sich gestört.
Sie spotten und sagen : "So seht doch nur:
Welch eine lächerliche und komische Figur!"
"Nun läuft er gar zu den Gladiatoren hin!
Unser Vergnügen zu stören hat er im Sinn!"
Er ruft "im Namen Christi" immer wieder.
"Haltet ihn fest und schlagt ihn doch nieder!"
Eine Klinge stößt zu - rot färbt sich der Sand.
Der Mönch in der Arena sein Ende fand.
Er starb - doch kein Kampf folgte mehr,
das Kolosseum - menschenleer!
Der Tod des Mönches macht viele betroffen,
sein mutiger Einsatz, sein Glauben und Hoffen.
Vergnügen und Schaulust sind verschwunden,
die Gnade hat Platz in den Herzen gefunden.
"Die Kraft der Liebe" als Überschrift gewählt,
weil sie zum höchsten Gebot Gottes zählt.
Liebe kann ändern den Lauf der Welt,
dort, wo sie sich Bösem entgegenstellt!
Der Cäsar beugt sich dem Volksbegehren,
schafft ab, was gegen Gottes Lehren.
In Rom gibt's keinen Schaukampf mehr,
seit jenem Tag - dem Herrn sei Ehr'!
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(Glaubensgedicht, Autor: Ursula Wulf, 2004)
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