Glaube, Hoffnung, Liebe

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.06.2024

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Gott bringt alles ans Licht!

Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde.

Lukas 12,2

Irgendwann wird alles offenbar,
was auch noch so heimlich je geschah!
Nichts bleibt verborgen und versteckt,
nichts bleibt für immer unentdeckt!
Auch alles Dunkle wird man sehen:
Drum lasst im Licht uns wandeln, gehen!

Frage: Ist uns bewusst, dass vor dem Richterstuhl Gottes alles ans Licht kommen wird, auch unsere geheimsten Gedanken?

Zum Nachdenken: Vor den Menschen können wir zwar nicht alles, aber doch vieles verbergen. Begehen wir z. B. eine Straftat, dann werden wir nicht unbedingt `erwischt` und von den irdischen Gerichten vielleicht zur Verantwortung gezogen. Bei Gott ist es anders: Er weiß alles, auch unsere allergeheimsten Gedanken. Am Tage des Jüngsten Gerichts kommt alles ans Licht. Wohl dem, der sich zu Zeiten seines Erdenlebens unter das Blut Jesu gestellt hat!!!

Glaube, Hoffnung, Liebe / Vertrauen auf Gott

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Inhalt

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Über den Wolken, oder Glaubenssicht


Wie können finstre Wolken schrecken
wenn wir die Sonne nicht entdecken.
Wir fürchten uns, sind voller Gram
und für die Wanderschaft zu lahm.

Doch schreitest du fröhlich hinauf auf die Höhen
entrinnst du dem Dunkel, kannst Sonne du sehen.
Wolken tief unten, den Blick frei nach oben,
lehrt dich ganz neu unsern Schöpfer zu loben.

Entrinne der Bürde, die Blicke verdunkelt,
suche die Höhe, wo Gottes Licht funkelt.
Lass' hinter dir Kleinglaube, Unruh' und Last,
entfliehe dem Erdentand, seinem Morast.

Dort auf der Höhe, ganz nahe bei Gott,
sind wir so sicher, dort wandert sich’s flott.
Doch führt es uns abwärts ins Jammertal
bleibt der Blick nach oben stets erste Wahl!

Wandern wir heute auf Glaubenshöhen
wird unser Glaube dies Licht nur sehen
das uns begleitet als Sonnenschein
und sicher geleitet durch Not und Pein.

Nur Jesus regiert über Wolken, o Wonne!
ER bleibt unser Licht, überstrahlt selbst die Sonne.
Er nur durchdringet den Nebel, das Leid
und bleibt uns Leuchte zur Seligkeit.

(Autor: Martin Volpert)

  Copyright © by Martin Volpert, www.christliche-gedichte.de
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Auf dem Glaubensweg


Herr, lass mich nicht von Dir weichen,
auch in Angst und Not und Pein.
Lass Dein Wort mich oft erreichen,
Heiligen Geist stets in mir sein.
Du weißt, wie oft ich vorschnell bin
und nicht nach Deinem Wege frage.
Dann zieh mich trotzdem zu Dir hin

und führe mich auf rechtem Pfade.

Dorthin, wo Gotteskinder wandeln
und auf dem Glaubenswege sind.
Dorthin, wo Heilige meist handeln
in einem lautren Christus-Sinn.
Wo sie sich sammeln zur Gemeinschaft
und betend lauschen auf Dein Wort;
wodurch gestärkt auch die Bereitschaft
für Dich zu stehn an jedem Ort.
Wo sie in der Apostel Lehren
sich Weisheit holen, Klarheit, Rat
und die Erkenntnis dadurch mehren
von Deiner großen Gottestat.
Wo sie das Brot anbetend brechen
und trinken aus dem Kelch des Heils,
mit geistgesalbten Lippen sprechen
von ihres Königs Friedensreich.
Wo Herzen, Sinne und Begier
nach oben stets sich richten aus
und alle sehnen sich nach Dir –
bei Dir zu sein im Vaterhaus.
Dort möchte ich auch sein und wohnen,
wo Engel stehn zum Dienst bereit.
Dort, wo die Ältesten auf Thronen
Dich sehn in Deiner Herrlichkeit.
Ach, Herr, schenk´ klare Geistesaugen,
die wegsehn hier von dieser Erd´,
und stets erflehn in Geist und Glauben,
dass Dein Volk bald vollendet werd´.

(Autor: Johannes Pelnasch)

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Auf diesen Glauben will ich nun getrost


Auf diesen Glauben will ich nun
getrost und freudig bauen.
In Gottes Liebe will ich ruhn,
auf Jesu Tod vertrauen.
Sein Geist soll Pfand und Zeugnis sein;
und so will ich in Gott allein
durch meinen Glauben leben.

(Autor: Joh. Herm.Schrader (1684 - 1737))



Befiehl du deine Wege

zu Psalm 55,2f


1. Befiehl du deine Wege,
und was dein Herze kränkt,
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden,
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herren mußt du trauen,
wenn dir's soll wohlergehn;
Auf sein Werk mußt du schauen,
wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
und mit selbsteigner Pein
läßt Gott sich gar nichts nehmen:
Es muß erbeten sein.

3. Dein' ew'ge Treu' und Gnade,
O Vater, weiß und sieht,
Was gut sei oder schade
Dem sterblichen Geblüt;
Und was du dann erlesen,
das treibst du, starker Held,
und bringst zum Stand und Wesen,
was deinem Rat gefällt.

4. Weg' hast du allerwegen,
an Mitteln fehlt dir's nicht;
Dein Tun ist lauter Segen,
dein Gang ist lauter Licht,
dein Werk kann niemand hindern,
dein' Arbeit darf nicht ruhn,
wenn du, was deinen Kindern
ersprießlich ist, willst tun.

5. Und ob gleich alle Teufel
hier wollten widerstehn,
so wird doch ohne Zweifel
Gott nicht zurückegehn;
Was er sich vorgenommen,
und was er haben will,
das muß doch endlich kommen
zu seinem Zweck und Ziel.

6.Hoff, o du arme Seele,
hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
da dich der Kummer plagt,
mit großen Gnaden rücken;
Erwarte nur die Zeit,
so wirst du schon erblicken
die Sonn' der schönsten Freud'.

7. Auf, auf, gib deinem Schmerze
und Sorgen gute Nacht!
Laß fahren, was dein Herze
betrübt und traurig macht!
Bist du doch nicht Regente
der alles führen soll;
Gott sitzt im Regimente
und führet alles wohl.

8. Ihn, ihn laß tun und walten,
er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
daß du dich wundern wirst,
wenn er, wie ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat
die Sach' hinausgeführet,
die dich bekümmert hat.

9. Er wird zwar eine Weile
mit seinem Trost verziehn
und tun an seinem Teile,
als hätt' in seinem Sinn
Er deiner sich begeben,
und sollt'st du für und für
in Angst und Nöten schweben,
frag' er doch nichts nach dir.

10. Wird's aber sich befinden,
Daß du ihm treu verbleibst
so wird er dich entbinden,
da du's am mind'sten gläubst;
Er wird dein Herze lösen
von der so schweren Last,
die du zu keinem Bösen
bisher getragen hast.

11. Wohl dir, du Kind der Treue!
Du hast und trägst davon
mit Ruhm und Dankgeschreie
den Sieg und Ehrenkron'.
Gott gibt dir selbst die Palmen
in deine rechte Hand,
und du singst Freudenpsalmen
dem, der dein Leid gewandt.

12. Mach End', o Herr, mach Ende
an aller unsrer Not,
Stärk unsre Füß' und Hände
und laß bis in den Tod
uns allzeit deiner Pflege
und Treu' empfohlen sein,
so gehen unsre Wege
gewiß zum Himmel ein.

(Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))



Befiehl du deine Wege

zu Psalm 37,5


1. Befiehl du deine Wege
und was dich sonst bedrängt,
dem, der wie ein Stratege
sogar den Himmel lenkt,
der über Wind und Wolken
befiehlt und sie regiert,
dem kannst du sicher folgen,
weil er nach Hause führt.

2. Dem Herrn kannst du vertrauen,
wenn es schlecht um dich steht.
Er lässt dich weiterschauen
als dein Blick grad so geht.
Was sollen deine Sorgen
und Fragen immerzu?
Er kennt gewiss dein morgen.
Bei ihm kommst du zur Ruh.

3. Deine Liebe und Treue,
o Vater, meint es gut.
Du willst, dass ich mich freue.
Du gibst mir Kraft und Mut.
Was du für mich bestimmt hast,
nehme ich dankbar an.
Du legst nicht eine Last auf,
die ich nicht tragen kann.

4. Wege gilt es zu gehen,
auch wenn es schwierig scheint.
Ich kann oft nicht verstehen,
was du damit gemeint.
Doch willst du mich wohl lehren,
was gut und wichtig ist.
Ich will dich fröhlich ehren,
weil du mein Vater bist.

5. Und wenn auch viele Leute
mich oftmals nicht verstehn;
und wenn ich die beneide,
die deinen Weg nicht gehn;
so gilt für alle Zeiten,
dass du das Beste willst.
Du wirst mich hin begleiten,
wo du die Sehnsucht stillst.

6. Hoffe auf ihn und bleibe
getrost und ohne Angst.
Zum Beten es dich treibe,
auch wenn du noch so bangst,
um dich und deine Kinder,
Gott hat auch sie im Blick.
Er sieht wohl stets dahinter
und lenkt auch ihr Geschick.

7. Auf, auf, sag deinen Sorgen
ein Nimmer-Wiedersehn.
Du bist bei Gott geborgen
und darfst froh weitergehn.
Du bist doch nicht der Macher,
der alles regeln soll.
Einmal bist du der Lacher
und findest alles toll.

8. Ihn, ihn lass nur gestalten,
auch, wenn du mal nichts spürst.
Er wird sich so verhalten,
dass du dich wundern wirst,
über ihn und die Dinge,
die er an Menschen tut.
Drum danke ihm und singe,
denn er macht alles gut.

9. Er lässt dich vielleicht warten
und du siehst manchmal nur
die Dornen in dem Garten
und nichts von seiner Spur.
Wenn alles ohne Sinn scheint
und keiner helfen kann,
dann hör doch, dass er´s gut meint.
Er macht durch Dornen Bahn.

10. Wird es dann doch geschehen,
dass du ihm fest vertraust,
wirst du dann selbst verstehen,
was du im Glauben schaust.
Die Last wird er abnehmen,
die dich so schwer gedrückt
und manches an Problemen,
die dich bisher geknickt.

11. Gut, dass er Hilfe sendet,
auch wenn die Zeit wird lang;
dass er die Not beendet,
manchmal beim letzten Gang.
Doch kann der Tod nicht schrecken
den, der ihm hier vertraut.
Du kannst und darfst entdecken
den Glauben, der dann schaut.

12. Machen manche Gedanken
dir Angst, so halte fest:
Du darfst im Voraus danken,
dass er dich nie verlässt.
Er bringt all das zu Ende,
was er in dir begann.
Gib dich in seine Hände
und glaube ihm: Er kann!

(Autor: Joachim Krebs)

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Christum über alles lieben


1. Christum über alles lieben,
übertrifft die Wissenschaft;
Ist sie noch so hoch getrieben,
bleibt sie gänzlich ohne Kraft,
wenn nicht Jesu Christi Geist
sich in ihr zugleich erweist.
Jesum recht im Glauben küssen,
ist das allerhöchste Wissen.

2. Christum lieben, machet weiser
als die Alterfahr'nen sind.
Auf die Liebe bau' ich Häuser
gegen allen Sturm und Wind.
Christum lieben, ist gewiss
Satans größtes Hindernis;
Wo er Liebe Christi siehet,
da ist's ausgemacht: er fliehet!

3. Christum lieben, macht die Bande
aller ändern Liebe fest;
Aber alles wird zuschanden,
was sich hier nicht gründen lässt.
Christi Lieb' im vollen Maß
bringt uns wohl der Menschen Hass;
Aber wer sich drein versenket,
dem wird mancher Feind geschenket.

4. Christi Liebe, Einfalt, Wahrheit
und der Bruderliebe Band,
die bestehn in Kraft und Klarheit
hier und auch im Vaterland.
Treuer Gott, wie wünsch' ich mir
diese ungemeine Zier,
diese Krone aller Gaben:
Christum Jesum lieb zu haben!

(Autor: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760))



Der Glaube macht allein gerecht

zu Römer 3,28


1. Der Glaube macht allein gerecht
durch Christum, ders erworben;
kein Werk erwirbt das Himmelrecht,
weil alls an uns verdorben.
Doch ist ohn Lieb der Glaube tot;
drum willst du meiden ewge Not,
so glaub, tu Buß , üb Liebe!

2. Die Liebe sei des Nächsten Knecht,
die tu aus gutem Herzen.
Dabei nun glaube recht und schlecht,
daß bloß durch Christi Schmerzen
und seinen Tod du seist gerecht,
und flieh, zu sein der Sünde Knecht.
Gott woll uns all bekehren.

(Autor: Christoph Runge (1619 - 1681)



Der Tag neigt sich zu Ende


Der Tag neigt sich zu Ende,
es bricht die Nacht herein
und mir kann niemand sagen
was morgen dann wird sein.

Doch weiß ich eines sicher,
das habe ich erkannt,
es liegt mein ganzes Leben
allein in Gottes Hand.

Er ist der Welten Schöpfer
und Er hat alle Macht,
von Ihm werde ich sicher
in Dunkelheit bewacht.

Gott ist stets mein Begleiter
an jedem neuen Tag,
hilft mir in allen Dingen
was immer kommen mag.

Nichts wird mir je geschehen
was Gott für mich nicht will,
darum leg ich mich nieder
und ruhe sanft und still.

(Autor: Gabriele Brand)

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Die Exzellenten

zu Sprüche 18,14



WISSEN - LIEBE - MUT
GLAUBE & HOFFNUNG

Wie drei Geschwister auf der Hut,
stehen zusammen, LIEBE, WISSEN und MUT.
Stände das WISSEN alleine zur Verfügung,
hätte es nur wenig Bedeutung.

Sollte WISSEN mit LIEBE gepaart sein,
könnte ehrliches Verständnis gedeih´n.
Zu dieser Einheit passt auch couragierter MUT,
der mit WISSEN und LIEBE den Menschen gut tut.

Gott schenkt die zugehörige Ergänzung:
GLAUBE und HOFFNUNG.
Mit diesem starken Fünfklang-Arsenal
wäre bei Jedem die Typeinstellung optimal!

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

1.Korinther 13,13

(Autor: Ingolf Braun)

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Die Kraft der Liebe


Mönch

Er war ein Mönch aus asiatischem Land,
der sich auf einer Pilgerreise befand.
Er wollte sehen Stätten der Christenheit -
Cirka 400 Jahre nach Christi Zeit.

In Rom kannte man christliche Gebote schon,
doch geblieben war heidnische Tradition.
Viel Arges hatte der Mönch vernommen,
jetzt war er in diese Stadt gekommen.

Zur rechten Zeit, ein Sieg ward errungen,
die Goten wurden für Rom bezwungen.
Es war ein Festtag nach der Römer Sinn
und alle drängten zum Kolosseum hin.

80.000 Menschen - kein Platz blieb leer.
Inmitten der Mönch, das Herz so schwer.
Was wird geschehen gegen Gottes Gebot?
Und immer größer wird seine innere Not.

Tiere würden sterben, Gladiatoren auch,
das war bei diesen Festen von jeher der Brauch.
Unter den Menschen keine Barmherzigkeit:
Grausamste Spiele dienten zur Heiterkeit!

Männer kommen in die Arena zum Streit.
Ein Gruß dem Cäsar, dann sind sie bereit,
um sinnlos zu sterben - noch voll Lebenskraft.
Gibt es nicht einen, der ihnen Hilfe schafft?

Jetzt erkennt der Mönch, warum Rom sein Ziel.
Er war es selbst, auf den Gottes Wille fiel.
Er springt auf die Mauer - ruft so laut er kann:
"Laßt keinen sterben, nicht einen einzigen Mann!"

"Im Namen Christi, haltet ein und hört!"
Doch die Menge fühlt durch sein Schrein sich gestört.
Sie spotten und sagen : "So seht doch nur:
Welch eine lächerliche und komische Figur!"

"Nun läuft er gar zu den Gladiatoren hin!
Unser Vergnügen zu stören hat er im Sinn!"
Er ruft "im Namen Christi" immer wieder.
"Haltet ihn fest und schlagt ihn doch nieder!"

Eine Klinge stößt zu - rot färbt sich der Sand.
Der Mönch in der Arena sein Ende fand.
Er starb - doch kein Kampf folgte mehr,
das Kolosseum - menschenleer!

Der Tod des Mönches macht viele betroffen,
sein mutiger Einsatz, sein Glauben und Hoffen.
Vergnügen und Schaulust sind verschwunden,
die Gnade hat Platz in den Herzen gefunden.

"Die Kraft der Liebe" als Überschrift gewählt,
weil sie zum höchsten Gebot Gottes zählt.
Liebe kann ändern den Lauf der Welt,
dort, wo sie sich Bösem entgegenstellt!

Der Cäsar beugt sich dem Volksbegehren,
schafft ab, was gegen Gottes Lehren.
In Rom gibt's keinen Schaukampf mehr,
seit jenem Tag - dem Herrn sei Ehr'!

(Autor: Ursula Wulf)

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Dir mein Gott will ich vertrauen


Dir mein Gott will ich vertrauen
und getröstet auf Dich schauen.
Herr das fällt nicht immer leicht,
weil oft schon ein Funke reicht,
den der Zweifel mit sich bringt,
der bei mir ins Herz rein dringt.
Schau ich dann aufs wilde Meer,
dann versinke ich oh Herr.

Doch mich greift die starke Hand,
die schon ewig mich gekannt,
zieht heraus mich voll Erbarmen,
birgt mich sanft in Gottes Armen.
Tief geborgen darf ich sagen:
"Herr ich will es nicht mehr wagen
zu vertrau´n auf eigne Kraft,
welche ohne Dich nichts schafft!"

(Autor: Gabriele Brand)

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Drei Miniaturen


Gehörst du Jesus und den Seinen an?
Sag, kennt dich als sein Eigen Er?
Für dich gab Er sein teures Leben dran,
O sei Sein Kind und sei kein Fremdling mehr!

- - -

Es gab viel Kummer und viel Leid im Leben,
doch in der schweren Kindheit hat's auch was gegeben,
dass Licht und Freude bracht' ins Leben hier:
mein Herr und Heiland ist begegnet mir!

- - -

Die Werbung schreit vom Überfluss der Bücher,
doch sucht nach diesem Buch ihr durch das Haus...
Ich werd' die Bibel neu bekommen, sicher!
Womit wollt' ihr die Leere füllen aus?

(Autor: Übers. Katja Sawadski )

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Eine Kerze leuchtet hell


1. Eine Kerze leuchtet hell,
die sich Güte nennt
und nicht Hader, Zorn und Neid
oder Feindschaft kennt.

2. Eine Kerze leuchtet hell,
die heißt Freundlichkeit,
hat für Nächste stets ein Wort
und ein wenig Zeit.

3. Eine Kerze leuchtet hell,
die die Sanftmut preist
und nicht unberührt von Leid
Andre von sich weist.

4. Eine Kerze leuchtet hell,
die den Frieden bringt,
die im Chor der Völkerschar
Gott, dem Höchsten singt.

5. Zünde deine Kerze schnell
an dem Licht des Herrn,
das im Geistesfeuer brennt:
Leuchte allen gern!

(Autor: Hans Georg Wigge (Verse 1 – 4) Gerhard Spingath (Vers 5))



Es jammre, wer nicht glaubt !

zu Lukas 12,7


1. Es jammre, wer nicht glaubt!
Ich will mich stillen;
mir fällt kein Haar vom Haupt
ohn Gottes Willen.
In Jesus hab ich hier
das beste Leben;
und sterb ich, wird er mir
ein bessers geben.

2. Es sorge, wer nicht traut!
Mir soll genügen;
wovor mir jetzo graut,
das wird Gott fügen.
Er weiß, was nötig sei,
so mag er sorgen;
mir ist des Vaters Treu
auch nicht verborgen.

3. Es zage, wer nicht hofft!
Ich will mich fassen;
er hat mich´s schon so oft
erfahren lassen:
er hört Gebet in Not,
wann sie am größten;
sein Geist kann auch im Tod
mit Jesu trösten.

4. So wein ich, wenn ich wein
doch noch mit Loben;
das ist schick und fein
zu solchen Proben.
Man kann den Kummer sich
vom Herzen singen.
Nur Jesus freuet mich.
Dort wird es klingen!

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Geh mit Liebe an das Werk


1. Geh mit Liebe an das Werk,
so wird es gelingen,
was aus Liebe wird getan,
ist auch bei Gott vollkommen.
Refrain:

2. Liebe, durch den heil‘-gen Geist
in das Herz gegossen,
sie soll nicht nur Selbstzweck sein,
sie soll zu Jesu leiten.
Refrain:

3. Gottes Liebe wirkt durch dich
auch in jene Welten,
die von Dunkelheit erfasst
und Gottes Lieb‘ nicht kennen.
Refrain:

4. Lieb‘ den Nächsten gleich als dich,
so wie Gott dich liebet,
denn in seinem ew’gen Reich,
wird nur die Liebe walten.
Refrain

Refrain:
Gottes Liebe ist die Ursach‘
deines Lebens,
sie gilt nicht dir allein,
sondern deinem Nächsten gleich dir.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

  Copyright © by Gerhard A. Spingath, www.christliche-gedichte.de
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Glaube

zu Lukas 18,8


Wie sehr liegt heute die ganze Welt in Satans Banden.
Bei wem ist noch rettender Glaube vorhanden?
Hat die Lust dieser Welt die Menschen so sehr betört,
dass sie auf Gottes herrlichstes Angebot nicht mehr hört?

Dunkel ist des Menschen Weg, von keiner Antwort erhellt,
wird nicht die Frage nach des Lebens tiefem Sinn gestellt.
Wo kein Wissen ist von des großen Schöpfers Werk und Macht,
da fehlt dem Leben Maß und Ziel bis hin zur Todesnacht.

Jesus fragt nach Glauben, der dem Vater wohlgefällt.
Er ist nicht zu haben, für alles Geld der Welt.
Er ist Geschenk der Gnade, die Gott im Himmel ehrt,
für den, der die Vergebung für seine Schuld begehrt.

Jesus sucht den Glauben, nicht was nur fromm erscheint.
Nicht das, was hoch erhaben vor Menschen ist gemeint.
Er sucht die Frucht des Glaubens, die seiner Liebe gleicht
Und nicht von Gottes Gnade im ganzen Leben weicht.

Oh Mensch, erkenne, dass ohne Hoffnung ist dein Stand,
ergreifst du nicht Jesus' gütige, rettende Hand.
Bei Ihm bist du der Angst und dem Gericht entronnen.
Wird Jesus Glauben finden, wenn er wird wiederkommen?

(Autor: Ursula Wulf)

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Glaube


Den Begriff des Glaubens mögen die Menschen kennen,
doch können sie den biblischen Inhalt klar benennen?
Viele sprechen ein Glaubensbekenntnis einfach nach
und haben den tiefen Wert des Glaubens nie bedacht.

Vom Glauben wird unser Verhältnis zu Gott bestimmt.
Glaube auf unser Herz und Denken Einfluss nimmt.
Glaube entzündet sich an Jesu Wort und Tat,
an dem, was Er im Namen Gottes verkündet hat.

Glaube ist Vertrauen zu allem, was Jesus spricht,
Er weiß was wahr ist und kennt das Irren nicht.
Gottes Sohn ist mit des Vaters Willen ganz vertraut,
wer Jesus glaubt, der hat auf keinen Sand gebaut.

Glaube bedarf der Lehre und Praxis im Leben
und des Wissens, uns ist unsere Schuld vergeben.
Ganz aus Gnaden ist das Wunder der Liebe geschehen -
durch Jesus Christus, Sein Sterben und Auferstehen.

Glaube gibt uns Frieden, Hoffnung wird geschenkt,
weil Glaube unser Herz zum Himmel lenkt.
Glaube bringt Gewissheit, ewig bei Gott zu sein.
Glaube befreit vom Schrecken des Todes, Angst und Pein.

Durch Glauben finden wir des Lebens wahren Sinn,
durch Glauben wenden wir uns ganz dem Himmel hin.
Glaube lässt uns voll Dank die Wege Gottes gehen.
Doch ohne Glauben? Ohne Glauben wird niemand den Himmel sehen!

(Autor: Ursula Wulf)

  Copyright © by Ursula Wulf, www.christliche-gedichte.de
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Glaube einfach jeden Tag


1. Glaube einfach jeden Tag,
glaube, ob's auch stürmen mag.
Glaub' erst recht auf dunkler Spur,
Jesus spricht ja: »Glaube nur!«

Chor:
Glauben will ich, Herr, mein Gott,
glauben fest bis in den Tod,
bis zum Schau'n auf Zions Flur.
Jesus spricht ja: »Glaube nur!«

2. O, wie strahlt sein Geist so rein
in mein armes Herz hinein!
Drum vertrau' ich seiner Kur,
Jesus spricht ja: »Glaube nur!«

3. Froh wall' ich im Sonnenstrahl,
betend in dem Schattental,
mich schreckt keine Kreatur,
Jesus spricht ja: »Glaube nur!«

4. Ich glaub' jeden Augenblick,
glaub' in Nöten wie im Glück,
geht's auch wider die Natur,
Jesus spricht ja: »Glaube nur!«

(Autor: Edgar Page-Stites, Übers. Ernst-Heinrich Gebhardt)



Glauben


Glauben (Lied)
Melodie und Text: Monika Mühlhaus



1. Glauben ist viel mehr als nur Vermuten.
Glauben das ist Wandel hin zum Guten.
Glauben, das ist über Mauern springen,
Glauben, das ist Tanzen, Lachen, Singen.
Glauben ist ganz schlicht, und beengt uns nicht.

2. Glauben ist viel mehr, als Bibellesen.
Glauben, das verändert unser Wesen.
Glauben, das heißt Freude, Hoffnung teilen.
Glauben heißt, bei Dir, HERR, zu verweilen.
Glauben macht uns frei, und das Leben neu.

3. Glauben ist viel mehr, als Dich bekennen.
Glauben heißt, im Geist für Dich zu brennen.
Glauben das ist hier Gemeinschaft haben.
Glauben, das heißt, Neues mit Dir wagen.
Glauben strahlt als Licht, gibt uns klare Sicht.

4. Glauben heißt vor Allem, Dir vertrauen.
Glauben heißt, aktiv Dein Reich zu bauen.
Glauben ist auf Dich, den HERRN, gerichtet.
Glauben ist in Freiheit Dir verpflichtet.
Glauben ist Gebet, wo Dein Geist gern weht.

(Autor: Monika Mühlhaus)

  Copyright © by Monika Mühlhaus, www.christliche-gedichte.de
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Glauben


Glauben ist nicht nur ein Wort,
Glauben ist Vertrauen,
denn du kannst an jedem Ort
auf den Herren bauen.

Glauben ist nicht nur: „Ich weiß“,
Glauben ist auch Hoffnung,
denn du kannst um jeden Preis
hoffen auf Vergebung.

Glauben ist nicht nur ein Wort,
Glauben ist Befreiung.
Jesus nimmt die Sünden fort.
Du bekommst Vergebung.

Glauben, das ist nicht „kann sein“,
Glauben ist auch Demut.
Gott ist groß und ich bin klein,
der Herr macht alles gut.

Glauben ist ja noch viel mehr,
Glauben ist Gehorsam.
Paulus liebt den Herrn so sehr,
das er Stellung für ihn nahm.

Glauben an den Herren Christ.
Glauben ist ein Senfkorn.
Wenn´s ins Herz gesäet ist,
wirst du von neu´n geborn.

(Autor: Ulrike Pestner)

  Copyright © by Ulrike Pestner, www.christliche-gedichte.de
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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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Was ist die "Feigenbaum-generation" und die "Wiedergeburt Jerusalems"?

Wer ist die Frau in Offenbarung 12?

Warum bei 7 heilsgeschichtlichen Festen nur drei Wallfahrtanweisungen?

Wie geht Gottes Heilsplan weiter?

Welche endzeitlichen Zeichen gibt es mittlerweile?

Wohin mit meiner Schuld?

Wird Israel auseinanderbrechen?

Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Tod - und dann?

Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein?
Prof. Dr. Werner Gitt

Glaubensvorbilder

George Whitefield

Wer kennt heute noch den Namen "George Whitefield" (1714-1770)? Dabei schenkte Gott die wohl größten Erweckungen in der englischsprachigen Welt unter seiner Verkündigung!
Was war der Schlüssel zu diesen Segensströmen?

George Whitefield - Ein Mann der Demut und ein Erwecker Englands und Amerikas

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