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Der Gerechte schlage mich, das ist Gnade; und er züchtige mich, das ist Öl für mein Haupt, und mein Haupt soll sich nicht dagegen sträuben, wenn es auch wiederholt geschieht; ich bete nur gegen ihre Bosheiten.
Psalm 141,5
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Erforsche mich, Jesu, mein Licht,
durchleuchte mein Innerstes mir!
Mein eignes Bemühen taugt nicht.
Ich nahe mich willig, ich nahe mich dir.
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Frage:
Kannst Du Dir von geistlichen Geschwistern etwas sagen lassen?
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Zur Selbstprüfung: Eigene Fehler erkennen wir oft nicht, weil wir uns nicht neutral betrachten können - ähnlich wie wir den Zustand unserer Frisur nicht sehen können: Wir brauchen einen Spiegel (geistlich: Gottes Wort) oder gar Mitmenschen, welche uns auf Mängel hinweisen (geistlich: Sünde/Lauheit etc.). Leider geht Zurechtweisung aber absolut gegen unsere fleischliche, stolze Gesinnung und viele Christen lehnen sie daher ab (zum eigenen Schaden)!
Ganz anders David, der Mann nach dem Herzen Gottes (Apg. 13,22) in heutigen Psalm: Er sah es sogar als Gnade an, von Gerechten zurechtgewiesen und gar gezüchtigt zu werden.
Lasst uns wie David gesinnt sein und danach trachten Gott wohlgefällig zu leben und daher nicht sogleich gegen Zurechtweisung rebellieren, sondern diese im Licht von Gottes Wort prüfen und ggf. Korrekturen bei uns vornehmen! |
| Nachfolge, Hingabe und Treue | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| O hochbeglückte SeeleNachfolgelied, Melodie: Wie soll ich Dich empfangen
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1. O hochbeglückte Seele,
die es für Freude hält,
zu tun des Herrn Befehle
aufrichtig, unverstellt!
Die sich recht dankbar kindlich
Ihm stets zu dienen freut
und herzlich und empfindlich
den kleinsten Fehl bereut.
2. Du hängest Herz und Blicke
an den geliebten Herrn;
In keinem Augenblicke
bist du Ihm fremd und fern.
Er braucht nicht laut zu mahnen,
du folgst Ihm froh und still –
die Liebe weiß zu ahnen,
was der Geliebte will.
3. Du lässest kaum dir´s merken,
wenn deine Last dich drückt;
du denkst, der wird schon stärken,
der mir die Last geschickt!
Du lächelst durch die Tränen,
und beugt dich auch der Schmerz,
kannst du dich müde lehnen
an des Geliebten Herz.
4. Da kannst du selig weinen,
du fühlst: Der fühlt es mit,
der mehr als solchen kleinen,
geringen Schmerz erlitt.
Dem kannst du alles klagen,
der hört dich an voll Huld,
der, fremden Schmerz zu tragen,
sich hingab voll Geduld.
5. Und steht dein Herz in Wonne,
und geht dein Fuß im Licht,
so ist Er deine Sonne,
die durch die Wolken bricht.
Von Ihm kommt aller Segen
und führt zu Ihm zurück;
Darum ruht allerwegen
auf Ihm dein Glaubensblick.
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(Nachfolgelied, Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))
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