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Die Sünder sollen verschwinden von der Erde und die Gottlosen nicht mehr sein. Preise den HERRN, meine Seele! Halleluja!
Psalm 104,35
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Die Sünder werden von der Erde verschwinden
und die Gottlosen werden nicht mehr sein,
die Schuld wird den Menschen ewiglich binden
und nur Jesus Christus kann ihn befrein.
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Frage:
Was bleibt?
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Zum Nachdenken: Viel zu wenig lobe und preise ich Gott. Dabei ist die Herrlichkeit Gottes unermesslich. Seine Schöpfung zeugt von Gottes Größe und Allmacht. Mehr noch sollte mir Anlass geben, Gott zu loben: ich erlebe Seine Führung hautnah. Gott selbst hat mich auserwählt und kümmert sich um mich. Dabei sind mir nicht einmal alle Segnungen, die ER mir schenkt, bewusst.
Ich glaube, dass ER mir in der Ewigkeit zeigen wird, wo, wann und wie ER mein Leben gelenkt und mich durch Anfechtungen hindurch geführt hat. Ich kann nur erahnen, dass ER alles nur zu meinem Besten geführt hat und weiter führt. Gerade auch in vermeintlichen Kleinigkeiten des Lebens erkenne ich Seine Güte und Bewahrung. Sein Wort offenbart mir aber auch, dass unbußfertige Sünder ausgetilgt werden, sie haben keinen Platz in Gottes Schöpfung. |
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| Herr, stärke meinen schwachen MutBittlied, Melodie: Du Lebensbrot, Herr Jesus Christ zu Jeremia 16,19
HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not. Die Heiden werden zu mir kommen von der Welt Enden und sagen: Unsre Väter haben falsche und nichtige Götter gehabt, die nichts nützen können. Jeremia 16,19 (Luther 1912) |
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1. Herr, stärke meinen schwachen Mut,
dich treulich zu bekennen
und trotz der Feinde Hohn und Wut
den Deinen mich zu nennen;
gib, daß ich ohne Heuchelei,
durch deine Gnade stark und frei,
dein ewig Lob verkünde.
2. Ich weiß, es geht der Zeugen Pfad
durch manches Ungewitter.
Denn wen dein Licht erleuchtet hat,
dem wird die Weltlust bitter;
je mehr er Welt und Sünde haßt,
um desto schwerer wird die Last,
des Kampfes wird kein Ende.
3. Wer Sünde tut, der haßt das Licht,
mag nicht die Wahrheit hören;
und wer ihm von der Buße spricht,
will nur den Frieden stören.
Das Wort vom Kreuz war allezeit
der armen Welt, und ist´s noch heut,
gar ein harte Rede.
4. Und doch will ich verzagen nicht,
mag sie gleich drohn und lügen,
denn Gottes Wort und Gottes Licht
muß doch am Ende siegen.
Wie sollt ich zweifeln noch daran?
Hat er doch mein Herz aufgetan,
das trotzige, verzagte.
5. Und der mein stolzes Herz gewann,
das ganz und gar verkehrte;
der allen helfen will und kann,
gleichwie er mich bekehrte:
sein Zepter bleibt in Ewigkeit;
zuletzt doch werden weit und breit
die Starken seine Beute.
6. So bleib ich ruhig denn dabei,
von seiner Huld zu zeugen;
und stören soll mich kein Geschrei,
ihm meine Knie zu beugen.
Es hilft mir ja der starke Held,
daß nicht die Furcht vor dieser Welt
mich treibt, ihn zu verleugnen.
7. Und will die Welt nach seinem Rat
mich drum mit Füßen treten,
er lehrt für ihr Missetat
mich gläubig flehn und beten;
und regt sich noch des Zornes Flamm,
ein Blick auf ihn am Kreuzesstamm
dämpft ihr unheilges Feuer.
8. Der Feinde Fluch verkehret er
erbarmungsvoll in Segen;
es stärket mich der treue Herr,
auch unter harten Schlägen.
Hilf, daß ich ohne Heuchelei
von seiner Gnade stark und frei
durch Wort und Wandel zeuge.
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(Bittlied, Autor: Emanuel Adolf Waitz (1811 - 1864)
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