|
|
|
|
Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?
Johannes 5,6
|
|
Regier du uns mit starker Hand,
auf dass dein Werk in uns erkannt,
dein Name durch glaubreich Gebärd
in uns heilig erweiset werd.
|
Frage:
Was kann ich tun, wenn mich alte Verletzungen zu lange festhalten?
|
|
|
Zum Nachdenken: Seelische Verletzungen, die Menschen einem antun, können viele Jahre mein Leben beherrschen und mich regelrecht krankmachen. Auch wenn wir vom Willen her den Menschen vergeben (siehe Vaterunser; Matth. 6,12) fällt es unsagbar schwer, diese loszuwerden; auch wenn man allerlei Versuche unternommen hat.
Jesus fragt in dem Gleichnis direkt, ob ich gesundwerden will. Will ich wirklich meine Verletzungen loslassen oder sollten sie weiterhin meine Identität bestimmen? Ich bringe meine Verletzungen zu Jesus und lege sie im Gebet am Kreuz ab. Ich flehe inständig um Seine Gnade die Befreiung schenkt. Jesus antwortet, indem ER mich von den Verletzungen befreit. ER stellt mich auf einen weiten Raum. ER nimmt mir meine Verletzungen ab und löst das Altvertraute das meine Seele gequält hat. Darauf vertraue ich. Ich kann wieder durchatmen. Und ich danke meinem Schöpfer für Seine befreiende Gnade. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Herr Jesu, Licht der HeidenBibellied, Melodie: Dank sei Gott in der Höhe zu Lukas 2,22-40
Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose's kamen, brachten sie ihn gen Jerusalem, auf daß sie ihn darstellten dem HERRN... Lukas 2,22-40 (Luther 1912) |
|
|
1. Herr Jesu, Licht der Heiden,
der Frommen Schatz und Lieb,
wir kommen jetzt mit Freuden
durch deines Geistes Trieb
in diesen deinen Tempel
und suchen mit Begier
nach Simeons Exempel
dich großen Gott allhier.
2. Du wirst von uns gefunden,
o Herr, an jedem Ort,
dahin du dich verbunden
durch dein Verheißungswort,
vergönnst noch heutzutage,
dass man dich gleicherweis
auf Glaubensarmen trage
wie hier der fromme Greis.
3. Sei unser Glanz und Wonne,
ein helles Licht in Pein,
in Schrecken unsre Sonne,
im Kreuz ein Gnadenschein,
in Zagheit Glut und Feuer,
in Not ein Freudenstrahl;
in Krankheit ein Befreier,
ein Stern in Todesqual!
4. Herr, lass auch uns gelingen,
dass einst wie Simeon
ein jeder Christ kann singen
den schönen Schwanenton:
„Mir werden nun mit Frieden
mein Augen zugedrückt,
nachdem ich schon hienieden
dein Heiland hab erblickt“
5. Ja, ja, ich hab im Glauben,
mein Jesu, dich geschaut;
kein Feind kann dich mir rauben,
wie heftig er auch dräut.
Ich wohn in deinem Herzen
und in dem meinen du;
uns scheiden keine Schmerzen,
kein Angst, kein Tod dazu.
6. Hier blickst du zwar die Deinen
oft streng und strafend an,
dass ich vor Angst und Weinen
dich nicht erkennen kann;
dort aber wird’s geschehen,
dass ich von Angesicht
zu Angesicht soll sehen
dein immer klares Licht.
|
(Bibellied, Autor: Johann Franck (1618 - 1677))
|
|
|