|
|
|
|
Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
|
|
Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
|
Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
|
|
|
Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Gott loben, preisen und anbeten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gott loben und danken-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Dank sei Dir für Dein ErbarmenLobpreislied, Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme zu Psalm 103,13
Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, so ihn fürchten. Psalm 103,13 (Luther 1912) |
|
|
Dank sei Dir für Dein Erbarmen,
für jeden Schutz, der mich auf Armen
der Vaterhuld so kräftig trug!
Dank für jeden Ernst der Liebe,
die, dass mein Schritt nicht säumig bliebe,
mit sanfter Vaterhand mich schlug!
Ach, weise Treu´ umfing
mich, wo ich stand und ging.
Gott der Gnade!
Der Tag und Nacht
mein Heil bewacht.
Der Herr hat alles wohl gemacht!
|
(Lobpreislied, Autor: Karl Bernhard Garve (1763 - 1841))
|
|
|