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Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.
Sprüche 11,25
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Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
Ach bleib mit deiner Treue
bei uns, mein Herr und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
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Frage:
Bist Du reich gesegnet?
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Zum Nachdenken: Ich weiß, dass Jesus Christus mich segnet aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER führt, leitet und bewahrt mich. Seine Liebe zu mir ist unermesslich groß. Unverdient stehe ich in seiner Gnade. Aber was tue ich mit all dem Segen, den ER mir schenkt? Auch hier führt und leitet ER mich in seiner Nachfolge.
Durch leise Impulse zeigt ER mir was ich tun kann. Es ist sein Wille, dass ich seinen Segen weitergebe. Er führt mich beispielsweise diese Tagesleitzettel zu schreiben. Es sind seine Impulse, die ich im Gehorsam niederschreibe. Und ich erlebe, dass genau dieses Schreiben und die von Ihm geführten Tagesleitzettel auch mir zum Segen werden. Ich erkenne, dass alles an Gottes Segen gelegen ist und dass ER der Herr aller Dinge ist. Ich möchte mit seiner Hilfe nicht kleinlich sein, seinen Segen weiterzugeben. |
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| O Jesu, sieh dareingeistliches Kampfeslied, Melodie: O Gott, du frommer Gott zu Römer 7,18
Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. Römer 7,18 (Luther 1912) |
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1. O Jesu, sieh darein,
und hilf mir Armen siegen!
Mein Herz fühlt nichts als Tod,
mein Geist muss unterliegen;
Das Wollen hab´ ich wohl,
doch das Vollbringen nicht,
weil es dem matten Geist
an aller Kraft gebricht.
2. Die Sünd´ hat mich bestrickt,
der Tod hat mich gefangen;
wohin ich geh´ und seh´,
nichts stillet mein Verlangen;
einst meint ich hoch zu stehn,
nun lieg ich tief im Staub,
und mein erträumter Ruhm
wird nun des Spottes Raub.
3. Zwar lauf´ ich immerdar,
doch kann ich Ruh´ nicht finden;
nichts kann des Armen Herz
von seiner Last entbinden;
es deckt mir das Gesetz,
nur meine Sünden auf,
und reicht mir doch dar
die Kraft zum Himmelslauf.
4. Du, Jesu, Du allein
kannst meinem Jammer wenden;
mein Können stehet nur
in Deinen starken Händen;
Geuß´st Du mir nicht die Kraft
zu neuem Leben ein,
so wird mein Sehnen
selbst nichts, als lauter Pein.
5. Drum, Herr, erbarme Dich!
Ich liege Dir zu Füßen;
lass in mein schwaches Herz
den Strom der Gnade fließen;
ich fleh´, ich lass´ Dich nicht,
bis Deine Segenskraft
in mir den Tod besiegt,
und neues Leben schafft.
6. Du hast es zugesagt,
Du willst mich gern erquicken,
wenn mein verkehrter Sinn
sich nur zu Dir will schicken,
wenn er Dir opfert auf,
was ihm für Freude galt,
dass Deine Liebe nur
gewinn´ in mir Gewalt.
7. So nimm denn Alles hin,
ich will mir nicht mehr leben,
ich will mich ganz und gar
in Deine Führung geben;
ach, fasse mich nur fest,
mach mich von Sünden frei,
damit forthin mein Herz
Dein reiner Tempel sei.
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(geistliches Kampfeslied, Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)
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