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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Herr, der du vormals hast dein LandBibellied zu Psalm 85
Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen.... Psalm 85 (Luther 1912) |
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1. Herr, der du vormals hast dein Land
mit Gnaden angeblicket
und des gefangnen Volkes Band
gelöst und es erquicket,
der du die Sünd und Missetat,
die es zuvor begangen hat,
hast väterlich verziehen:
2. Willst du, o Vater, uns denn nicht
nun einmal wieder laben?
Und sollen wir an deinem Licht
nicht wieder Freude haben?
Ach gieß aus deines Himmels Haus,
Herr, deine Güt und Segen aus
auf uns und unsre Häuser.
3. Ach daß ich hören sollt das Wort
erschallen bald auf Erden,
dass Friede sollt an allem Ort,
wo Christen wohnen, werden!
Ach dass uns doch Gott sagte zu
des Krieges Schluss, der Waffen Ruh
und alles Unglücks Ende!
4. Ach dass doch diese böse Zeit
bald wiche guten Tagen,
damit wir in dem großen Leid
nicht möchten ganz verzagen!
Doch ist ja Gottes Hilfe nah,
und seine Gnade stehet da
all denen, die ihn fürchten.
5. Wenn wir nur fromm sind, wird sich Gott
schon wieder zu uns wenden,
den Krieg und alle andre Not
nach Wunsch und also enden,
dass seine Ehr in unserm Land
und allenthalben werd erkannt,
ja stetig bei uns wohne.
6. Die Güt und Treue werden schön
einander grüßen müssen;
Gerechtigkeit wird einhergehn,
und Friede wird sie küssen;
die Treue wird mit Lust und Freud
auf Erden blühn, Gerechtigkeit
wird von dem Himmel schauen.
7. Der Herr wird uns viel Gutes tun,
das Land wird Früchte geben,
und die in seinem Schoße ruhn,
die werden davon leben;
Gerechtigkeit wird dennoch stehn
und stets in vollem Schwange gehn
zur Ehre seines Namens.
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(Bibellied, Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))
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