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Welchen Gewinn hat der Mensch von all seinem Mühen, mit dem er sich abmüht unter der Sonne?
Prediger 1,3
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Was hat der Mensch für ein Gewinn
wenn er sich müht unter der Sonne,
denn alles geht schon bald dahin
und bringt nur kurze Freud und Wonne!
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Frage:
Was bleibt eigentlich unterm Strich von mir übrig?
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Zum Nachdenken: Wie töricht sind doch so manche Menschen, die in ihrem Streben nach irdischen Dingen immer mehr haben wollen - mehr Geld, mehr Ansehen, mehr Schönheit, mehr Fitness...
Sobald ein Mensch nach einem harten Arbeitsleben in Rente geht, wird sein Arbeitsplatz ersetzt durch einen anderen Menschen der natürlich alles besser macht. Das Namensschild wird ausgetauscht, sobald der Mensch seinen Arbeitsplatz zum letzten Mal verlässt. Oder der Arbeitsplatz wird wegrationalisiert. Was bleibt also von all der Mühe? Antwort: nichts!!! Ich versuche mit Furcht und Zittern täglich in der Nachfolge Jesu Christi zu leben. Getreu Ihm zu dienen und Seinen Willen zu tun. Ich flehe Ihn an, dass ich einst würdig empfunden werde in das Himmelreich einzugehen. Gott bewahre mich vor Lauheit in der Nachfolge und ER bewahre mich zum ewigen Leben. |
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| Ist Gott an allem schuld?Gedicht
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Bedenke einmal, man wollte dich belangen
für ein Verbrechen, das du nicht begangen.
Unschuldig angeklagt und verhört -
du wärest entsetzt und tief empört.
Du rufst: "Mir geschehe Gerechtigkeit,
die den Schuldigen straft und mich befreit!"
Schuldig, das ist ein Autofahrer, der glaubt,
er darf schneller fahren als das Gesetz erlaubt.
Er rast, sieht nicht die Ampel auf Rot -
ein Unfall geschieht, ein Mensch ist tot!
Klagen wir nun das Gesetz für das Unglück an?
Oder den so verantwortungslosen Mann?
Ein junger Mann wollte auf keinen Rat hören,
ließ sich vom Rausch der Welt betören.
Des Vaters Warnung schlug er in den Wind -
er war doch erwachsen, nicht mehr ein Kind!
Er kam in Schwierigkeiten und große Not.
Doch schuldig war ER, nicht des Vaters Gebot.
Gott, unser Vater, erreicht uns nicht mit Huld.
Wir sind getrennt von ihm durch unsere Schuld.
Unglück und Elend, Leid und große Schmerzen
fügen die Menschen sich zu mit bösen Herzen.
Gott ist nicht schuld an der Not der Welt -
es ist der Mensch, der sein Gebot nicht hält!
Wenn Armut und Elend Gott wird zugeschoben,
wen sollen wir für die Schönheit der Erde loben?
Gott schuf Obstgärten und das fruchtbare Feld -
dächte der Mensch nicht nur an sich und sein Geld.
Die Erde ist so reich an herrlichen Gaben,
kein Mensch müsste frieren, hungern und darben.
Alles ist da, für jeden Menschen gibt es genug,
würde es recht verteilt und nicht mit Betrug.
Wäre es des Menschen innerstes Streben
Gott zu lieben und zu beschützen das Leben.
Dann halten wir die Gebote, die Frieden uns bringen-
Wird es geschehen? Könnte es einmal gelingen?
Einst wird der allmächtige Gott uns belangen
für unsere Schuld, die wir begangen.
Dann rufen wir nicht nach Gerechtigkeit,
sondern nach Rettung, die von Schuld uns befreit.
Jetzt endlich sehen wir uns im schuldigen Stand,
wünschen nur Liebe aus gütiger Hand!
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(Gedicht, Autor: Ursula Wulf, 2004)
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