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Ich aber, ich rufe zu Gott, und der HERR rettet mich.
Psalm 55,17
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Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ,
ich bitt, erhör mein Klagen;
verleih mir Gnad zu dieser Frist,
laß mich doch nicht verzagen.
Den rechten Glauben, Herr, ich mein,
den wollest du mir geben,
dir zu leben,
meim Nächsten nütz zu sein,
dein Wort zu halten eben.
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Frage:
Rufe ich unablässig zu Gott?
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Zum Nachdenken: Der Psalmbeter hat eine tiefe Gewissheit, dass Gott ihm helfen wird, wenn er zu Gott ruft. Vers 18 beschreibt das ununterbrochene, tagtägliche Klagen und Stöhnen zu Gott.
Kann ich behaupten, dass Gott mir helfen wird, wenn ich Ihn anrufe? Zu sehr bin ich mit mir selbst beschäftigt; zu sehr lenken mich irdische Dinge davon ab, Ihn zu suchen und die Hilfe, die ich benötige, von Ihm zu erwarten. Ich bin schwach und vergesse zu oft zu meinem himmlischen Vater zu rufen. Oh, wie möchte ich doch umkehren und mich wieder neu auf Ihn verlassen. Ich bete zu Gott und erwarte alles von Ihm; manchmal zaghaft, manchmal laut und unter Tränen. Dazu brauche ich die Hilfe Jesu Christi, der mich wieder neu zu sich heranzieht. Voller Erwartung und Zuversicht verlasse ich mich auf Ihn, dass ER mich erhört in meiner Not. |
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| WeltgerichtGedicht zu 1. Mose 6,7
und er sprach: Ich will die Menschen, die ich gemacht habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. 1. Mose 6,7 (Luther 1912) |
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Jesus sprach: "Wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes."
Lukas 17, 26
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Es wird des Herrn Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel
zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente werden vor Hitze schmelzen und die Erde
und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.
2.Petrus 3, 10
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Jesus spricht: "Darum wachet, denn ihr wisset nicht, in welcher Stunde euer Herr kommen wird."
Math. 24,42
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Alles, was Gott geschaffen hat, wird er einst vernichten (2. Petrus 3,10)
uns zur Warnung steht geschrieben: Gott wird die Menschen richten. (1.Kor. 10,11; Apg. 17,31; 2.Tim. 4,1)
Die Zeit des Gerichtes ist weder uns noch den Engeln bekannt, (Matth. 24,36; 25,13)
denn Gott hat weder Tag noch Stunde enthüllt, nie genannt. (Matth. 24,42)
Aber Jesus spricht von Zeiten die zu erkennen sind, (Matthäus 16, 4)
wenn wir gläubig wachen, nicht handeln töricht und blind. (Matth. 25, 2)
In der letzten Zeit wird es geistlose Spötter geben,
die nach ihren eigenen Lüsten im Unglauben leben. (Judas 18-2, Petrus 3,3)
Falsche Apostel und solche die sich "Christus" nennen, (Markus 13,6; 13,22; Matth. 24,24)
die, die Wahrheit des Evangeliums leugnen, nicht kennen. (2.Korinther 6,7)
Sie haben keine Gottesfurcht, fürchten kein Weltgericht,
bedenken auch die Stunde des Todes nicht. (Psalm 90,12; 39,5)
Das alles kann geschehen, weil der Fürst dieser Welt,
der Satan, sich zum Engel des Lichts verstellt. (2. Korinther 11,14)
Durch verführerische Geister werden tödliche Irrlehren geglaubt. (Jes. 32,6-1; Joh. 4,6)
Die Freude am Wort der Wahrheit wird vielen geraubt. (Philipper 4,4)
Verloren ist, wer die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen.
Gott lässt kräftige Irrtümer zu, wer kann entkommen? (2. Thessalonicher 2, 10-12)
Glückselig werden nur die, die Gott von Herzen lieben (Mk.12,30; Matth.22,37; Lk.10,27)
Die an Sein Wort glauben, so wie es steht geschrieben.
Sie sind es, die vom Tode zum Leben durchgedrungen. (Römer 8, 38-39)
Für sie hat Jesus sterbend am Kreuz gerungen.
Ihnen wurde Gottes Verheißung tief ins Herz gebrannt,
sie wissen, ihre Namen sind im Buch des Lebens genannt.
Viele wissen nichts von Errettung ganz aus Gnaden (Epheser 2,5)
aber alle sind von Jesus zum Kreuze eingeladen. (Matthäus 11,28)
Doch Gottes Wort ist nicht mehr Maßstab ist entstellt!
Wohin treibt die Menschheit, wohin die Welt?
Gott lässt sich nicht spotten, Er kommt zum Gericht (Galater 6,7)
Weh denen, die warnen sollten, warum tun sie es nicht?
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(Gedicht, Autor: Ursula Wulf, 2005)
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