|
|
|
|
Denn der Herr wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut sehen wird an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, so wird er, der Herr, an der Tür verschonend vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, um zu schlagen.
2. Mose 12,23
|
|
Ich bin durch der Hoffnung Band
zu genau mit ihm verbunden,
meine starke Glaubenshand
wird in ihn gelegt befunden,
dass mich auch kein Todesbann
ewig von ihm trennen kann.
|
Frage:
Was ist das sichere Zeichen meiner Seligkeit?
|
|
|
Zum Nachdenken: Wie oft verfalle ich in Schwermut. Wie oft hegen sich Zweifel in meinem Glauben. Wie oft bin ich traurig und in Tränen erstickt. Ich darf gewiss sein, dass die Grundlage meiner Seligkeit darin besteht, dass Gott das durch Jesus vergossene heilige Blut sieht. Gott hat Christus angenommen. Nur durch dieses Blut erlange ich die Seligkeit. Ich nehme in meinem Herzen immer wieder neu Jesus auf. Durch Sein Blut, durch Sein Opfer bin ich versöhnt mit Gott. Nur bei und in Jesus finde ich Ruhe, Trost und Hoffnung. An IHN klammere ich mich und berge mich in Seinen Wunden, die mir zu Freistätten geworden sind.
Es gibt nur zwei Gruppen von Menschen: diejenigen, die in Jesus gerechtfertigt sind und jene, die in ihren Sünden verdammt sind. Wenn ich Jesus Blut annehme, geht das Gericht an mir vorüber und ich komme nicht ins Gericht. |
| Nachfolge, Hingabe und Treue | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Selbstverwirklichung und HingabeNachfolgegedicht zu Johannes 12,24
Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt's allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte. Johannes 12,24 (Luther 1912) |
|
|
Ein Weizenkorn entscheidet sich:
„Ich leb von nun an nur für mich.“
Es kriecht in einen Spalt:
„Hier findet mich keiner, hier werde ich alt.“
So liegt es still in seiner Ritze
bei Regen und bei Sommerhitze.
Es liegt und liegt und wartet still,
dass endlich was geschehen will.
Es liegt und wartet ganz allein
und Einsamkeit zieht bei ihm ein.
Alle Freunde sind längst fort,
jeder an seinem bestimmten Ort.
Die einen geben sich hin in der Erde,
auf das Größeres aus ihnen werde.
Die andern, zermahlen zu Mehl, werden Brot
und helfen gegen Hungersnot.
Das Korn in der Ritze sieht irgendwann ein:
„Die Selbstverwirklichung wird mein Ende sein.“
Und so fasst es den Entschluss,
dass sich etwas ändern muss.
Als der Bauer die Tenne fegt aus,
kriecht es aus seiner Ritze heraus
und findet im Freien dann noch,
Gott sei Dank, in fruchtbarer Erde ein Loch.
Das Korn schmiegt sich in den Boden hinein
und schläft glücklich ein.
Im nächsten Frühjahr ist es erwacht,
schaut als Hälmchen aus der Erde sacht.
Es reckt und streckt sich nach oben,
beginnt zu blühen und zu loben.
Eine Ähre prächtig und groß
entwickelt sich in Hälmchens Schoß.
Es hat sich selbst aufgegeben
und so entstand neues Leben.
Auch unser Leben auf Erden
will ganz hingegeben werden.
|
(Nachfolgegedicht, Autor: Sandra Fuchsloch, 2020)
Copyright © by Sandra Fuchsloch, 2020, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
|
|