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Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.
Sprüche 11,25
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Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
Ach bleib mit deiner Treue
bei uns, mein Herr und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
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Frage:
Bist Du reich gesegnet?
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Zum Nachdenken: Ich weiß, dass Jesus Christus mich segnet aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER führt, leitet und bewahrt mich. Seine Liebe zu mir ist unermesslich groß. Unverdient stehe ich in seiner Gnade. Aber was tue ich mit all dem Segen, den ER mir schenkt? Auch hier führt und leitet ER mich in seiner Nachfolge.
Durch leise Impulse zeigt ER mir was ich tun kann. Es ist sein Wille, dass ich seinen Segen weitergebe. Er führt mich beispielsweise diese Tagesleitzettel zu schreiben. Es sind seine Impulse, die ich im Gehorsam niederschreibe. Und ich erlebe, dass genau dieses Schreiben und die von Ihm geführten Tagesleitzettel auch mir zum Segen werden. Ich erkenne, dass alles an Gottes Segen gelegen ist und dass ER der Herr aller Dinge ist. Ich möchte mit seiner Hilfe nicht kleinlich sein, seinen Segen weiterzugeben. |
| Sünde, Selbstprüfung, Buße/Umkehr/Bekehrung, Beichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bußlieder und Bußgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| SündenbockGedicht zu Apostelgeschichte 3,19
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Es läuft nicht alles rund im Leben,
es kann auch manche Panne geben.
Kein einz’ger Mensch ist fehlerlos,
doch im abschieben sind wir groß.
D’rum werden wir ganz nach Belieben,
die Schuld auf einen andern schieben.
Man meint dann völlig unumwunden,
man hätt‘ den „Sündenbock“ gefunden.
Adam und Eva haben schon ungeniert,
die Schuldabschiebung praktiziert.
Den Adam hat die Frau verführt,
Eva’s Schuld der Schlang‘ gebührt.
So wird die Schuld stets abgeschoben,
doch diese Art kann man nicht loben.
Wir meinen, wenn wir Schuld zugeben,
wir schwach da steh’n mit unserm Leben.
Wer möchte sich denn schon blamieren,
und dabei noch s‘ Gesicht verlieren?
Bei manchen ist der Ruf schon ruiniert,
die leben nun ganz ungeniert.
Gott sandte Jesus auf die Erde,
dass der Mensch die Schuld los werde.
An‘s Kreuz trug Jesus alle Schuld,
darum hat er mit uns Geduld.
Alle Schuld, die wir auf uns geladen,
wird gelöscht durch Gottes Gnaden.
Wenn wir Jesus danke sagen,
wird er uns in den Himmel tragen.
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(Gedicht, Autor: Hermann Wohlgenannt, 2013)
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