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Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
1 Mose 3,7
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Soll ich fliehen, soll ich heucheln?
Soll ich Dir entgegengehn?
Feige Demut, frommes Schmeicheln
mögen nicht vor Dir bestehn!
Stehen hilf mir in dem Lichte,
das mir alles offenbart!
Der kommt nimmer ins Gerichte,
der schon hier gerichtet ward.
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Frage:
Warum nahmen Adam und Eva nach dem Sündenfall recht kleine Feigenblätter, die erst mühevoll zusammengeflochten werden mussten, anstatt einfach ein Bananenblatt zu nehmen?
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Zur Selbstprüfung: Vielleicht regen wir uns über Heuchelei und Lügen bei Medien und Politik und allgemein in der Welt auf - und in der Tat ist Verführung bzw. `Vorspielung falscher Tatsachen` DAS Endzeitzeichen, da Jesus dies allen anderen Zeichen in Matth. 24 voranstellt. Aber was ist mit uns? Paulus sprach einen Heuchler mit `übertünchter Wand` an (Apg. 23,3) und Jesus Heuchler mit `übertünchte Gräber` (Matth. 23,27). Kaschieren wir auch alles durch frommes `übertünchen` oder `fromme Feigenblätter` (der Feigenbaum steht für das Gottesvolk Israel; Lukas 21,29)? Lasst uns ehrlich sein und wo nötig unsere Sünden bekennen und Buße tun! Gott sieht uns eh wie wir sind und ER wird uns beurteilen bzw. richten! Vor allem in Bezug auf die Entrückung nützt eine fromme Maskerade nichts, denn Gott alleine entscheidet wer genommen und wer zurückbleiben muss! |
| Warnungen und Ermahnungen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ermahnungsgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Was hinket ihr, betrogne SeelenErmahnungslied, Melodie: Wer nur den lieben Gott läßt walten
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1. Was hinket ihr, betrogne Seelen,
auf beide Seiten immerfort?
Fällts euch zu schwer, das zu erwählen,
was euch anbietet Gottes Wort?
O sehts mit offnen Augen an,
brecht durch und wählt die schmale Bahn.
2. Bedenkt, es sind nicht Kaiserkronen,
nicht Reichtum, Ehr und Lust der Welt,
womit euch Gott will ewig lohnen,
wenn euer Kampf den Sieg erhält;
Gott selbst ist´s und die Ewigkeit
voll Lust und Ruh, voll Seligkeit.
3. Drum gilt hier kein halbiertes Leben,
Gott krönet kein geteiltes Herz;
wer Jesu sich nicht recht ergeben,
der macht sich selber Müh und Schmerz
und träget zum verdienten Lohn
hier Qual und dort die Höll davon.
4. Wer aber mit Gebet und Ringen
der Welt auf ewig Abschied gibt,
wer Christo folgt in allen Dingen
und ihn von ganzem Herzen liebt,
der wird der Krone wert geschätzt
und auf des Königs Stuhl gesetzt.
5. Zerreißt denn die argen Schlingen,
die euch in diesem schönen Lauf
verhindern und zum Säumen bringen,
und rafft euch heut von neuem auf;
auf, auf, verlaßt die falsche Ruh!
Auf, auf, es geht zum Himmel zu!
6. Auf, auf, ist dieser Weg schon enge
und voller Dorn und rauher Stein,
bringt euch die Welt oft ins Gedränge,
stellt Satan sich geharnischt ein,
erhebet sich sein ganzes Reich:
Immanuel ist auch bei euch.
7. Die Allmacht stehet euch zur Seiten,
die Weisheit hält bei euch die Wach,
die Gottheit selber will euch leiten;
folgt nur mit treuen Schritten nach.
Wie manchen hat nicht diese Hand
schon durchgeführt ins Vaterland.
8. Nur spart es nicht auf andre Zeiten,
ihr habt schon jetzo viel versäumt.
Ihr mehrt euch selbst die Schwierigkeiten,
wo ihr das Heute träg verträumt.
Eilt, eilet, denn die Gnadenzeit
eilt pfeilgeschwind zur Ewigkeit.
9. O sehet nicht das arme Leben
und den geringen Hausrat an;
will Joseph euch doch Gosen geben
und mehr, als Erd und Himmel kann.
Wer ist um Ton und Sand betrübt,
wenn man ihm Gold und Silber gibt?
10. Eilt, faßt einander bei den Händen;
seht, wie ist unser Ziel so nah!
Wie bald wird unser Kampf sich enden,
da steht denn unser König da;
er führt uns ein zur stillen Ruh
und teilet uns das Kleinod zu.
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(Ermahnungslied, Autor: Leop. Franz Fried. Lehr (1709 - 1744)
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