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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Glaube, Hoffnung, Liebe / Vertrauen auf Gott | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubenslieder- und Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Wer nur den lieben Gott läßt waltenGlaubenslied zu Psalm 62,9
Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. (Sela.) Psalm 62,9 (Luther 1912) |
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1. Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.
2. Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.
3. Man halte nur ein wenig stille
und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unsers Gottes Gnadenwille,
wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt,
der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.
4. Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir`s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.
5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze,
dass du von Gott verlassen seist
und dass ihm der im Schoße sitze,
der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel
und setzet jeglichem sein Ziel.
6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen
und ist dem Höchsten alles gleich:
den Reichen klein und arm zu machen,
den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann,
der bald erhöhn, bald stürzen kann.
7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
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(Glaubenslied, Autor: Georg Neumark (1621 - 1681))
 | Hinweis: Obiges Lied finden Sie mit Noten und mehrstimmig z.B. im Liederbuch 'Feiern und Loben!' |
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