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Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an dein Wort.
Psalm 119,9
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Ob jung, ob alt, ob Frau oder Mann,
jeder ist integriert in Gottes Heilsplan.
Des Menschen Wille aber entscheidet,
ob Gottes Liebeswillen in ihm bleibet.
Wer sich hält an Gottes Wort im Leben,
dem wird Schutz und Segen mitgegeben!
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Frage:
Spürst Du den Halt, die Zuversicht und den Gewinn, die Wahrheit der biblischen Botschaft zu kennen und zu lieben?
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Zum Nachdenken: Gottes Wort ist Initialzündung und Kettenreaktion zugleich. Die Weisheit und Wahrheit wird in den weiteren Versen beispielhaft verdeutlicht. Ich zitiere die Lutherbibel. Setze bitte in den nachfolgenden Versen ein `Ich will ...` voran. Findest Du 7 Verben? V.10 z.B.: `Ich will dich suchen von ganzem Herzen … Ich will dein Wort behalten ...` usw. Wenn Du diese Aussagen mit Deinem Willen verbindest, wird Gottes Wort in Dir lebendig und fruchtbringend sichtbar!
(Der Psalm 119 wird das güldene ABC genannt, nach dem hebräischen Alphabet zu je 8 Versen aufgeteilt. Der Psalm zeigt dem Leser die Herrlichkeit des Wortes Gottes aus verschiedenen Gesichtspunkten und gilt als der längste Psalm mit 176 Versen). |
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| Mache dich, mein Geist, bereitgeistliches Kampfeslied
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1. Mache dich, mein Geist, bereit,
wache, fleh und bete,
damit nicht die böse Zeit
unverhofft eintrete;
denn es ist Satans List
über viele Frommen
zur Versuchung kommen.
2. Aber wache erst recht auf
von dem Sündenschlafe;
denn es folget sonst darauf
eine lange Strafe,
und die Not samt dem Tod
möchte dich in Sünden
unvermutet finden.
3. Bete aber auch dabei
mitten in dem Wachen;
denn der Herre muss dich frei
von dem allem machen,
was dich drückt und bestrickt,
dass du schläfrig bleibest
und sein Werk nicht treibest.
4. Ja, er will gebeten sein,
wenn er was soll geben;
er verlanget unser Schrein,
wenn wir wollen leben
und durch ihn unsern Sinn,
Feind, Welt, Fleisch und Sünden
kräftig überwinden.
5. Doch wohl gut, es muss uns schon
alles glücklich gehen,
wenn wir ihn durch seinen Sohn
im Gebet anflehen;
denn er will uns mit Füll
seiner Gunst beschütten,
wenn wir gläubig bitten.
6. Drum so lasst uns immerdar
wachen, flehen, beten,
weil die Angst, Not und Gefahr
immer näher treten;
denn die Zeit ist nicht weit,
da uns Gott wird richten
und die Welt vernichten
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(geistliches Kampfeslied, Autor: Johann Burchard Freystein (1671 - 1718))
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