|
|
|
|
Sie schreien, und der HERR hört, aus allen ihren Bedrängnissen rettet er sie.
Psalm 34,18
|
|
Aus der Tiefe rufe ich,
Herr, zu dir; erhöre mich,
deine Ohren gnädig leih,
merk die flehend Stimm dabei.
Aus der Tiefe rufe ich;
Sünden gehen über mich.
Willst du rechten, Herr, mit mir,
so besteh ich nicht vor dir.
|
Frage:
Worauf kann ich mich in meiner Not verlassen?
|
|
|
Zum Nachdenken: An den Deichen im Norddeutschen Küstengebiet sind sie zu finden: Unzählige Schafe, die am Deich leben, dort grasen und das Erdreich feststampfen. Einzelne Schafe können der Verlockung, frisches Gras hinter dem Zaun zu fressen, nicht widerstehen und stecken ihren Kopf durch das Zaungitter um es zu erreichen. Dabei bleibt so manches Schaf im Gitter stecken und kommt nicht mehr zurück.
Wie ist es mit mir? Auch ich kann mancherlei Versuchung nicht widerstehen und gerate ins Trudeln. Ich schreie zu meinem Heiland und möchte wieder umkehren. Ich weiß, dass Jesus mich aus meiner Not errettet. Dankbar darf ich zu Ihm reumütig umkehren. Denn mancherlei Versuchung führt in die Irre. Oder mehr noch: Sie schadet mir und birgt große Gefahren. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Nun danket Gott, erhebt und preisetBibellied zu Psalm 105
Danket dem HERRN und predigt seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!... Psalm 105 (Luther 1912) |
|
|
1. Nun danket Gott, erhebt und preiset
die Gnaden, die er euch erweiset,
und zeiget alle Völker an
die Wunder, die der Herr getan.
O Volk des Herrn, sein Eigentum,
besinge deines Gottes Ruhm.
2. Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke;
der Herr ist groß in seinem Werke.
Sucht doch sein freundlich Angesicht:
Den, der ihn sucht, verlässt er nicht.
Denkt an die Wunder, die er tat,
und was sein Mund versprochen hat.
3. O Israel, Gott herrscht auf Erden.
Er will von dir verherrlicht werden;
er denket ewig seines Bunds
und der Verheißung seines Munds,
die er den Vätern kundgetan:
Ich lass euch erben Kanaan.
4. Sie haben seine Treu erfahren,
da sie noch fremd und wenig waren;
sie zogen unter Gottes Hand
von einem Land zum andern Land.
Er schützte und bewahrte sie,
und seine Huld verließ sie nie.
5. Gott zog des Tages vor dem Volke,
den Weg zu weisen, in der Wolke,
und machte ihm die Nächte hell;
ließ springen aus dem Fels den Quell,
tat Wunder durch sein Machtgebot
uns speiste sie mit Himmelsbrot.
6. Das tat der Herr, weil er gedachte
des Bunds, den er mit Abram machte.
Er führte an seiner treuen Hand
sein Volk in das verheißne Land,
damit es diene seinem Gott
und dankbar halte sein Gebot.
7. O seht, wie Gott sein Volk regieret,
aus Angst und Not zur Ruhe führet.
Er hilft, damit man immerdar
sein Recht und sein Gesetz bewahr.
O wer ihn kennet, dient ihm gern.
Gelobt sei der Name des Herrn.
|
(Bibellied, Autor: 1,2,3,6 Johannes Stapfer 1775, 2,5,7 Matthias Jorissen 1798)
|
|
|