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Er hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Gott?
Micha 6,8
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Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir`s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.
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Frage:
Was ist denn der Wille Gottes?
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Zum Nachdenken: Gerade in der letzten Zeit vor der Entrückung möchte ich wie Paulus dem vor mir liegenden Ziel mit Furcht und Zittern entgegen gehen. Dabei möchte ich mich in aller Demut vor Gott beugen und mich ganz und gar an Jesus klammern. Denn nur mit und durch Ihn werde ich würdig empfunden werden auch entrückt zu werden.
Bis dahin muss ich dem in mir wohnendem Heiligen Geist immer mehr Raum in meinem Leben geben: Er möge mein selbstgerechtes Eigenleben unterbinden. Liebe üben und Recht tun bedeuten, dass ich dem Heiligen Geist Raum gebe, mein Herz zu reinigen damit ich Güte und Barmherzigkeit walten lassen kann; so dass ich nicht mehr eine fromme Gerechtigkeit heuchle. Ich schmiege mich an Jesus und tue meinen treuen Dienst in der Nachfolge ohne Eigenliebe und Heuchelei. Treu und demütig nehme ich tagtäglich mein Kreuz auf mich. |
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| Was ist Wahrheit?Lebensweisheitsgedicht zu Joh. 18,38
Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Joh. 18,38 (Luther 1912) |
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Einst hat Pilatus Jesus folgendes gesagt:
"Du bist als König der Juden bei mir angeklagt,
hast du dich wirklich als König dargestellt?"
"Ja", sagte Jesus, "als König - doch nicht von dieser Welt."
"Um die Wahrheit zu bezeugen bin ich geboren,
um der Wahrheit willen bin ich auserkoren.
Wer aus der Wahrheit ist, auf meine Stimme hört,
wird von weltlichen Lügen nicht mehr betört."
Pilatus weiß nichts mit Jesu Worten anzufangen,
wie kann er damit zu einem Urteil gelangen?
Begegnete ihm doch nur Trug und List -
wie soll er wissen was Wahrheit ist?
Maßstab der Wahrheit kann kein Mensch sein.
Niemand ist im Denken so aufrichtig und rein.
Ewig gültig wird uns von Gott die Wahrheit genannt,
doch erst durch Christus wurde sie uns bekannt.
Die Wahrheit zeigt uns, daß wir durch Sünde verloren.
Sie lehrt uns, dass Jesus zur Erlösung geboren.
Als Stellvertreter tritt er für uns ein,
wir werden mit Jesus im Himmel sein.
Unsichtbar sein Reich und nicht von dieser Welt,
doch Wesen und Glanz unser Leben erhellt.
Gott schenkt uns Frieden, der das Herz erfüllt,
auch wenn uns der Alltag in Kummer hüllt.
Gott lässt uns erkennen: wir sind geliebt!
Unverdient, ganz aus Gnaden er uns vergibt.
Das soll ein Maßstab für unser Handeln sein,
für göttliche Werte, die echt, gut sind und rein.
Was des Gläubigen Hoffnung und Heil betrifft
hat Gott offenbart in Heiliger Schrift.
All dies ist Wahrheit, so absolut -
so felsenfest sicher und unendlich gut.
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(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Ursula Wulf, 2005)
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