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Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!
1. Thessalonicher 5,23
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Zu dir, Herr Jesu, komme ich,
nachdem du so gar freundlich
mich zu dir hast heißen kommen.
Mich drücket meiner Sünden Last,
sie läßt mir keine Ruh noch Rast;
würd sie mir nicht benommen,
so müßt darunter ich vergehn,
ich könnte nicht vor Gott bestehn,
vor dem die Himmel selbst nicht rein,
ich müßt ein Kind des Todes sein.
Herr Jesu Christ,
mein Trost und Licht, mein Trost und Licht,
erquicke mich und laß mich nicht!
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Frage:
Sehnst du dich danach heil zu werden?
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Zum Nachdenken: Der heilige Gott ist es, der mich durch und durch heiligt. Ich selbst muss keinerlei Leistungen erbringen. Alles geschieht allein durch Seine Gnade und Barmherzigkeit. Ich muss eine passive Haltung einnehmen mit geöffneten Händen. Nichts kann ich darbringen.
Gott selbst hat nicht nur meinen Geist und meine Seele im Blick, sondern auch meinen Körper. Seine Heiligung vollzieht sich schrittweise mit dem Ziel, ohne Strafe in die Herrlichkeit bei Jesus Christus einzugehen. Alles vollzieht sich nach Gottes Plan. Demütig nehme ich dies im Glauben an und beuge mich vor Seiner Allmacht. Gott selbst vollendet Sein Werk, weil ER mich liebt. Auch wenn ich wanke, ist ER treu und gerecht. ER bringt mich durch, weil ER zu Seinem Wort steht. Ich kann mich fallen lassen und Ihm getrost vertrauen. |
| Gedichte und Lieder zum Christlichen Leben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christliche Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gott dienen ist geistliche Speise (Joh. 4,34)Glaubenslebensgedicht zu Joh. 4,34
Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. Joh. 4,34 (Luther 1912) |
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Gott dienen bedeutet zum einen Lebenssinn
zum andren Berufung und inneren Gewinn!
Aber ihm zu dienen sollte auch ein Dank sein,
für das was er tat, dass von Sünden er wäscht rein.
Darum, lieber Freund, lass Dich nun konkret fragen:
Wozu beruft DICH Gott? Was willst Du sagen?
Frag Dich: Welchen Plan hat Gott für Dein Leben?
Was sollst Du tun und wonach letztlich streben?
Darum, oh Mensch, wache auf und sei gescheit,
bist Du in der Tat für Gott, den Herrn bereit?
Wenn wir einmal den Herrn von Antlitz sehen,
kannst Du dann auch vor Gott, dem Herrn, bestehen?
Oder wirst Du dann stehen, ganz beklommen,
weit ab von all den Erlösten und Frommen,
die in dem Buch des Lebens zu finden sind -
drum frag Dich: "Bin ich auch wirklich Gottes Kind"?
Nur solchen Menschen, die der Geist Gottes treibt,
gebührt nach dem Wort Gottes die Seligkeit,
nur sie können sich Gottes Kinder nennen,
nur diese sind es, die den Herren kennen!
Für einen Christen gilt - das ist doch klar -
egal wie vor der Umkehr das Leben war,
Gottes Willen auch von Herzen gern zu tun,
und nicht nur zu schlafen und immer zu ruhn.
Zum Christ sein gehört die Botschaft raus zu tragen,
und das soll jeder Christ auch tun und wagen,
Jesu letzte Worte (egal ob man es mag)
waren ja ohne Zweifel der Missionsauftrag!
Jesus selbst lebte diesen Auftrag uns vor,
darum sei darin nicht träge und kein Tor,
oder weisst Du nicht, welche Kraft darin steckt?
Hat Dich denn Gottes Geist hier noch nicht erweckt?
Drum denke jetzt mal nach und sei ganz gescheit,
denn Jesus selbst ging darin sogar so weit,
und sagte klipp und klar auf seiner Reise:
"Gottes Willen zu tun ist meine Speise!"
Gehorsam bewirkt ja viel Frieden und Kraft,
weil Gottes Geist Großes dann in uns schafft.
Erkennst Du denn jetzt auch was Du verlierst,
wenn Du nicht nach Gottes Weisungen gierst?
Jesus war vom Eifer für Gott "gefressen",
hast Du das vielleicht denn schon vergessen?
Ja, im Tempel kämpfte er einst sogar,
weil Gottes Heiligkeit ihm so wichtig war.
Sitzt Du vielleicht tatenlos und ganz stumm
und ziel- und kraftlos nur immer herum?
Dann steh jetzt gleich auf und packe mit an,
siehst Du nicht, was Gott mit Dir schaffen kann?
Sieh Dir Paulus und all die Apostel an,
was Gott durch gehorsame Menschen getan.
Weisst Du, welchen Plan Gott für Dein Leben hat?
Den zu Tun macht erst des Herzens Sehnen "satt"!
Es muss nicht immer äußerlich Großes sein,
nur Gott treu zu dienen gilt es ganz allein.
Aufgaben hat Gott verschiedener Arten,
frag ihn nach Deiner und lass ihn nicht warten!
Tu aufrichtig Buße: ändre Deinen Sinn
vom fleischlichen Wesen zum göttlichen hin,
halte Dein Herz immer von Sünden rein
und lass Jesus Herr Deines Lebens sein!
Jesus kam einst als Opferlamm in die Welt,
nur durch IHN wird Friede mit Gott hergestellt!
ER vollbrachte das, was sonst keiner kann,
dank ihm dafür - fang gleich jetzt damit an!
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(Glaubenslebensgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)
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