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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Hilfe-, Trost- und Ermutigungsgedichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ermutigungsgedichte und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Hoffnung im LeidTrostgedicht zu Psalm 73,23-26
Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich in Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Psalm 73,23-26 (Luther 1912) |
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(Leidbewältigung)
Menschen erleben schwere Zeiten,
die sie natürlich gerne vermeiden.
Sind schwierige Phasen nur negativ
oder entwickeln sie sich auch effektiv?
Verluste sind sehr entmutigend,
Verzweiflung entsetzlich enttäuschend.
Fragen formen ein Warum oder Wozu,
sie schaffen Zweifel, Angst und Unruh!
Menschen, die mit Gott gehen,
können auch manches nicht verstehen.
Welchen Sinn haben Kampf und Leid?
Klagend die Seele zum Himmel schreit!
Gott, hilf, richte mich auf in meiner Not,
nimm weg, was mich kräftezehrend bedroht!
Vater, in Jesu Namen, schenk mir Befreiung,
ich vertraue DEINER göttlichen Verheißung!
Gerade in harten Zeiten standst DU mir bei,
von nagenden Ängsten machtest DU mich frei.
Bald sah ich in meinem Unglück tiefen Sinn,
denn ich durfte daraus lernen mit Gewinn!
Das “Tal der Dürre” führte mich neu zu Gott
und holte mich aus der Verbitterung Trott.
ER verwandelte Tränen in tiefe Freude.
Mit großem Dank ich das bezeuge!
Beispiel eines Leidgeprüften - David: Psalm 42,10-12; 73,23-26; 143,11
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(Trostgedicht, Autor: Ingolf Braun, 2022)
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