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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Lieben heißt...Glaubenslebensgedicht zu Markus 12, 30-31
und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften." Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese. Markus 12, 30-31 (Luther 1912) |
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Lieben heißt den Hass der Welt zu überwinden,
nach einem Streit den Weg zur Versöhnung und des Friedens zu finden.
Lieben heißt das Leid der Anderen nicht zu übersehen,
sondern selbst bei eig'ner Not noch den Weg zum Nächsten zu geh'n.
Lieben heißt stets auch den anderen Menschen zu sehen,
sich nicht wie ein Kreisel immer nur um sich selbst zu drehen.
Liebe opfert sich und gibt sich hin,
doch gerade darin liegt der Liebe Sinn.
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(Glaubenslebensgedicht, Autor: Ekkehard Walter, 2018)
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