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Sie schreien, und der HERR hört, aus allen ihren Bedrängnissen rettet er sie.
Psalm 34,18
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Aus der Tiefe rufe ich,
Herr, zu dir; erhöre mich,
deine Ohren gnädig leih,
merk die flehend Stimm dabei.
Aus der Tiefe rufe ich;
Sünden gehen über mich.
Willst du rechten, Herr, mit mir,
so besteh ich nicht vor dir.
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Frage:
Worauf kann ich mich in meiner Not verlassen?
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Zum Nachdenken: An den Deichen im Norddeutschen Küstengebiet sind sie zu finden: Unzählige Schafe, die am Deich leben, dort grasen und das Erdreich feststampfen. Einzelne Schafe können der Verlockung, frisches Gras hinter dem Zaun zu fressen, nicht widerstehen und stecken ihren Kopf durch das Zaungitter um es zu erreichen. Dabei bleibt so manches Schaf im Gitter stecken und kommt nicht mehr zurück.
Wie ist es mit mir? Auch ich kann mancherlei Versuchung nicht widerstehen und gerate ins Trudeln. Ich schreie zu meinem Heiland und möchte wieder umkehren. Ich weiß, dass Jesus mich aus meiner Not errettet. Dankbar darf ich zu Ihm reumütig umkehren. Denn mancherlei Versuchung führt in die Irre. Oder mehr noch: Sie schadet mir und birgt große Gefahren. |
| Gedichte über Gott und sein Wesen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gotteslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ich bin´sGottesgedicht
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Sie trug den Krug zur Jakobsquelle,
leer das Gefäß, leer ihre Seele.
Nur einer konnte sie erfüllen,
nur einer all ihr Sehnen stillen.
„Ich bin`s!" (Johannes 4,26)
Dort – ein Gespenst! –
Die Jünger schauen entsetzt aufs Meer
und schrei'n vor Grauen.-
Ein Wort ließ ihren Blick erhellen,
es schallte über Meer und Wellen:
„Ich bin‘s!“ (Markus 6,50)
"Wen sucht ihr denn?“ hört man ihn fragen.
Er stand vor Feinden ohne Zagen.
Und diese ließ ein Wort erschüttern,
zu Boden fallen und erzittern:
„Ich bin‘s!“ (Johannes 18,5)
Ein Wort war‘s als er auferstanden,
an dem die Jünger ihn erkannten.
Dem Zweifel machte es ein Ende:
“Seht meine Füße, meine Hände:
Ich bin‘s!“ (Lukas 24,39)
Für mich trägt er auch diesen Namen,
und wenn mir manchmal Zweifel kamen
in Krankheit, Kummer, Not und Schmerzen,
sprach er mit liebend warmen Herzen:
„Ich bin‘s!“
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(Gottesgedicht, Autor: Toni Jung (1918 – 2014))
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