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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Die größte aber ist die LIEBEHochzeitsgedicht zu 1. Kor. 13,13
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe. 1. Kor. 13,13 (Schlachter 2000) |
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Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei,
doch die Liebe ist die größte dabei.
Wenn Ihr Eure Liebe bewahrt und pflegt,
sie dann auch liebliche Früchte trägt.
Möge der Glaube Eure Grundfeste sein,
mit Gott im Bunde seid Ihr niemals allein.
Möget Ihr nie ohne Hoffnung leben,
Euch treu sein, Euch achten, Euch immer vergeben,
dann wird Euch die Liebe stets begleiten
und niemals erkalten zu allen Zeiten.
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(Hochzeitsgedicht, Autor: Brunhilde Rusch, 2015)
Copyright © by Brunhilde Rusch, 2015, www.christliche-gedichte.de
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