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Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.
Jesaja 61,10
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Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid;
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.
Ich glaub an Jesum, welcher spricht:
Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht.
Gottlob, ich bin schon frei gemacht,
und meine Schuld ist weggebracht.
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Frage:
Wie kann ich vor Gott bestehen?
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Zum Nachdenken: Ich selber würde es trotz aller Anstrengung, trotz aller gut gemeinter Nachfolge niemals schaffen vor Gott zu bestehen. Immer wieder macht sich die Sünde in mir breit und bewirkt die Trennung zwischen mir und Gott. Gott sei ewiglich Dank, dass ER seinen Sohn, der ohne Sünde war, zur Sünde gemacht hat und die Trennung zu Gott aufgehoben hat. ER kleidet mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit und mit dem Kleid des Heils. Nur indem ich Jesus habe und seine Gerechtigkeit, ist meine Trennung zu Gott aufgehoben; ist mein Zugang zu dem Heiligen Gott frei; bin ich wieder versöhnt mit IHM. Gott schaut auf Jesus, wenn ER auf mich sieht und alles ist gut. Ich will mich in Jesus bergen und IHM danken allezeit. |
| Erbauung, Heilsgewissheit, Sündentilgung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erbauungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Düsterer Morgen im NovemberErbauungsgedicht
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Es dunkelt lang am frühen Morgen,
die Nacht nur zögernd weicht dem Licht.
Und mancher wacht schon voller Sorgen,
denkt trübe an der Arbeit Pflicht.
In Bus und Bahnen mürrisch‘ Leute,
die müde und verbraucht ausseh’n.
Man lebt nur für das rasche Heute
und will den Morgen gar nicht seh’n.
Manch einer stiert in seine Zeitung,
ein anderer liest in dem Roman.
Vom Horoskop erhofft man Leitung,
jedoch, man glaubt nicht recht daran.
Mir gegenüber sitzt ein Mann,
der hat ein großes Buch vor sich.
Er blättert darin dann und wann,
was ist das bloß? Ich wundere mich.
Da lächelt er mir froh entgegen:
„Ja, schau’n Sie nur in Gottes Wort,
geleitet Sie auf allen Wegen,
bis in die Zukunft fort und fort.“
Ich nicke dankbar und sag‘ froh:
„Ich danke Ihnen für dies Wort.
Auch ich mach‘ es jetzt ebenso
und les die Bibel hier am Ort!“
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(Erbauungsgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2014)
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