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Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.
Jesaja 61,10
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Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid;
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.
Ich glaub an Jesum, welcher spricht:
Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht.
Gottlob, ich bin schon frei gemacht,
und meine Schuld ist weggebracht.
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Frage:
Wie kann ich vor Gott bestehen?
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Zum Nachdenken: Ich selber würde es trotz aller Anstrengung, trotz aller gut gemeinter Nachfolge niemals schaffen vor Gott zu bestehen. Immer wieder macht sich die Sünde in mir breit und bewirkt die Trennung zwischen mir und Gott. Gott sei ewiglich Dank, dass ER seinen Sohn, der ohne Sünde war, zur Sünde gemacht hat und die Trennung zu Gott aufgehoben hat. ER kleidet mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit und mit dem Kleid des Heils. Nur indem ich Jesus habe und seine Gerechtigkeit, ist meine Trennung zu Gott aufgehoben; ist mein Zugang zu dem Heiligen Gott frei; bin ich wieder versöhnt mit IHM. Gott schaut auf Jesus, wenn ER auf mich sieht und alles ist gut. Ich will mich in Jesus bergen und IHM danken allezeit. |
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| SpiegelblickBibelgedicht zu 2. Kor. 13,5
Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; prüfet euch selbst! Oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr untüchtig seid. 2. Kor. 13,5 (Luther 1912) |
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Wir werfen täglich mit Geschick
in den Spiegel manchen Blick,
um zu uns’rem Wohlergehen
von Kopf bis Fuß gut da zu stehen.
Solche Blicke sind uns wichtig
und wir schauen meistens richtig,
damit kein Mißgeschick passiert,
denn sonst sind wir schnell blamiert.
Fatal ist's, wenn der Spiegel blind,
weil wir nicht klar zu sehen sind.
Ganz ähnlich auch, wenn er entzwei,
weil das Spiegelbild nicht einwandfrei.
Was unternehmen wir nicht alle
in einem solchen schlimmen Falle?
Wir eilen, ins Geschäft zu laufen,
einen neuen Spiegel einzukaufen.
Wenn wir uns dann vorm Spiegel drehen
können wir uns wieder sehen,
und das Bild, jetzt klar und rein,
verhilft uns zum Zufriedensein.
Doch lassen wir den Spiegel blind,
weil wir es so zufrieden sind,
werden wir, so möcht ich’s nennen,
uns unzureichend nur erkennen.
Dann erscheinen wir, ich sag es mild,
vielleicht in einem schlechten Bild.
Das kann die Umwelt nicht verstehen,
weil wir uns nicht mehr ähnlich sehen.
Und jetzt geschieht, was uns nicht paßt
und uns auch vorwiegend verhaßt:
Von Bekannten wird uns ungehalten
ein intakter Spiegel vorgehalten,
damit wir eilig mit Erschrecken
Entstellungen an uns entdecken.
Das ist bisweilen sicher kleinlich
aber meistenteils sehr peinlich.
Die Bibel ist ein heiler Spiegel.
Folgst du ihr geb’ ich Brief und Siegel,
daß dir bis in die Ewigkeit
erspart wird schlimmste Peinlichkeit.
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(Bibelgedicht, Autor: Martin Volpert, 2008)
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