|
|
|
|
Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
|
|
Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
|
Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
|
|
|
Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Lebensweisheiten-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| "STATIONEN DES LEBENS"Lebensweisheitsgedicht
|
Bereits als Kind könnt‘ man sich fragen:
Werd ich geliebt an allen Tagen?
Bin ich erwünscht auf dieser Welt
oder regiert das liebe Geld?
Ob sich die Eltern wirklich lieben
oder sind sie schon bald geschieden?
Die Kinder haben’s manchmal schwer,
sind oft geworfen hin und her.
Die Eltern sollten sich doch lieben
und sich im Alltag nicht bekriegen.
Denn Kinder brauchen allezeit,
viel Liebe und Geborgenheit.
Schon bald beginnt der Ernst für’s Leben,
die Schule will uns Wissen geben.
Es wird gelernt und auch studiert,
dass man im Leben nicht verliert.
Der Mensch, er braucht für’s Leben Werte,
zum übersteh’n des Lebens Härte.
Der Egoismus kommt mit Wucht,
ein jeder seinen Vorteil sucht.
Man merkt’s bei Jungen und bei Alten,
die Liebe wird sehr schnell erkalten.
Doch in der schönen Jugendzeit,
da bräucht ein junger Mensch Geleit.
´Nen Job zu finden ist nicht leicht,
wenn man ihn hat, ist viel erreicht.
Wer Arbeit hat, ist nicht in Not,
denn er verdient sein täglich Brot.
Man wird einmal Familie haben
Verantwortung muss man dann tragen.
Es kommt die Zeit der Partnersuche,
wer steht bei uns sehr gut „zu Buche“?
Man möcht‘ den rechten Partner finden,
um sich für’s Leben ganz zu binden.
Diese Entscheidung ist sehr wichtig,
sonst ist die Ehe sehr bald nichtig.
Der Alltag hat’s denn schon bewiesen:
Es gibt sehr oft Beziehungskrisen.
Einer zieht hin, der andere her,
das macht das Leben wirklich schwer.
D’rum lässt sich oft nicht vermeiden
Dass sich so viele lassen scheiden.
Der Mensch – er ist der Sünde Knecht,
d’rum läuft’s im Leben oftmals schlecht.
Weil er will leben ohne Gott,
kämpft er sich durch den Tagestrott.
Dabei müßt‘ er doch nur sein Leben,
dem Heiland Jesus Christus geben.
Die Bibel sagt: Gott ist die Liebe,
er ist für uns auch noch der Friede.
Gibt Zuversicht an jedem Tag,
egal, was da auch kommen mag.
Und zeigen wir ihm ehrlich Reue,
wirkt sein Geist Güte, Sanftmut, Treue.
Gott hat Jesu irdisch‘ Leben,
für uns’re Schuld an’s Kreuz gegeben.
Wer das nun glaubt, ja der ist frei,
der bleibe Jesus immer treu!
Geht dann zu Ende uns’re Zeit,
leben wir doch in Ewigkeit.
|
(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Hermann Wohlgenannt, 2011)
Copyright © by Hermann Wohlgenannt, 2011, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
|
|