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Lieber Herr, ich habe so viel auf dem Herzen.
Also erzähle ich DIR jetzt von meinen Schmerzen.
Ich wende mich zum wiederholten Male
an DEINE göttliche Leitzentrale!
Weil DU, Herr, mich selbst dazu ermutigst,
sage ich DIR frei heraus, was mich bedrängt.
DU treusorgender Vater, gib mir genügend Kraft,
damit DEIN Wille in mir weiten Raum schafft!
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Frage:
Kannst du Dich (noch) dankbar darauf besinnen, wie oft Gott Dir in schwierigen Situationen geholfen hat? (Ps.103,2)
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Zum Nachdenken: BETEN ist wie das Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück. Jemand sagte: Wenn der Mensch horcht, redet Gott. Wenn der Mensch gehorcht (rudert), handelt Gott. Danke, Herr, dass DU mich stärkst, wenn ich schwach bin und DEINE Hilfe brauche, die DU gerne gibst. Immer wieder neu. Danke Herr, für Deine unendliche Geduld und Liebe mit mir! |
| Gottes unverdiente Güte und Gnade | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgnade-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ihr armen Sünder, kommt zu HaufBegnadigungslied, Melodie: Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn
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1. Ihr armen Sünder, kommt zu Hauf,
kommt eilig, kommt und macht euch auf,
mühselig und beladen!
Hier öffnet sich das Jesusherz
für alle, die in Reu und Schmerz
erkennen ihren Schaden.
2. Es heißt: Er nimmt die Sünder an!
Drum komm, dein Jesus will und kann
dich retten und umarmen;
komm weinend, komm in wahrer Buß
und fall im Glauben ihm zu Fuß!
Er wird sich dein erbarmen.
3. Ein Hirt verläßt sein Schäflein nicht,
dem´s in der Irr an Hilf gebricht,
er sucht es mit Verlangen;
er läßt die neunundneunzig stehn
und sie gar in der Wüste gehn,
das eine zu umfangen.
4. Es sucht der liebste Jesus Christ
das Schäflein, das verloren ist,
bis daß er´s hat gefunden.
So laß dich finden, liebe Seel,
und flieh in Jesu Wundenhöhl!
Noch sind die Gnadenstunden.
5. O Jesu, deine Lieb ist groß,
ich komm mühselig, nackt und bloß,
ach laß mich Gnade finden!
Ich bin ein Schaf, das sich verirrt;
ach nimm mich auf, ich bin verwirrt;
im Strick und Netz der Sünden.
6. Ach wehe mir, daß ich von dir
gewichen bin zum Abgrund schier,
ach laß mich wiederkehren
zu deiner Herde, nimm mich an
und mach mich frei vom Fluch und Bann!
Dies ist mein Herzbegehren.
7. Laß mich dein Schäflein ewig sein,
sei du mein treuer Hirt allein
im Leben und im Sterben.
Laß mich verleugnen Welt und Sünd
und laß mich als ein Gotteskind
um dich, mein Heil, nur werben.
8. Ich will von nun an sagen ab
der Sündenlust bis in mein Grab
und in dem neuen Leben
in Heiligkeit, Gerechtigkeit
dir dienen noch die kurze Zeit,
die mir zum Heil gegeben.
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(Begnadigungslied, Autor: Laurentius Laurenti (1660-1722))
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