Gottes Güte & Gnade

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.09.2023

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Vergebung nur durch Jesus Christus!

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es

Epheser 2,8

Ich bin unreine Asch´ und Erd´,
und auch davon gebauet,
der Würmer Speis´, und nimmer wert,
dass mich Dein Aug´ anschauet.
Herr, alles dies ist Dir bekannt;
entziehest Du mir Deine Hand,
so kann ich nicht bestehen.

Frage: Sind wir uns unserer absoluten Abhängigkeit vom heiligen Gott und Seiner Gnade bewusst?

Zum Bedenken: Als Jesaja von Gott berufen wurde und Gottes Heiligkeit erblickte, wurde er sich seiner Sündhaftigkeit im Kontrast zu Gottes Heiligkeit bewusst und rief: `Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen` (Jesaja 6,5). Aus uns heraus haben wir keine Chance vor dem heiligen Gott bestehen zu können und sind ganz auf Gottes Gnade angewiesen! Dies sollte uns demütig machen!

( Link-Tipp zum Thema: www.christliche-gedichte.de/?pg=13113 )

Gottes unverdiente Güte und Gnade

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Gottes Güte


In Demut tief verbeuge
ich mich allmächt'ger Gott,
du zeigst uns deine Liebe
und hilfst aus mancher Not.

In Ehrfurcht seh' ich Wunder,
die du uns Menschen schenkst,
unfassbar zu begreifen,
wie du die Schritte lenkst.

Wie dankbar bin ich Herr
für deine großen Werke.
Die unverdiente Liebe,
Barmherzigkeit und Stärke.

(Autor: Herta Marie Nettke)

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H E I M W E H !

zu Johannes 14,6


Es gibt ein Land in der Ewigkeit,
wie komme ich da nur hinein? –
Oh großer GOTT der HERRLICHKEIT,
sag´ mir den Weg, den Weg allein!

Den Weg kann kein Mensch alleine gehen,
gib auf, Sünder, es hat keinen Sinn,
wer Mich anruft unter den verlorenen Seelen,
dem zeige ICH den Weg, den WEG zu GOTT hin.

ICH, JESUS, bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN,
ICH führe dich zum ewigen VATERHAUS heim.
Willst du Mir dein Herz von ganzem Herzen geben,
wasche ICH dich in Meinem heiligen BLUTE rein.

ICH lebe! Und will auch dir Leben schenken.
Aus Mir wirst du neu und heilig geboren.
ICH will dich hirten und nach Hause lenken,
komm zu Mir verlorene Tochter, verlorener Sohn!

ICH, JESUS CHRISTUS, dein HERR und dein GOTT,
habe an Meinem KREUZ schon deiner gedacht,
dich zu befreien aus aller Sünde, Schuld und Not.
In LIEBE ist alles durch Mich für dich vollbracht!

Siehe, nun ist „DER WEG“ dir wohlbekannt,
ergreif´ Meine RETTERHAND! ICH bin ewig treu
und führe dich heim ins gelobte LAND,
ICH, GOTT, mache dich und alles neu!
Amen.

(Autor: KaRo)

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Hadern mit Gott


Gott, bist Du fort in diesen Tagen?
Gott, hörst Du nicht mein lautes Klagen?
Ich schreie zu Dir in höchster Not!
Und fürchte mich vor’m bitt’ren Tod.

Kannst Du denn schweigen und nichts tun?
Bleibst Du im Himmel, um zu ruh’n?
Rührt Dich denn nicht mein großes Leiden?
Soll ich tatsächlich nun hinscheiden?

Gibst Du mir Sünder eine Chance:
Bring ich mein Leben in Balance!
Doch schließlich gilt, wie ich’s schon sehe
Dein Wort und auch Dein Will‘ geschehe!

So nimm mich nun in Gnaden an,
vergiss was Böses ich getan.
Führ mich auf Wegen nah und weit,
bis endlich in die Ewigkeit!

(Autor: Johannes Kandel)

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Herr deine Gnade sie fällt auf mein Leben


Herr deine Gnade sie fällt auf mein Leben,
so wie der Regen auf dürres Land.
Herr, deine Gnade sie durchdringt mich
so wie Wasser die Erde und den Sand.

Du schenkst mir Gnade, überströmend und mehr.
Du bist barmherzig, denn du bist der Herr.
Du bist das Wasser, das auf mich fällt,
du bist der Eine, der mich trägt und hält.

Herr deine Gnade sie fällt auf mein Leben,
so wie die Wärme von Sonne und Licht.
Herr, deine Gnade sie durchbringt mich,
so wie der Morgen das Dunkle durchbricht.

Du schenkst mir Gnade überströmend und mehr.
Du bist barmherzig, denn du bist der Herr.
Du bist das Licht, das mich erhellt,
wenn die Dunkelheit auf mein Leben fällt.

Herr deine Gnade sie fällt auf mein Leben,
so wie der Wind der belebt und erfrischt.
Herr deine Gnade sie durchdringt mich
so wie die Liebe den Hass durchbricht.

Du schenkst mir Gnade überströmend und mehr.
Du bist barmherzig, denn du bist der Herr.
Du bist der Wind, der mich umweht,
du bist der Eine der mich liebt und versteht.

(Autor: Elvira Strömmer)

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Herr Gott, du bist die Zuflucht aller Zeiten


1. Herr Gott, du bist die Zuflucht aller Zeiten,
denn du bist Gott in allen Ewigkeiten;
du warest schon, eh´ Erd´ und Himmel ward,
eh´ noch dein Arm sich uns geoffenbart.

2. Was bin ich, Herr, und alle Menschenkinder?
Staub ist vor dir der Heil´ge, wie der Sünder.
Wie schnell entflieht doch unser Leben hier!
Du Höchster, du nur bleibest für und für.

3. Du hast vorhin die Erde zubereitet,
dein Arm hat alle Himmel ausgebreitet;
doch sie vergehn, veralten wie ein Kleid;
du aber bleibst in alle Ewigkeit.

4. Es werden noch die Himmel mit der Erden
wie ein Gewand von dir verwandelt werden;
du bleibst; dein unverändert Licht erglänzt,
von keiner Zeiten Wechsel je begränzt.

5. Das ist der Trost, die Hoffnung deiner Knechte,
sie schaun auf dich, es schützt sie deine Rechte;
du läßt ihr Herz sich ewig deiner freun,
und bleibst ihr Gott, denn sie sind ewig dein.

6. Das sei mein Trost, mein Licht zu allen Stunden,
so steh´ ich in der Angst unüberwunden;
nicht Tod noch Grab trennt mich, o Gott, von dir;
mein Fels, mein Heil, das bleibst du ewig mir!

(Autor: unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Herr von unendlichem Erbarmen

zu Psalm 103,13


1. Herr von unendlichem Erbarmen,
du unergründlich Liebesmeer,
ich danke dir mit andern Armen,
mit einem ganzen Sündenheer
für deine Huld in Jesu Christ,
die von der Welt gewesen ist.

2. Für dein so allgemein Erlösen,
für die Bezahlung aller Schuld,
für deinen Ruf an alle Bösen
und für das Wort von deiner Huld
ja für die Kraft in deinem Wort
dankt dir mein Herze hier und dort.

3. Für deinen heilgen Geist der Liebe,
der Glauben wirkt in unserm Geist,
weil doch des Glaubens Kraft und Triebe
ein Werk der Allmacht Gottes heißt;
für die Befestigung darin
dankt dir mein neugeschaffner Sinn.

4. Für dein so tröstliches Versprechen,
daß deine Gnade ewig sei;
wenn Berge bersten, Hügel brechen,
steht doch dein Bund und deine Treu;
wenn Erd und Himmel weicht und fällt,
so lebt doch Gott, der Glauben hält.

5. Für deine teuren Sakramente
als Siegel deiner wahren Schrift,
wo Gott, damit ich glauben könnte,
ein Denkmal seiner Wunder stift:
für diese Gnaden in der Zeit
dankt dir mein Herz in Ewigkeit.

6. Ja Mund und Herze soll dir danken,
doch bittet auch mein Herz und Mund:
Laß weder Mund noch Herze wanken
und gründe mich auf diesen Grund!
Erhalte nur durch deine Treu
mich bis ans Ende auch dabei!

7. Laß mich in Liebe heilig leben,
unsträflich, dir zum Lobe, sein;
versichre mein Herz darneben,
es reiße keine Lust noch Pein
mich von der Liebe Gottes hin,
weil ich in Jesu Christo bin.

8. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Leiden,
was Welt und Hölle in sich schließt,
nichts soll mich von der Liebe scheiden,
die da in Christo Jesu ist.
Ja Amen, Vater aller Treu,
zähl mich den Auserwählten bei!

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Herr, bewahre mich in der Welt


1. Herr, bewahre mich in der Welt,
wo das Böse noch regiert.
Sei mir ein Licht, das den Weg erhellt,
der mich zur Erlösung führt.

2. Du gehst mir auf dem Weg voran,
du bist treu bis in den Tod.
Herr, deine Gnad‘ macht mir frei die Bahn,
sie führt aus der Sünde Not.

3. Stärke du meinen schwachen Geist,
lass auch mich in Treue stehn.
Dort, wo die Seele die Liebe preist,
lass mich dir ins Antlitz sehn.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Ich bin Dein – Du hast mich Dir erkaufet


1. Ich bin Dein – Du hast mich Dir erkaufet
von der ew´gen Höllenglut.
Mich in Deinen Opfertod getaufet,
mich entsündigt durch Dein Blut;
Ach, und dann – o namenloses Lieben! –
Mich in Deine Jesushand geschrieben,
daß mich auch kein Todesbann
ewig Dir entreißen kann.

2. Ich bin Dein – Du hast mich nicht verstoßen,
schnöd´ und sündig, wie ich bin,
ungetreu im kleinen und im großen
und von undankbarem Sinn;
Hast auf Mutterarmen mich getragen,
mich getröstet in des Herzens Zagen
und die Schuld, die Dich gekränkt,
in das tiefe Meer versenkt.

3. Ich bin Dein – trotz Sünde, Welt und Teufel –
Jesus bleibt mein Herr und Gott! –
Ich bin Dein, trotz aller bangen Zweifel,
trotz der Feinde Hohn und Spott.
Halt´ mich fest zum Preise Deinem Namen!
Sprich zu meinem Fleh´n Dein Ja und Amen!
Und wenn einst mein Auge bricht,
laß mich seh´n Dein Angesicht!

(Autor: Gustav Knak (1806 - 1878))



Ich glaube...


Ich glaube, dass ich aus Gnade Gottes Kind darf sein,
ich glaube, dass der Heiland in mein Herzenshaus zog ein.
Ich glaube, dass Gott, Vater mich zu seinem Sohn erwählt
und dass er mich aus Liebe seinem Bundesvolk zuzählt.

Ich lob` ihn, dass er mich aus Sündenschmutz gerückt,
ich lob` ihn, weil ich auf Golgatha die Liebe Jesu hab` erblickt.
Ich lobe ihn, dass Gott seinen eignen Sohn für mich hingab
und dass ich durch sein Sterben ewges Leben hab.

Ich trau` ihm, dass er bald auf diese Erde wiederkehrt,
ich trau` ihm, dass er vieler Weinen dann in Lobgesang umkehrt.
Ich trau` ihm, dass er mir den neuen Leib im Himmel gibt
und dass er dort die krönet, die er hier so sehr geliebt.

Ich weiß es, dass Gott nimmer meiner Sündenschuld gedenkt,
ich weiß es, dass er sie ins Meer der Gnade hat versenkt.
Ich weiß, dass Jesus mir die Wohnung hält bereit,
wenn ich nach meinem Sterben zieh` zur Himmelsherrlichkeit.

(Autor: Heinrich Ardüser)

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Ich hab mich versteckt


Ich hab mich versteckt,
doch du hast mich gefunden.
Ich war verletzt,
doch du heiltest meine Wunden.

Ich lief vor dir weg,
doch du warst schneller als ich.
Ich war verloren,
doch du, du rettetest mich.

Deine Liebe ist unbegreiflich, Herr.
Deine Gnade tiefer als das Meer.
Deine Treue grenzenlos.
Deine Güte unbeschreiblich groß.

Es gibt nur einen, der so ist.
Und das bist du, Herr Jesu Christ.

(Autor: Andreas Schomburg)

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Ich weiß ein lieblich Engelspiel


1. Ich weiß ein lieblich Engelspiel,
da ist alls Leid zergangen;
im Himmelreich ist Freude
viel ohn Endesziel,
dahin soll uns verlangen.

2. Weil uns Gott durch die Gnade
sein wollt lieblich dahin weisen,
so steh auf, edle Seele mein,
tracht da hinein, sein Lob
sollst immer preisen.

3. Der Winter kalt, der Sünden Zeit
die haben bald ein Ende;
kehr dich zu Gott, der dir verzeiht;
darum ihn bitt mit Herzen und mit Händen!

4. Schlaf oder wach, lieg oder geh,
so steh allzeit in Sorgen, bitt Gott,
daß er dir gebe Reu all Tage neu
den Abend und den Morgen.

5. Aus Herzen tief andächtiglich
sollst du mit Reue sprechen:
Ach reicher Gott vom Himmelreich,
nun wollst du dich an meiner Sünd nicht rächen!

6. Ich weiß, daß Gott ist also gut,
daß er dir Gnad will geben,
kehrst du von Sünden deinen Mut.
Wer also tut, der kommt ins ewg Leben.

(Autor: Heinrich von Laufenberg (1390 - 1460))



Ich weiß noch keinen bessern Herrn


1. Ich weiß noch keinen bessern Herrn;
was mir gefällt, das tut er gern.
Doch weiß ich keinen schlimmern Knecht,
ich mach ihm keine Sache recht.

2. Gottlob, daß mir mein Herr vergibt
und mich aus freier Gnade liebt.
Gottlob, daß er mich dulden kann;
Gottlob, er nimmt die Sünder an.

3. Drum bleib ich stets bei diesem Herrn,
und das von ganzem Herzen gern.
Bei seinem Wort, in seinem Blut
hat´s meine Seele ewig gut.

(Autor: Ernst Gottlieb Woltersdorf (1725 - 1761))



Ihr armen Sünder, kommt zu Hauf


1. Ihr armen Sünder, kommt zu Hauf,
kommt eilig, kommt und macht euch auf,
mühselig und beladen!
Hier öffnet sich das Jesusherz
für alle, die in Reu und Schmerz
erkennen ihren Schaden.

2. Es heißt: Er nimmt die Sünder an!
Drum komm, dein Jesus will und kann
dich retten und umarmen;
komm weinend, komm in wahrer Buß
und fall im Glauben ihm zu Fuß!
Er wird sich dein erbarmen.

3. Ein Hirt verläßt sein Schäflein nicht,
dem´s in der Irr an Hilf gebricht,
er sucht es mit Verlangen;
er läßt die neunundneunzig stehn
und sie gar in der Wüste gehn,
das eine zu umfangen.

4. Es sucht der liebste Jesus Christ
das Schäflein, das verloren ist,
bis daß er´s hat gefunden.
So laß dich finden, liebe Seel,
und flieh in Jesu Wundenhöhl!
Noch sind die Gnadenstunden.

5. O Jesu, deine Lieb ist groß,
ich komm mühselig, nackt und bloß,
ach laß mich Gnade finden!
Ich bin ein Schaf, das sich verirrt;
ach nimm mich auf, ich bin verwirrt;
im Strick und Netz der Sünden.

6. Ach wehe mir, daß ich von dir
gewichen bin zum Abgrund schier,
ach laß mich wiederkehren
zu deiner Herde, nimm mich an
und mach mich frei vom Fluch und Bann!
Dies ist mein Herzbegehren.

7. Laß mich dein Schäflein ewig sein,
sei du mein treuer Hirt allein
im Leben und im Sterben.
Laß mich verleugnen Welt und Sünd
und laß mich als ein Gotteskind
um dich, mein Heil, nur werben.

8. Ich will von nun an sagen ab
der Sündenlust bis in mein Grab
und in dem neuen Leben
in Heiligkeit, Gerechtigkeit
dir dienen noch die kurze Zeit,
die mir zum Heil gegeben.

(Autor: Laurentius Laurenti (1660-1722))



Immer noch strahlst du


1. Immer noch strahlst du,
erleuchtende Liebe, durch Nächte,
lehrest die Völker der Erde
dein Licht, deine Rechte.
O daß doch bald jegliche Menschengestalt
Dank und Verehrung dir brächte!

2. Immer noch nahst du,
errettenden Liebe,
den Sündern, rufest noch immer:
„Kehrt wieder!“ abtrünningen Kindern;
suchst, als der Hirt, was sich in Wüsten verirrt;
nichts kann im Suchen dich hindern.

3. Immer noch stärkst du,
allmächtige Liebe, die Seelen,
Die mit der Sünd´ und der Schwachheit
noch kämpfend sich quälen;
heiligst erneust durch den allmächtigen Geist,
die dich zum Beistand erwählen.

4. Immer noch willst du,
erziehende Liebe, den Garten,
den du gepflanzet, mit Sorgsamkeit
pflegen und warten.
Säume nur nicht! Führe bald alle zum Licht!
Siehe, wie lange sie harrten!

5. Immer noch lässest du,
segnende Liebe, die Saaten,
die wir im Glauben gestreuet,
gedeihn und geraten.
Hör unser Flehn: Laß uns die Ernte bald sehn,
Früchte der gläubigen Taten!

6. Immer noch führst du,
vollendende Liebe, zum Ziele!
Ewig beseliget stehen
vor dir schon so viele!
O daß doch treu jegliche Seele dir seh!
leit und doch alle zum Ziele!

(Autor: Karl August Döring (1783 - 1844)



In Christi Wunden schlaf ich ein

zu Hebr. 10,19


1. In Christi Wunden schlaf ich ein,
die machen mich von Sünden rein;
Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid.

2. Damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn;
mit Fried und Freud ich fahr dahin,
ein Gotteskind ich allzeit bin.

3. Dank hab, o Tod, du führest mich;
ins ewge Leben wandre ich,
mit Christi Blut gereinigt fein.
Herr Jesu stärk den Glauben mein!

(Autor: Leipzig 1638)



In der STILLE liegt die KRAFT

zu Psalm 62,2-3



Unsere Welt ist sehr laut und rastlos.
Das macht die menschliche Seele haltlos.
Gott kann und will aus Unruhe zur Stille lenken,
um uns festen Halt und Schutz zu schenken.

Nur in der Stille legt Gott Seinen Anker an,
so dass derjenige Seine Hilfe befreiend erleben kann.
Bei IHM sind wir, Du und ich, wirklich geborgen.
Frieden mit Gott will ich erfahren, heute und morgen!

(Autor: Ingolf Braun)

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In SICHERHEIT sein

zu Jesaja 12,2-3



Ein Türspaltblick tut sich auf,
wenn Gott Geschichte schreibt im Verlauf.
Bedrängt, verfolgt und jahrhundertelang entwürdigt,
wird eine von Gott grundlegende Wende angekündigt.

Sie gilt nicht nur dem Volk Israel allein,
sondern Gott will für alle Nationen der Retter sein.
In Jesus Christus haben wir völlige Erlösung
durch Seiner Gnade Rechtfertigung.

Wer Christus als Seinen Herrn bekennt,
wird niemals mehr vom Heil Gottes getrennt.
Diese Gesegneten wollen niemals mehr zurück,
Gottes Zusagen gehören ihnen, zum Glück!

(Autor: Ingolf Braun)

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Jakob

zu 1.Mose 27+28



Refrain:
Wie nach Trockenheit der Regen
fällt in unsre Herzen Segen
und wir dürfen Blumen sein,
uns dem Herrn entgegen strecken,
und gefüllt wie Brunnenbecken
Seinen Segen auf den Wegen,
aller Wegen Gottes Segen
Seinen Segen schenken ein.

1. Jakob, weil nicht erstgeboren,
hatte neidisch sich geschworen
„Vaters Segen kriege ich!“.
Und er wusste in dem Streite,
die auch zum Betrug bereite,
stolze Mutter hinter sich.
Doch am Ziele der Intrigen
waren Leid und Flucht und Wut
mehr als Freude an dem Siegen.
Segen ist kein Diebesgut.

2. Jakob kämpfte um den Segen,
den nur Gott all unsern Wegen,
unserm Handeln schenken kann.
Groß und mächtig er verspürte,
wie ihn Gottes Arm berührte
und er dadurch Kraft gewann.
Als er diesen Kampf gewonnen,
schenkt ihm Segen Gottes Hand.
Das was furchtsam er begonnen
doch ein gutes Ende fand.

3. Jakob spürte Gottes Segen
sich um all die Menschen legen,
deren Sinn ihm feindlich war.
Sich versöhnend wiederfinden,
neue Freundesbande binden,
das war einfach wunderbar.
Gottes Segen abzugeben
machte ihn statt arm nun reich,
und es lehrt auch uns das Leben
das bleibt alle Zeiten gleich.

(Autor: Clemens Jahn)

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Jauchzet, ihr Himmel

zu Jesaja 49,13


Jauchzet, ihr Himmel,
freue dich, Erde.
Lobet, ihr Berge mit Jauchzen,
denn der Herr hat sein Volk getröstet.
Jauchzet, ihr Himmel,
freue dich, Erde,
lobet, ihr Berge mit Jauchzen.
Halleluja, Amen.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Jeder Morgen

zu Sprüche 22,19


Jeder Morgen ist von neuem
ein Geschenk von unserem Herrn.
Jeder Morgen ist zum Freuen,
denn unser Gott ist niemals fern.

Jeder Morgen lässt uns hoffen
auf Dein Geleit am Tage.
Jeder Morgen ist zukunftsoffen,
bringt Freude und auch Klage.

Jeder Morgen wird zur Frage,
wie es denn weitergehen soll.
Jeder Morgen birgt manch Plage,
gießt unseren Leidensbecher voll.

Doch jeder Morgen zeigt uns immer,
dass Deine Gnade nie vergeht.
In jedes Morgens Dämm’rung Schimmer,
sprech ich ein leises Dankgebet.

(Autor: Johannes Kandel)

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