Gottes Güte & Gnade

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.06.2024

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Nicht jeder darf zu Gott in den Himmel gelangen!

Wer darf auf den Berg des HERRN steigen? Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen? Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz, wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört. Der wird Segen empfangen von dem HERRN und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils. Dies ist das Geschlecht derer, die nach ihm fragen, die dein Angesicht suchen

Psalm 24,3-6

Wer darf da sehen Gottes Antlitz,
wer darf da stehn vor seinem Thron?
Nur der da ist reines Herzens,
und ist kein Falsch in seinem Tun!
Dem wird zuteil der Segen Gottes,
und Gerechtigkeit vom Herrn,
das sind die, die nach Ihm fragen,
ja, die erhört der HERR auch gern!

Frage: Wollen Sie zu Gott in den Himmel gelangen? Haben Sie auch das Anrecht dazu?

Zur Selbstprüfung: Jesus sagte es bereits in der Bergpredigt: `Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!` (Matth. 5,8). Wir alle sind Sünder (Römer 3,23) und haben somit aus uns heraus keine Chance vor Gott bestehen zu können. Da nur Jesus das reine, sündlose `Lamm Gottes` ist, welches der Welt Sünde trägt (Joh. 1,29), ist auch nur ER die Tür zum Vater im Himmel (Joh. 10,9) und DAS Leben (Joh. 14,6)! Nur wer Jesus als HERRN und Retter im Leben aufnimmt wird ein Gotteskind (Joh. 1,12) und nur wer Jesus seine Sünden bekennt erlangt Vergebung (1. Joh. 1,9). Hast Du dies getan? Wenn nicht, nimm noch HEUTE Jesus als Erretter und HERRN an - in Kürze wird es zu spät sein! (gerne können Sie sich dazu auch an unsere Seelsorge wenden - siehe Link)

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=10 )

Gottes unverdiente Güte und Gnade

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Inhalt

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Von Gnade will ich leben

zu Psalm 90,14


1. Von Gnade will ich leben,
auf Gnade sterben auch,
auf Gnade mich ergeben
bis zu dem letzten Hauch.
Der Quell all meiner Freude,
all meines Trostes Grund,
die Kraft in jedem Leide
bleibt Gottes Gnadenbund.

2. Wohl hat auf allen Wegen
viel Lieb und Freundlichkeit,
viel tausendfachen Segen
mein Gott für mich bereit;
wohl in der Näh und Ferne
erkenn´ ich seine Güt,
hier unten Baum und Blüt.

3. Ich weiß, was sie verkünden,
hab´ meine Lust daran.
Doch daß in meinen Sünden
ich Gnade finden kann,
das ist das Allergrößte,
dem kommt doch gar nichts gleich;
das ist der Gaben beste,
macht auch den Ärmsten reich.

4. Wie müßt´ ich doch verzagen,
wo fänd´ ich Kraft und Licht,
wie könnt´ ich selbst mich tragen,
Trüg´ mich die Gnade nicht!
Der Gnad allein ergeben
stimmt alle mit mir ein:
Von Gnade will ich leben,
durch Gnade selig sein!

(Autor: Julie von Hausmann (1826 - 1901))



Wann krieg´ ich mein Kleid


1. Wann krieg' ich mein Kleid,
das mir ist bereit,
vor Gott zu bestehn
und mit zu der Hochzeit des Lammes zu gehn?

2. So seufzte mein Herz
voll Kummer und Schmerz,
eh' mir noch das Heil
von Christi Gerechtigkeit wurde zuteil.

3. Er sähe mich an,
der treueste Mann,
mein Schmerz ging Ihm nah';
Er bracht' mich zum Leben - wie froh war ich da!

4. Nun leb' ich und Er
verhilft mir stets mehr
zu fröhlichem Mut
und wäscht mich nun stets mit dem eigenen Blut!

5. O Liebe, wie groß
und schön ist mein Los!
Nun kann ich mich freu'n,
dass seine Gerechtigkeit meine soll sein.

(Autor: Esther Grünbeok, 1717-1796)



Waren wir lange Zeit auch Sünder


Und waren wir lange Zeit auch Sünder
wurden wir durch seine Gnade Gottes Kinder
und wir dürfen verkünden
die Vergebung unserer Sünden.

Dies hat er aus reiner Liebe zu uns gemacht.
Verkündetes den Sieg mit drei Worten:
"Es ist vollbracht."
Der Vorhang im Tempel riss entzwei,
der direkte Weg zum Vater ist nun frei.
Kann es ein grösseres Geschenk geben,
als das uns geschenkte ewige Leben?

Was hier auf Erden schon startet,
wo uns die Ewigkeit schon jetzt erwartet.
Die Ewigkeit mit Jesus, unserem Herrn,
er ist der helle Morgenstern.

Er gab für uns sein Leben und sein Blut.
Gibt uns das nicht Freude und Mut?
Gott vertraute seinem Sohn allein,
denn er brachte das tadellose Opfer, völlig rein.
So dürfen wir uns freuen innerlich,
denn er tat dies für Dich und mich.

(Autor: Andreas Schomburg)

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Was willst du dich betrüben ?

zu Psalm 43,5


1. Was willst du dich betrüben,
o meine liebe Seel?
Tu den nur herzlich lieben,
der heißt Immanuel.
Vertrau dich ihm allein,
er wird gut alles machen
und fördern deine Sachen,
wie dir´s wird selig sein.

2. Denn Gott verlässet keinen,
der sich auf ihn verläßt;
er bleibt getreu den Seinen,
die ihm vertrauen fest.
Läßt sich´s an wunderlich,
so laß dir doch nicht grauen;
mit Freude wirst du schauen,
wie Gott wird retten dich.

3. Auf ihn magst du es wagen
getrost mit frischem Mut,
mit ihm wirst du verjagen,
was dir ist nütz und gut.
Denn was Gott haben will,
das kann niemand verhindern
aus allen Menschenkindern,
so viel ihr sind im Spiel.

4. Wenn auch gleich aus der Höllen
der Satan selber sich dir wollt
entgegenstellen und untertreten dich,
so muß er doch mit Spott
von seinen Ränken lassen,
womit er dich will fassen,
denn dein Werk fördert Gott.

5. Er richt´s zu seinen Ehren
und deiner Seligkeit.
Solls sein, kein Mensch kann´s stören,
wenn´s ihm wär noch so leid.
Will Gott es aber nicht,
so kann´s niemand forttreiben,
es muß zurücke bleiben.
Was Gott will, das geschicht.

6. Drum ich mich ihm ergebe,
dem sei es heimgestellt;
nach nichts mehr sonst ich strebe
denn nur, was ihm gefällt.
Sein Will ist mein Begier;
der ist und bleibt der beste,
das glaub ich steif und feste.
Wohl dem, der glaubt mit mir!

(Autor: Johann Heermann (1585-1647))



Weicht, ihr Berge! Fallt, ihr Hügel!


1. Weicht, ihr Berge! Fallt, ihr Hügel!
Berg´ und Felsen brechet ein;
Gottes Treu hat dieses Siegel:
„Ich will unverändert sein!“
Lasst die Welt zu Trümmern geh´n:
Gottes Gnade besteh´n.

2. Gott hat mir ein Wort versprochen,
Gott hat einen Bund gemacht,
der nimmermehr gebrochen,
bis er alles hat vollbracht.
Er, die Wahrheit trüget nicht;
was er zusagt, das geschieht.

3. Seine Gnade soll nicht weichen,
wenn gleich alles bricht und fällt;
nein, sie muss das Ziel erreichen,
bis sie mich zufrieden stellt.
Sei die Welt voll Heuchelei:
Gott ist gütig, fromm und treu.

4. Will die Welt den Frieden brechen,
hat sie lauter Krieg im Sinn:
Gott hält immer sein Versprechen,
da fällt aller Zweifel hin;
denn er bleibet immerdar,
der er ist und der er war.

5. Lasst sein Antlitz sich verstellen:
Ist sein Herz doch treu gesinnt,
und bezeugt in allen Fällen,
dass ich sein geliebtes Kind,
dem er beide Hände reicht,
wenn auch Grund und Boden weicht.

6. Er will Frieden mit mir halten,
wenn die Welt gleich Lärmen macht;
ihre Liebe mag erkalten,
ich bin bei ihm wert geacht´t.
Und wenn Höll´ und Abgrund brüllt,
bleibt er mir doch Sonn´ und Schild.

7. Er, der Herr ist mein Erbarmer;
so hat er sich selbst genannt.
Das ist Trost! So wird´ ich Armer
nimmermehr von ihm gewandt.
Sein Erbarmen lässt nicht zu,
dass er mir was Leides tu.

8. Nun, es sei mein ganz Vertrauen
felsenfest ihm zugetan!
Auf ihn will ich immer bauen,
Er ist´s, der mir helfen kann.
Erd´ und Himmel muss vergeh´n,
Gottes Bund bleibt ewig steh´n.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Welche Wahl! Aus freien Gnaden


1. Welche Wahl! Aus freien Gnaden
zum Bunde seines Volks geladen,
zur Kindschaft auserwählt zu sein -
sich des Heilands freu'n zu können,
vor Tausenden sich sein zu nennen
und froh zu rühmen:
Er ist mein!
Welch unschätzbarer Bund!
Und wenn sich in den Grund
Berge senken –
Er wanket nicht;
Er strahlt im Licht,
wenn aller Sonnen Bau zerbricht!

2. Könnt' auch eine Mutter dessen,
den sie im Schöße trug, vergessen,
der Herr vergisst doch deiner nicht!
Wenn dich seine Hand nicht führte,
Sein Geist nicht deinen Geist regierte
mit seinem heil'gen Recht und Licht,
ach, ohne Trost und Rat
verlörst du Weg und Pfad -
Halleluja!
Sein Angesicht
bleibt unser Licht,
Sein Wort der Stab, der nie zerbricht!

(Autor: Karl Bernhard Garve (1763 - 1841))



Wenn dein herzliebster Sohn


1. Wenn dein herzliebster Sohn,
o Gott, nicht wär auf Erden kommen
und hätt, da ich in Sünden tot,
mein Fleisch nicht angenommen,
so müßt ich armes Würmelein
zur Hölle wandern in die Pein
um meiner Sünde willen.

2. Jetzt aber hab ich Ruh und Kraft,
darf nimmermehr verzagen,
weil er die schwere Sündenlast
für mich hat selbst getragen.
Er hat mit dir versöhnet mich,
da er am Kreuz ließ töten sich,
auf daß ich selig würde.

3. Drum ist getrost mein Herz und Mut
mit kindlichem Vertrauen;
auf dies sein rosenfarbnes Blut
will ich mein Hoffnung bauen,
das er für mich vergossen hat,
gewaschen ab die Missetat
um mir das Heil erworben.

4. In seinem Blut erquick ich mich
und komm zu dir mit Freuden;
ich suche Gnad demütiglich,
von dir soll mich nichts scheiden.
Was mir erworben hat dein Sohn
durch seinen Tod und Marterkron,
kann mir kein Teufel rauben.

5. Nichts hilft mir die Gerechtigkeit,
die vom Gesetz herrühret,
wer sich in eignem Werk erfreut,
wird jämmerlich verführet.
Des Herren Jesu Werk allein
das machts, daß ich kann selig sein,
der ich´s mit Glauben fasse.

6. Gott Vater, der du alle Schuld
auf deinen Sohn geleget,
Herr Jesu, dessen Lieb und Huld
all meine Sünde träget,
o heiliger Geist, des Gnad und Kraft
allein das Gute in mir schafft,
laß mich ans End beharren!

(Autor: Johann Heermann (1585-1647))



Wenn Gottes Sohn, mein Jesus Christ


1. Wenn Gottes Sohn, mein Jesus Christ,
vom Himmel nicht gekommen,
und hätte zur bestimmten Frist
mein Fleisch nicht angenommen:
So müsst ich armes Menschenkind
zur Hölle gehn für meine Sünd´,
und leiden Pein und Flammen.

2. Mein Übeltun ist ja so groß,
dass ich´s nicht kann erzählen;
ich bin von allem Guten bloß,
wie kann ich das verhehlen?
Mein Gott ist´s dessen Aug´ es sieht,
daher auch meine Kraft entflieht,
mein Seufzen macht mich müde.

3. Doch, o mein Herz, verzage nicht,
ob deinen Missetaten,
vernimm, was Jesu Gnade spricht,
lass durch Sein Wort dir raten;
Er spricht: kommt alle her zu mir!
Ich will euch helfen für und für,
und euch mit Trost erquicken.

4. So komm´ ich denn in meiner Not,
o Herr zu Deinen Gnaden!
Verkehr´ in Leben meinen Tod,
in Wohlsein meinen Schaden!
Lass Deinen Tod mein Leben sein,
lass Deine Pein von meiner Pein
mich gnädiglich befreien.

5. Ich tröste Dein mich ganz und gar;
mein Tun ist ganz verloren,
es bleibet Stückwerk immerdar,
weil ich bin Fleisch geboren.
Verlang´ ich gleich, was heilig ist,
so bleibt doch stets der alte Zwist
in meinem Fleisch und Geiste.

6. Was ich nicht kann, erfülle Du!
Doch Du hast´s längst erfüllet:
o Jesu gib dem Herzen Ruh,
die reichlich aus Dir quillet!
Erneure mich durch Deinen Tod,
so werd ´ich über alle Not
ins Leben mich aufschwingen.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Wer ist grösser als du?


Wer ist grösser als du?
Wer schenkt mir Frieden und Ruh?
Such ich auch im weltlichen Glück,
wer führt mich immer wieder zurück?
Und lauf ich noch so verkehrt,
rufe ich zu dir, werde ich wieder belehrt.

Und trage ich noch so grosse Schuld.
Du vergibst, wenn ich glaube und hast mit mir Geduld.
Du hast in Liebe deinen grössten Sieg errungen.
Hast am Kreuz Tod, Teufel und Sünde bezwungen.
Und das nicht nur für mich allein.

Nach deinem Willen sollen alle Menschen errettet sein.
Und damit dürfen wir alle leben,
glauben wir an dich, hast du uns vergeben.
Dafür dürfen wir loben, preisen und danken.
Und das mit ganzem Herzen und all unseren Gedanken.

(Autor: Andreas Schomburg)

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Wer kann in diesem Leben


1. Wer kann in diesem Leben,
in dieser kurzen Pilgerzeit,
nach Würden je erheben,
Gott deine Güt´ und Freundlichkeit?
Du tust was wir begehren,
du schützest Jedermann,
willst Groß´ und Klein´ ernähren,
nimmst dich der Kranken an,
versorgest Witwen, Waisen,
bist niemand gram noch feind;
wer sollte dich nicht preisen,
du großer Menschenfreund!

2. Du hast ein Wohlgefallen
an deiner armen Kreatur,
man findet wohl bei Allen,
Herr, deiner Wohltat klare Spur;
du hast an deine Kinder
viel Güt´ und Treu´ gewandt,
und krönst das Land nicht minder
mit reicher Segenshand.
Du hörst der Armen Schreien,
bist der Geplagten Stärk´
und lässest wohl gedeihen
all´ unser Händewerk.

3. So lass ich dich nun walten,
die weil du so barmherzig bist.
Du pflegst nicht Zorn zu halten,
es reuet dich kurzer Frist;
wenn du, beinah gezwungen,
die Menschen strafen musst,
wird bald dein Zorn verdrungen.
Zum Leben hast du Lust,
du streckest aus die Hände,
rufst alle Welt zu dir,
dein Lieben hat kein Ende,
dein Herz brennt für und für.

4. Kein Mensch ward je verlassen,
der nur mit Glauben hat gewusst,
beständig dich zu fassen,
denn Gutes tun ist deine Lust;
du hörest den Elenden,
so bald er zu dir schreit,
vergisst auch nicht, zu senden
die Hilf´ in Leidenszeit;
ja wer auf dieser Erden
nur fleht um Schutz und Rat,
der soll erhalten deine Wundertat.

5. Du bist sehr groß und mächtig,
dein Zepter zwingt die ganze Welt,
dein Thron steht hoch und prächtig,
du starker Siegs- und Himmelsheld!
Doch bist du auch so gütig,
so liebreich, so gelind,
so freundlich und demütig,
wie nirgends Menschen sind.
Du bist so treu von Herzen,
dass ich, von dir geliebt,
nicht achte Not und Schmerzen,
noch, was mich sonst betrübt.

6. Drum will ich mich nicht schämen,
mein Gott, zu deiner Lieb´ und Huld
stets meine Flucht zu nehmen,
so oft mich drückt die Sündenschuld.
Du bist in allen Plagen
mein Helfer, Schutz und Hort,
ja mitten auch im Zagen
erquicket mich dein Wort;
du bleibst ohn´ alles Wanken
mein Trost zu jeder Zeit,
dafür will ich dir danken
jetzt und in Ewigkeit!

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Wie das Licht

zu Hosea 6,5a-6


Wie das Licht (Lied)

Melodie und Text: Monika Mühlhaus



1. Wie das Licht geht Dein Recht hervor,
wie ein Regen in dürrem Land.
Dieses Licht, das uns zieht empor,
reicht uns freundlich hier Gottes Hand.

2. Wie das Licht, das uns diese Welt,
die sich selbst immer mehr verstrickt,
nun erlöst und befreit, erhellt,
ist Sein Geist es, Der uns erquickt.

3. Wie das Licht, das die Dunkelheit
und die Trauer verwandeln kann,
ist es Jesus, Der gern befreit,
weil Sich Gott diesen Weg ersann.

4. Wie das Licht, das sich selbst verzehrt
und verschwendet in hellem Schein,
ist der HERR, Der das Finstre wehrt,
und Der lädt uns zum Lichte ein.

(Autor: Monika Mühlhaus)

  Copyright © by Monika Mühlhaus, www.christliche-gedichte.de
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Wie groß ist des Allmächt´gen Güte

zu Psalm 33,5


1. Wie groß ist des Allmächt´gen Güte!
Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt,
der mit verhärtetem Gemüte
den Dank erstickt, der ihm gebührt?
Nein, seine Liebe zu ermessen,
sei ewig meine größte Pflicht.
Der Herr hat mein noch nie vergessen;
vergiss, mein Herz, auch seiner nicht.

2. Wer hat mich wunderbar bereitet?
Der Gott, der meiner nicht bedarf.
Wer hat mit Langmut mich geleitet?
Er, dessen Rat ich oft verwarf.
Wer stärkt den Frieden im Gewissen?
Wer gibt dem Geiste neue Kraft?
Wer lässt mich so viel Glück genießen?
Ist´s nicht sein Arm, der alles schafft?

3. Schau, o mein Geist, in jenes Leben,
zu welchem du erschaffen bist,
wo du, mit Herrlichkeit umgeben,
Gott ewig sehn wirst, wie er ist.
Du hast ein Recht zu diesen Freuden,
durch Gottes Güte sind sie dein.
Sieh, darum musste Christus leiden,
damit du könntest selig sein.

4. Und diesen Gott sollt ich nicht ehren
und seine Güte nicht verstehn?
Er sollte rufen, ich nicht hören,
den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn?
Sein Will ist mir ins Herz geschrieben,
sein Wort bestärkt ihn ewiglich:
Gott soll ich über alles lieben
und meinen Nächsten gleich als mich.

5. Dies ist mein Dank, dies ist sein Wille:
Ich soll vollkommen sein wie er.
Solang ich dies Gebot erfülle,
stell ich sein Bildnis in mir her.
Lebt seine Lieb in meiner Seele,
so treibt sie mich zu jeder Pflicht;
und ob ich schon aus Schwachheit fehle,
herrscht doch in mir die Sünde nicht.

6. O Gott, lass deine Güt und Liebe
mir immerdar vor Augen sein!
Sie stärk in mir die guten Triebe,
mein ganzes Leben dir zu weihn.
Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen,
sie leite mich zur Zeit des Glücks;
und sie besieg in meinem Herzen
die Furcht des letzten Augenblicks.

(Autor: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769))



Wie wunderbar!


Wie wunderbar (Lied)

Melodie und Text: Monika Mühlhaus


1. Wie wunderbar ist Deine Vatergüte!
Wie wunderbar ist jeder neue Tag,
wenn über Nacht hier Baum und Strauch erblühte,
und Leben ist in jedem Flügelschlag.

2. Deine Natur hat sich in Pracht gekleidet,
und Sonnenlicht bricht sich im Frühlingstau.
Ein Farbenspiel, das offne Augen weidet,
weiß-rosa begrünt vor zartem Himmelblau.

3. Die Gnade, die der Schöpfer freundlich spendet,
wird sichtbar doch in jedem neuen Blatt,
durch das Sein Leben den Verfall beendet,
Sein gnädiger Odem Fülle für uns hat.

4. Wie wunderbar ist das, was Du bereitet,
gibt uns eine Ahnung Deiner Herrlichkeit,
die willige Herzen bald zum Loben weitet,
die Du durch Deinen Schöpferglanz erfreut!

(Autor: Monika Mühlhaus)

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Wo Gottes Geist regieret


1. Wo Gottes Geist regieret,
da ist des Segens Land.
Wo er die Seinen führet,
wird Gottes Gnad erkannt.
Der Geist des Herrn gibt Licht,
schafft Ruhe für die Seelen.
Nach seinem Rat zu wählen
Ist Weisheit, Ruhm und Pflicht.

2. Er will in unserm Leiden
ein Geist des Trostes sein,
erfüllt das Herz mit Freuden
und lehrt die Sünde scheun.
Er lenkt der Menschen Sinn,
dringt in des Herzens Tiefen,
weckt Sünder selbst, die schliefen,
führt sie zu Jesu hin.

3. Der Geist der Huld und Liebe,
der Geist der Heiligkeit,
er senke seine Triebe
ins Herz, das ihm geweiht.
Der hehre Gottesgeist,
er sei es, der mich lenket,
mir Kraft zum Guten schenket,
den Weg nach oben weist.

(Autor: Gerhard Spingath (Melodie) (Text: Autor unbekannt))



Wo ist ein solcher Gott wie du ?

zu Micha 7,18


1. Wo ist ein solcher Gott, wie du?
Du schaffst den Müden süße Ruh,
Ruh, die nicht zu ergründen .
Ein Abgrund der Barmherzigkeit
verschlingt ein Meer voll Herzeleid;
du Herr, vergibst die Sünden.
Jesu, du, du, läßt dich würgen,
als den Bürgen, aller Sünden
mich auf ewig zu entbinden.

2. Herr, unsere Gerechtigkeit,
wie hoch wird dessen Geist erfreut,
der dich im Glauben kennet!
Du bist sein Schmuck, die Gottespracht,
die ihn vollkommen herrlich macht,
die ihm das Herz entbrennet.
Laß mich ewig, Himmelsonne,
Seelenwonne, dich genießen
und in deinem Lob zerfließen

3. Holdselig süßer Friedefürst,
wie hat dich nach dem Heil gedürst
der abgewichnen Kinder!
du stellest dich als Mittler dar,
verbindest, was getrennet war,
Gott und verdammte Sünder.
Freude! beiden werden eines;
ungemeines Werk der Güte!
Jesu, du bist unser Friede.

4. O süßes Lamm, dein treuer Sinn
nimmt Schuld und Strafe von mir hin,
sie liegt auf deinem Rücken.
Du blutest an des Kreuzes Pfahl,
da muß dich unerhörte Qual
nach Leib und Seele drücken;
diese süße Flut der Gnaden
heilt den Schaden,
durch die Wunden hab ich Heil
und Frieden funden.

5. Mitleidender Immanauel,
es ist mein Leben, Leib und Seel
voll Mängel und Gebrechen;
doch ist dein Herz auch voller Gnad,
willst weder Sünd noch Missetat
am armen Staube rächen;
dein reine Mutterliebe
steht im Triebe, hier im Leben
täglich reichlich zu vergeben.

6. Die Gnade führt das Regiment,
sie macht der Sklaverei ein End,
besiegt Gesetzt und Sünden;
drum willst du frei und fröhlich sein,
laß Jesum und die Gnade ein,
so kannst du überwinden;
all dein Selbstpein, Kümmernisse,
Finsternisse, Sündenwerke
weichen vor der Gnade Stärke.

7. Gib, Jesu, Blut und Wasser her
und nimm dadurch je mehr und mehr
die Schlacken recht herunter!
Du hast mich dir, Immanuel,
gar teur erkauft mit Leib und Seel,
zum Preise deiner Wunder.
Kleiner, reiner muß ich werden
noch auf Erden, bis ich droben
dich kann ohne Sünden loben.

(Autor: Johann Ludwig Konrad Allendorf (1693 - 1773))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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