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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Nachfolge, Hingabe und Treue | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Geist vom Vater und vom SohneNachfolgelied, Melodie: Freu dich sehr, o meine Seele
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1. Geist vom Vater und vom Sohne,
der du unser Tröster bist
und von unsers Gottes Throne
hilfreich auf uns Schwache siehst,
stehe du mir mächtig bei,
daß ich Gott ergeben sei,
daß mein ganzes Herz auf Erden
mög ein Tempel Gottes werden.
2. Laß auf jedem meiner Wege
deine Weisheit mit mir sein
und daß ich nicht irren möge,
deine Wahrheit mich erfreun!
Suchen laß mich in der Welt
nichts, als was dir wohlgefällt:
lehrst du mich, was recht ist wählen,
werd ich nie mein Heil verfehlen.
3. Hilf, daß ich, von dir getrieben,
meinem Gott und Vater treu,
ihn mög über alles lieben,
und mir nichts so wichtig sei,
als mich seiner Huld zu freun
und drum Sünden stets zu scheun,
seinen Namen zu erhöhen,
seine Wege gern zu gehen.
4. Stärke mich, wenn zu der Sünde
mein Gemüt versuchet wird,
daß sie mich nicht überwinde.
Hab ich irgend mich verirrt,
o so stärke selbst mein Herz,
daß ich unter Reu und Schmerz
mich vor Gott demütig beuge,
meinen Sinn zu Bessrung neige.
5. Fehlt mir Kraft zu guten Werken,
treibe zum Gebet mich an,
das zur Tugend Schwache stärken,
träge neu beseelen kann.
Laß mich aber mein Vertraun
nie auf meine Tugend baun,
nie der Taten Lohn verlangen,
was Gott gibt, als Gnad empfangen.
6. Steh in allen meinen Leiden
mir mit deinem Troste bei,
daß ich auch alsdann mit Freuden
deiner Führung folgsam sei.
Still im Sterben Angst und Schmerz,
daß noch da mein brechend Herz
deines Trostes Kraft empfinde,
männlich kämpf und überwinde.
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(Nachfolgelied, Autor: nach G. Hoffmann und S. Diterich, Hannoversches Kirchenliederbuch 1903)
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