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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Hört auf der Weisen große FrageWeihnachtslied, Melodie: Wer nur den lieben Gott läßt walten zu Matth. 2,2
Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. Matth. 2,2 (Luther 1912) |
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1. Hört heut der Weisen große Frage:
Wo ist das neugeborne Kind?
Wo sind die Weisen heut zu Tage,
die fragen, wo man Jesum findt?
Von heut an soll mir dies allein
die allerhöchste Weisheit sein.
2. Bis ich ihn ganz in meiner Nähe,
bis ich ihn selbst von Angesicht,
im Glauben hier, dort wirklich sehe,
bis ich ihn finde, ruh ich nicht.
Von heut an soll mir dies allein
die allergrößte Sorge sein.
3. Behalte, Welt, die tollen Freuden,
womit dein Volk sein Herz berauscht;
es haben heut die weisen Heiden
das Jesuskind drum eingetauscht,
und Jesum finden soll allein
auch meine höchste Freude sein.
4. Erbebt vor ihm, ihr Majestäten,
die ihm nicht herzlich untertan,
und kommt, dies Kindlein anzubeten,
nicht in Herodis Sinn, heran!
Vor ihm sich beugen wird allein
die Ehre seiner Heilgen sein.
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(Weihnachtslied, Autor: Christoph Karl Ludwig von Pfeil (1712 - 1784))
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