Weihnachtslieder

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.02.2024

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Nur in Jesus ist Heil, weil nur ER einem die Sündenlast abnehmen kann!

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!

Apostelgeschichte 4,12

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
Es streit für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren!

Frage: Gibt es eine (Er-) Lösung für deine Sündenlast, die dich umgibt und belastet?

Zum Nachdenken: Wenn Du (noch) die Allmacht, die Heiligkeit und die ewige Unveränderlichkeit Gottes spürst, dann erkennst Du, dass Du ein armer Sünder bist, der auf ewig verloren ist. Gott ist zornig über jedwede Sünde. Du selbst kannst keinen eigenen Beitrag erbringen oder leisten, um dich von deiner Sündenlast zu befreien. Aber Gott hat einen wunderbaren Heilsplan bereits geschaffen, um dich von deiner Sündenlast zu befreien. Sein Name ist Jesus Christus. Nur in IHM ist das Heil zu finden. In Jesu Blut und Wunden haben wir die Versöhnung mit Gott.

Weihnachtslieder

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Inhalt

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Schaut, welch ein Wunder stellt sich dar


1. Schaut, welch ein Wunder stellt sich dar,
die schwarze Nacht wird hell und klar;
ein großes Licht bricht dort herein,
ihm weichet aller Sterne Schein.

2. Es ist ein rechtes Wunderlicht
und gar die alte Sonne nicht,
weils wider die Natur die Nacht
zu einem hellen Tage macht.

3. Was wird hierdurch uns zeigen an,
der die Natur so ändern kann?
Es muß ein großes Werk geschehn,
wie wir aus solchen Zeichen sehn.

4. Sollt auch erscheinen dieser Zeit
die Sonne der Gerechtigkeit,
der helle Stern aus Jakobs Stamm,
der Heiden Licht, des Weibes Sam?

5. Es ist also. Des Himmels Heer
das bringt uns jetzt die Freudenmär,
wie sich nunmehr hab eingestellt
zu Bethlehem das Heil der Welt.

6. O Gütigkeit! Was lange Jahr
sich hat der frommen Väter Schar
gewünscht und sehnlich oft begehrt,
des werden wir von Gott gewährt.

7. Es wird im Fleisch hier vorgestellt,
der alles schuf und noch erhält;
das Wort, so bald im Anfang war
bei Gott, selbst Gott das lieget dar.

8. Es ist der eingeborne Sohn
des Vaters, unser Gnadenthron,
das A und O, der große Gott,
der Siegesfürst, Herr Zebaoth.

9. O selig, selig alle Welt,
die sich an dieses Kindlein hält!
Wohl dem, der dieses recht erkennt
und gläubig seinen Heiland nennt.

10. Es danke Gott, wer danken kann,
der unser sich so hoch ninmmt an
und sendet aus des Himmels Thron uns,
seinen Feinden, seinen Sohn.

11. Drum stimmt an mit der Engel Heer:
Gott in der Höhe sei nun Ehr,
auf Erden Friede jederzeit,
den Menschen Wonn und Fröhlichkeit!

(Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))



Sei mir gegrüßt, Du Heil der Welt!


1. Sei mir gegrüßt, Du Heil der Welt!
Willkommen seist Du mir!
Du kommst aus Davids Stamm, ein Held,
und dafür dank´ ich Dir.

2. Den Jakob einst im Geiste sah,
den Abraham gegrüßt.
Der lang´ gewünschte Tag ist da,
nun Du erschienen bist.

3. Seht, Christen, euer Heil erscheint,
den ihr in Windeln seht.
Der arm dort in der Krippe weint,
ist Gott der Majestät.

4. Dass uns des Himmels Reichtum schmück´,
wird Er ein Kind wie wir.
Ein wahres Kind – für dieses Glück.
O Schöpfer, danken wir.

5. Den unsre Missetat verschloss,
den Himmel öffnest Du.
Herr, Deine Freundlichkeit ist groß,
mein Lied, mein Psalm bist Du!

6. Die Schatten flieh´n, die Nacht wird hell,
auch Heiden glänzt der Stern.
Lobt, Christen, den Immanuel.
Ihr Völker, lobt den Herrn!

7. Mensch, mach dich auf und werde Licht!
Der Tag des Heils erscheint.
Leb länger in der Sünde nicht
und werde Gottes Freund!

(Autor: Christoph Christian Sturm, 1740-1786)



Stille Nacht, heilige Nacht


1) Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh,
schlaf in himmlischer Ruh.

2) Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da,
Christ, der Retter, ist da!

3) Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus Deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in Deiner Geburt,
Christ, in Deiner Geburt.

4) Stille Nacht, heilige Nacht,
die der Welt das Heil gebracht,
aus des Himmels goldenen Höhn
uns der Gnaden Fülle lässt sehn:
Gott in Menschengestalt!

5) Stille Nacht, heilige Nacht,
wo sich heut alle Macht
väterlicher Liebe verschenkt
uns als Bruder huldvoll umfängt
Jesus die Völker der Welt!

6) Stille Nacht, heilige Nacht,
lange schon uns bedacht,
als der Herr, vom Grimme befreit,
in der Väter urgrauer Zeit
aller Welt Schonung verhieß!

(Autor: Joseph Mohr (1792-1848))



Tochter Zion, freue dich

zu Zefanja 3,14


1) Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir,
ja er kommt, der Friedefürst.
Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!

2) Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig Reich,
Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!

3) Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ewgen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!



(Autor: Heinrich Ranke (1798-1876))



Vom Himmel hoch, da komm ich her


1. Vom Himmel hoch da komm ich her,
ich bring euch gute neue Mär,
der guten Mär bring ich so viel,
davon ich singen und sagen will.

2. Euch ist ein Kindlein heut geborn,
von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein,
das soll eur Freud und Wonne sein.

3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führn aus aller Not,
er will eur Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.

4. Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott, der Vater, hat bereit,
daß ihr mit uns im Himmelreich
sollt leben nun und ewiglich.

5. So merket nun das Zeichen recht:
Die Krippen, Windelin so schlecht,
da findet ihr das Kind gelegt,
das alle Welt erhält und trägt.

6. Des laßt uns alle fröhlich sein
und mit den Hirten gehn hinein,
zu sehen, was Gott uns hat beschert,
mit seinen lieben Sohn verehrt.

7. Sei mir willkommen, edler Gast,
den Sünder nicht verschmähet hast
und kommst ins Elend her zu mir,
wie soll ich immer danken dir?

8. Ach Herr, Du Schöpfer aller Ding,
wie bist du worden so gering,
daß du da liegst auf dürrem Gras,
davon ein Rind und Esel aß.

9. Das hat also gefallen dir,
die Wahrheit anzuzeigen mir,
wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

10. Ach, mein herzliches Jesulein,
mach dir ein rein sanft Bettelein,
zu ruhen in meins Herzen Schrein,
daß ich nimmer vergesse dein.

11. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
der uns schenkt seinen eingen Sohn,
des freuen sich der Engel Schar
und singen uns solch neues Jahr.

(Autor: Martin Luther (1483 - 1546))



Vom Himmel hoch, ihr Englein kommt


1. Vom Himmel hoch, ihr Englein kommt,
eia, eia, susani, susani, susani,
kommt singt und klingt,
kommt, preift und trombt.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

2. Kommt ohne Instrumenten nit,
eia, eia, susani, susani, susani,
bringt Lauten, Harfen, Geigen mit.
Halleluja, Halleluja,.
Von Jesu singt und Maria.

3. Laßt hören euer Stimmen viel,
eia, eia, susani, susani, susani,
mit Orgel und mit Saitenspiel.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

4. Hier muß die Musik himmlisch sein,
eia, eia, susani, susani, susani,
weil dies ein himmlisch Kindelein.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

5. Die Stimmen müssen lieblich gehen,
eia, eia, susani, susani, susani,
und Tag und Nacht nicht stille stehn.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

6. Sehr süß muß sein der Orgel Klang,
eia, eia, susani, susani, susani,
süß über allen Vogelsang.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

7.Das Saitenspiel muß lauten süß,
eia, eia, susani, susani, susani,
davon das Kindlein schlafen muß.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

8. Singt Fried den Menschen weit und breit,
eia, eia, susani, susani, susani,
Gott Preis und Ehr in Ewigkeit.
Halleluja, Halleluja.
Von Jesu singt und Maria.

(Autor: Köln 1623)



Vom Himmel kam der Engel Schar

zu Micha 5,1


1. Vom Himmel kam der Engel Schar,
erschien den Hirten offenbar;
sie sagten ihn: „Ein Kindlein zart,
das liegt dort in der Krippen hart.

2. Zu Bethlehem in Davids Stadt,
wie Micha das verkündet hat,
es ist der Herre Jesus Christ,
der euer aller Heiland ist“

3. Des sollt ihr alle fröhlich sein,
dass Gott mit euch ist worden ein.
Er ist geborn eu’r Fleisch und Blut,
eu’r Bruder ist das ewig Gut.

4. Was kann euch tun die Sünd und Tod?
Ihr habt mit euch den wahren Gott;
lasst zürnen Teufel und die Höll,
Gotts Sohn ist worden eu’r Gesell.

5. Er will und kann euch lassen nicht,
setzt ihr auf ihn eu’r Zuversicht;
es mögen euch viel fechten an:
dem sei Trotz, der’s nicht lassen kann.

6. Zuletzt müsst ihr doch haben recht,
ihr seid nun worden Gotts Geschlecht.
Des danket Gott in Ewigkeit,
geduldig, fröhlich allezeit.

(Autor: Martin Luther (1483 - 1546))



Weihnachtsbotschaft

zu Lukas 2,10-11





1. Das kleine Städtchen liegt im Schlafen,
die Hirten wachen bei den Schafen
des Nachts auf stiller weiter Flur,
ein heller Stern am Himmel nur.

2. Da wird es hell am Himmel droben,
die Engelscharen singen, loben:
„Dem Herren sei die Ehr‘ gebracht!“
Sein heller Stern verdrängt die Nacht.

3. „Nicht Furcht und Angst sei euch beschieden,
denn Gott verkündigt euch heut‘ Frieden
und große Freude, denn sein Heil
wird allen Menschen jetzt zuteil.

4. Seht, euch ist heut der Herr geboren,
den Gott zum Heiland hat erkoren.
Drum betet an und eilet froh –
Ihr findet ihn auf Heu und Stroh!“

(Autor: Willi Metzger, bearb. Gerhard Spingath)

  Copyright © by Willi Metzger, bearb. Gerhard Spingath, www.christliche-gedichte.de
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Weihnachtsfreude


1. Grüner Baum und rote Kerzen,
Tannenduft und warmer Schein,
Weihnachtsfreude in den Herzen
lassen alle fröhlich sein.

2. Weihnachtliche Töne klingen,
füllen sanft den ganzen Raum.
Alle Menschen fröhlich singen
unterm großen Weihnachtsbaum.

3. Jesus ist geboren heute,
unscheinbar in einem Stall.
Hirten künden voller Freude
diese Botschaft überall:

Seht Gottes Sohn, Jesus Christ,
der aller Menschen Heiland ist!

(Autor: Gerhard A. Spingath)

  Copyright © by Gerhard A. Spingath, www.christliche-gedichte.de
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Weihnachtsglocken


Winter ist es! Leise klingen
Weihnachtsglocken aus der Fern‘,
und es leuchtet und es funkelt
dort im Osten hell ein Stern.
Seht, dort über Beth’lems Höhen
steigt er strahlend hoch empor,
und es jubelt und es singet
durch die Nacht der Engel Chor:

Friede, Friede allen Menschen,
werfet ab der Erde Leid,
denn des Sternes helles Leuchten
bringt euch frohe sel’ge Zeit!
Lasst die bangen Sorgen schwinden,
Gott hat alles wohl gemacht,
aus des trüben Winters Stürmen
ist der Erde Glück erwacht!

Und auf Erden lauschen alle,
schau’n hinauf zum hellen Stern,
Weihnacht, Weihnacht ist gekommen,
tönt es nah und tönt es fern.
Lasset frohe Lieder schallen,
hoch vom Himmel kommt das Glück;
Frieden füllet alle Herzen,
Frieden strahlt aus jedem Blick!

Heller nun die Glocken klingen,
und es mischt sich mit dem Klang
in den Häusern, in den Hütten
froher Menschen Jubelsang.
Auch die Hirten auf dem Felde
eilen schnell, den Herrn zu sehn
und sie singen mit den Engeln:
Ehr‘ sei Gott in Himmelshöhn!

Autor: L. H. (bearb. Gerhard Spingath)

(Autor: Gerhard A. Spingath)

  Copyright © by Gerhard A. Spingath, www.christliche-gedichte.de
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Welchen Jubel, welche Freude

zu Lukas 2,14


1. Welchen Jubel, welche Freude
bringt die liebe Weihnachtszeit!
Fröhlich sieht man alle Leute
in der ganzen Christenheit!

Ref.: „Ehr´ sei Gott“, so lasst erschallen,
„und Fried´ auf Erden,
Menschen Wohlgefallen!
Euch ist ja der Heiland geboren,
der Herr in der Davidsstadt!“

2. Wieder strahlt im Glanz der Kerzen,
funkelnd uns der Weihnachtbaum.
Und es fassen unsre Herzen
all´ die Herrlichkeiten kaum.

3. Doch nur kurz sind solche Freuden,
bald verlöscht der Kerzen Licht.
Jesus kann allein bereiten
Freuden, die vergehen nicht.

(Autor: Ernst Gebhardt (1832 - 1899))



Wie glänzest du, o Morgenstern


1. Wie glänzest du, o Morgenstern,
du Fürst und König aller Herrn,
du Friedenswiederbringer!
wie gibst du doch so hellen Schein
uns, die wir in dem dunkeln sein,
o starker Todeszwinger!
Daß wir mit dir ewig sollen,
wie wir wollen, Gott anschauen,
und bei ihm uns Hütten bauen!

2. Wie machst du dich, o Gott, so klein,
und liegst in eine Kripp` hinein,
in einem schlechten Stalle!
O Herr! dazu bewegte dich,
daß alle Menschen jämmerlich
verderbt nach Adams Falle.
Drum du bringst Ruh den Gewissen,
die beflissen dich zu ehren,
und dein hohes Lob zu mehren.

3. Wie kommst du in der Winterszeit,
da nichts, als Nacht und Traurigkeit
die Massen grausam führen?
Wie kommst du an den armen Ort,
da Winde sausen fort und fort,
da Heu und Stroh die zieren?
Daß wir mit dir Zions Wälder,
Sarons Felder sollen sehen
und in Lebensauen gehen!

4. Willkommen, Himmelskönig du,
du Sünderfreund, du Quell der Ruh´
du rechter Schlangentreter!
Willkommen, o du starker Held,
du theurer Herrscher aller Welt,
auf den gehofft die Väter!
Du Rat mit Tat!
Der du zwingest und verdringest
Sünd´ und Hölle,
und uns führst zur Lebensquelle.

5. Wohlan, o liebster Gottessohn,
wir halten uns zu deinem Thron,
und wollen stets dich preisen,
daß du ein Mensch geworden bist,
damit wir vor der Schlangen List
In´s Leben mögen reisen,
da wir mit dir, o du Gott!
Zu der Wonne dürfen treten,
dich von nahem anzubeten.

(Autor: unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Wie groß ist dieser Freudentag!


1. Wie groß ist dieser Freudentag!
Wer ist´s, der heut´ nicht kommen mag,
zu preisen Gottes Gütigkeit,
die uns vom Himmel hocherfreut?

2. Wo ist das Herz, das nicht bedenkt,
daß Gott uns seinen Sohn geschenkt?
Uns, die wir ew´gen Todeswert,
hat Gott das höchst Gut beschert!

3. Sein Engel heißt uns fröhlich sein:
Vom Himmel strahlt ein neuer Schein;
der droben saß auf Gottes Thron,
liegt in der Kripp´ als Menschensohn.

4. Gott beut uns seinen Himmel an.
Es nehm´ ihn, wer nur nehmen kann;
komm, du bist ausgeschlossen nicht!
Der Sohn ist aller Völker Licht.

5. Sei froh, du sündiges Geschlecht!
Des Vaters Kind macht dich gerecht.
Tu´ auf dein Herz mit frohem Mut!
Es bringet dir das ew´ge Gut!

6. Dieß Freudenfest geht jeden an,
daß jeder Sünder rühmen kann:
Der Sohn des Vaters ist auch mein;
wie sollt´ ich nun noch traurig sein?

7. O theures Kind voll Gütigkeit,
du kommst zu uns noch allezeit,
und rufest uns mit sanftem Mund
zu deinem sel´gen Liebesmund.

8. Was jene Hirten dort gesehn,
das soll noch täglich uns geschehn.
Im Stalle war einst deine Ruh´ ;
nun ruhst in frommen Herzen du.

9. Wer tief empfindet Sünd´ und Schmerz,
dem schenkest du dein ganzes Herz,
den tröstest du mit treuem Sinn
und führest ihn zum Himmel hin.

10. O Jesu, neige dich zu mir,
damit ich lebe nur in dir!
Demüt´ge mich, dann tröste mich,
und lass mich fröhlich preisen dich!

11. Gib, daß ich fromm und kindlich sei,
sanftmütig, gläubig, niedrig, treu,
von Satans Trug und Hochmut fern,
dir ähnlich, o du Herr der Herren!

12. Du bist so heilig, mild und zart,
voll reiner, keuscher Himmelsart.
Ich möchte werden ganz wie du!
O sende mir Erhörung zu!

13. Preis dir, du theurer Lebensfürst,
der du für uns geboren wirst!
Komm, zeuch in alle Herzen ein!
das wird uns ew´ge Freude sein.

(Autor: Johann Rist (1607 - 1667))



Wie lieblich klingt´s den Ohren


1. Wie lieblich klingt´s den Ohren,
dass Du als Mensch geboren,
und mein Erlöser bist!
Wie lieblich, wie erquickend,
wie selig, wie entzückend,
ist doch Dein Name, Jesus Christ!

2. Wie groß ist Deine Stärke,
wie wunderbar die Werke,
wie heilig ist Dein Wort!
Wie ist Dein Tod so tröstlich,
wie ist Dein Blut so köstlich,
mein Fels des Heils, mein Lebenshort!

3. Wie bist Du von den Banden,
des Todes auferstanden,
hast Höll´ und Grab besiegt!
Bist unter Himmelsscharen,
so herrlich aufgefahren,
bis alles Dir zu Füßen liegt!

4. Wie reich sind Deine Gaben,
wie hoch bist Du erhaben,
auf Deinem Königsthron!
Es jauchzen, singen, dienen,
Dir alle Seraphinen,
Du wahrer Gott und Menschensohn!

5. Wie süß ist Deine Lehre,
wie groß ist Deine Ehre,
wie weit herrschst Du allein!
Wer wollte nicht, o König,
in Ehrfurcht untertänig,
und stets in Deiner Gnade sein?

6. Erweitert Tor und Türen,
lasst Ehrenpforten zieren,
empfangt Ihn in der Welt.
Und jauchzet Ihm entgegen,
damit zu eurem Segen,
der Ehrenkönig Einzug hält.

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Wir Christenleut han jetzund Freud


1. Wir Christenleut han jetzund Freud,
weil uns zu Trost Christus ist Mensch geboren,
hat uns erlöst. Wer sich des tröst´
und glaubet fest, soll nicht werden verloren.

2. Ein Wunderfreud: Gott selbst wird heut
ein wahrer Mensch von Maria geboren.
Ein Jungfrau zart sein Mutter ward,
von Gott dem Herren selbst dazu erkoren.

3. Die Sünd macht Leid; Christus bringt Freud,
weil er zu uns in diese Welt ist kommen.
Mit uns ist Gott in dieser Not:
Wer ist, der jetzt uns Christen kann verdammen?

4. Drum sag ich Dank mit meinem Gesang
Christus dem Herrn, der uns zugut Mensch worden,
dass wir durch ihn nun all los sind
von Sündenlast und unerträglichen Bürden.

5. Halleluja, gelobt sei Gott!
singen wir all aus unsers Herzens Grunde.
Denn Gott hat heut gemacht solch Freud,
der wir vergessen solln zu keiner Stunde.

(Autor: Kaspar Füger (1521 - 1592))



Wunderbarer Gnadenthron

zu 2. Mose 25,22


1. Wunderbarer Gnadenthron,
Gottes und Marien Sohn,
Gott und Mensch, ein kleines Kind,
das man in der Krippen find't,
großer Held von Ewigkeit,
dessen Macht und Herrlichkeit
rühmt die ganze Christenheit

2. Du bist arm und machst zugleich
uns an Leib und Seele reich.
Du wirst klein, du großer Gott,
und machst Höll und Tod zu Spott.
Aller Welt wird offenbar,
ja auch deiner Feinde Schar,
dass du, Gott, bist wunderbar.

3. Lass mir deine Güt und Treu
täglich werden immer neu.
Gott, mein Gott, verlass mich nicht,
wenn mich Not und Tod anficht.
Lass mich deine Herrlichkeit,
deine Wundergütigkeit
schauen in der Ewigkeit.

(Autor: Johann Olearius (1611 - 1684))



Zu Bethlehem geboren


1. Zu Bethlehem geboren
ist uns ein Kindelein,
das hab ich auserkoren,
sein eigen will ich sein.
Eia, eia! Sein eigen will ich sein.

2. In seiner Lieb versenken
will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich Ihm schenken
und alles, was ich hab.
Eia, eia, und alles, was ich hab.

3. Die Gnade mir doch gebe,
bitt ich aus Herzensgrund,
dass ich allein Dir lebe
jetzt und zu aller Stund.
Eia, eia, jetzt und zu aller Stund.

4. Dich, wahren Gott, ich finde
in unserm Fleisch und Blut;
darum ich mich dann binde
an Dich, mein höchstes Gut.
Eia, eia, an Dich, mein höchstes Gut.

5. Lass mich von Dir nicht scheiden,
knüpf zu, knüpf zu das Band
der Liebe zwischen beiden;
nimm hin mein Herz zum Pfand!
Eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand!

(Autor: Unbekannt (Kölner Psalter 1638))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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