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Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade gegenüber denen, die ihn fürchten.
Psalm 103,11
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Nun lob, mein Seel, den Herren,
was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren,
vergiss es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben
und heilt dein Schwachheit groß,
errett dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß
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Frage:
Kann ich für Gottes Gnade nur danken?
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Zum Nachdenken: Es gibt Zeiten der Unsicherheit, in denen ich mich matt fühle. Wie kann sich der allmächtige Gott gerade dann über mich erbarmen?
Auf meinem Sündenkonto häufen sich immer wieder Berge an und ich lebe immer noch im Fleisch. Gott selbst aber erquickt mich durch dieses Psalmwort. ER hat meine Sünden komplett getilgt. Nichts davon klagt mich mehr an. ER hat alle Sünden in die Tiefen der Meere versenkt. Daran will ich mich halten. Mit Furcht und Zittern nehme ich diese Wahrheit an und bewege sie in meinem Herzen. Gott hat sich über mich erbarmt. ER hat mich auserwählt, bereits bei Schaffung der Welt. Ich möchte IHM immer wieder danken, IHN loben und preisen für seine Liebe und Güte. Demütig strecke ich mich nach IHM aus und ER empfängt mich mit offenen Armen. Bei IHM berge ich mich jeden Tag neu. Großer Gott, ich lobe Dich. |
| Nachfolge, Hingabe und Treue | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Mein Auge wachtNachfolgelied, Melodie: Nun schläfet man
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1. Mein Auge wacht
noch in der stillen Nacht;
drum ist mein Herz bedacht,
dich, Herr, zu loben.
Ach schenk es mir,
froh zu lobsingen dir
mit deinen Kindern hier
und Engeln droben!
2. Die stille Zeit
sei, Jesu, dir geweiht!
Nichts soll die Einsamkeit
mit dir entweihen.
Schließ selber du
mein Herz vor allem zu,
damit es sich in Ruh
mag in dir freuen.
3. Wie preis ich dich,
mein Jesu, dass du mich
aus Gnaden kräftiglich
zu dir gezogen!
Ach hätte doch
mit größrer Treue noch
sich deinem sanften Joch
mein Herz gebogen!
4. O Gott voll Huld,
du trägst mich mit Geduld,
vergabst so oft die Schuld,
als ich dich flehte;
und dann sprachst du
mir wieder freundlich zu
und schenktest süße Ruh
mir im Gebete.
5. Herr, ich bin dein
und will es ewig sein;
ach zieh mich ganz hinein,
dass ich nicht wanke!
Wann kommt die Zeit,
dass ich dir ganz geweiht,
in heilgem Schmuck bereit,
als Sieger danke?
6. Doch deine Gnad,
die angefangen hat,
wird auch nach deinem Rat
das Werk vollenden.
Ich trau es dir.
Ach stärk den Glauben mir;
dann laß ich für und für
mich deinen Händen.
7. Im Sturm der Welt
sei du mein heimlich Zelt,
der Anker, der mich hält,
wenn alles zaget.
In Not und Pein nimm mich,
o Liebe, ein;
so harr ich kindlich dein,
bis dass es taget.
8. Preis, Lob und Ehr
sei dir je mehr und mehr,
Jehova hoch und hehr,
in Jesu Namen, im Staube hie,
oft unter Streit und Müh,
und einst in Harmonie
der Engel.
Amen.
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(Nachfolgelied, Autor: Johann Wilhelm Berger (1747 - 1829)
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