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Sie schreien, und der HERR hört, aus allen ihren Bedrängnissen rettet er sie.
Psalm 34,18
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Aus der Tiefe rufe ich,
Herr, zu dir; erhöre mich,
deine Ohren gnädig leih,
merk die flehend Stimm dabei.
Aus der Tiefe rufe ich;
Sünden gehen über mich.
Willst du rechten, Herr, mit mir,
so besteh ich nicht vor dir.
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Frage:
Worauf kann ich mich in meiner Not verlassen?
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Zum Nachdenken: An den Deichen im Norddeutschen Küstengebiet sind sie zu finden: Unzählige Schafe, die am Deich leben, dort grasen und das Erdreich feststampfen. Einzelne Schafe können der Verlockung, frisches Gras hinter dem Zaun zu fressen, nicht widerstehen und stecken ihren Kopf durch das Zaungitter um es zu erreichen. Dabei bleibt so manches Schaf im Gitter stecken und kommt nicht mehr zurück.
Wie ist es mit mir? Auch ich kann mancherlei Versuchung nicht widerstehen und gerate ins Trudeln. Ich schreie zu meinem Heiland und möchte wieder umkehren. Ich weiß, dass Jesus mich aus meiner Not errettet. Dankbar darf ich zu Ihm reumütig umkehren. Denn mancherlei Versuchung führt in die Irre. Oder mehr noch: Sie schadet mir und birgt große Gefahren. |
| Hilfe-, Trost- und Ermutigungsgedichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ermutigungsgedichte und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Klag deine Not dem lieben GottTrostlied, Melodie: Ach Gott und Herr, wie groß und schwer zu Klagelieder 2,18
Ihr Herz schrie zum Herrn. O du Mauer der Tochter Zion, laß Tag und Nacht Tränen herabfließen wie einen Bach; höre nicht auf, und dein Augapfel lasse nicht ab. Klagelieder 2,18 (Luther 1912) |
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1. Klag deine Not
dem lieben Gott,
wenn alle dich verlassen
und keiner hört,
was dich verzehrt,
und deinen Schmerz kann fassen.
2. Eh du´s gesagt,
eh du´s geklagt,
hat er es schon erfahren;
mehr denn die Hut
der Mutter tut,
will er dein Haupt bewahren.
3. Er hat die Welt
auf Lieb gestellt;
so faßt er auch die Seinen:
nach Nacht und Leid
und Traurigkeit
muß dir sein Antlitz scheinen.
4. Sein ist die Zeit,
die Ewigkeit,
dein Leben und dein Sterben;
und wir sind hier
zu seiner Zier,
und seinen Reiches Erben.
5. So herrlich denkt,
der uns geschenkt
in seinem Sohne alles
und nicht gedacht
in Vatermacht
des tiefen Sündenfalles.
6. Von Anbeginn
war das sein Sinn
und dennoch kannst zu zagen?
So hier wie dort
gilt nur sein Wort,
und darauf sollst du´s wagen.
7. Was dein, ist sein,
was sein, ist dein,
o Meeresstrom von Liebe!
Wie da auch nur
noch eine Spur
von Not und Jammer bliebe!
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(Trostlied, Autor: Albert Zeller (1804 - 1877)
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